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Auch tiefe Töne heilen



21. November 2021


T: Was möchtest du mir heute erzählen, Herr der Gegenwelt? Was gibt es heute zu lernen?

[Er zeigt mir einen buddhistischen Tempel und den charakteristischen, tiefen Gesang der Mönche. Tiefe Stimmen, begleitet von Trommeln und Glocken.]

Herr der Gegenwelt Anubis: Weißt du, warum sie so tief singen? Mit mehr oder minder vollem Einsatz des Kehlkopfes und der zweiten Stimme, die er dir verleihen kann?

T: Nein, warum?

HG: Die Buddhisten sind einige der wenigen, die wissen, dass du auch die niedrigen Dinge ansprechen musst, um sie lösen zu können. Es gibt dort, wo ich bin, zwar keine Musik [am Nullpunkt], denn was sollte dort schon schwingen, aber dennoch ist das Intonieren besonders niedriger Frequenzen sinnvoll.

T: Ich habe da so etwas im Ohr. Es muss aus irgendeiner Doku sein. Dort wurde gesagt, manchmal ziehen die Mönche ganz bewusst niedere Energien zu sich. Locken sie in den Tempel, um sie zu transformieren.* Ich bekomme den Wortlaut aber nicht genauer zusammen.

HG: Dennoch verhält es sich grob so. Musik in den hohen Sphären, mit dem Gesang kindlicher Engel, ist etwas sehr Schönes, aber nicht jeder Situation angemessen. Versuch, dich dazu etwas weiter zu belesen.

T: Das werde ich tun.


HG: Gut. Es scheint oft so, als würdet ihr nur der oberen Hälfte eurer Chakren Aufmerksamkeit zukommen lassen wollen. Dabei bist du von unten angebunden an Gaia. Ein Bewusstsein, dessen physischer Kern aus Stein und Feuer besteht. Und diese beiden Elementen kannst du mit Sopranen nicht begegnen. Ihr sprecht dann im wahrsten Sinne des Wortes aneinander vorbei. Dennoch würde wohl niemand sagen, dass du im Gespräch mit dem Planeten und seinen steinernen Grundlagen deine Zeit verschwendest, oder? All das ist gemeint, wenn wir empfehlen, dass ihr euch den »niederen« Dingen annehmen sollt. Jormungandr hätte dieses Thema gerne mit dir verTIEFT, hehe, aber du warst noch nicht so weit. Es lag noch so viel Weg zwischen dir und unserem Gespräch.

T: Das verstehe ich voll und ganz. [Ich schaue zufällig auf meine Wortzahl, die am unteren Bildschirmrand immer eingeblendet wird. Typisch Autorenprogramm eben. Ich bin über die 157.000 Worte hinaus – der exakte Umfang des Drachenkinds. Seltsamerweise macht mich das todtraurig statt glücklich. Eigentlich sollte ich mich freuen, dass das Channelingjournal 2021 jetzt diesen Umfang hat! Aber ich schaffe es nur, der Tatsache hinterherzutrauern, dass das Drachenkind 3 auch in diesem Jahr nicht mehr erscheinen wird.] Tut mir leid, ich bin scheinbar nicht richtig bei der Sache.

HG: Doch. Du trauerst um ein Projekt. Und obwohl es ja nicht begraben ist, darfst du das. Lass mich dir aber auch sagen, dass du sehr viel vorzuweisen hast – ganz besonders, wenn man die Pandemie als Ganzes betrachtet. Es stand VIEL Arbeit an im Jahreswechsel 2019/2020, und du hast deinen Teil hervorragend beigetragen. Im Übrigen wird ja etwas veröffentlicht, in den nächsten Tagen schon.


T: Ja. Ich gehe schwer davon aus. »Das Wissen der Elfen« liegt in den letzten Zügen. Jormungandrs Gespräch möchte ich so schnell wie möglich nachschieben.

HG: Das wäre weise. Dann löst sich auch die Frage auf, die du eben hattest.

T: Autsch. Ihr könnt eben doch Gedanken lesen. Ich habe im Moment ziemliche Geldprobleme, weil mein altes Auto einfach nichts eingebracht hat und ich den Camper zahlen muss. Es wird schon irgendwie werden, aber schön ist anders. Ich habe viel zu wenig Geld von der Bank aufgenommen, das war ein großer Fehler. In 10 Monaten wird das alles schon wieder ganz anders aussehen, denke ich.

HG: In jedem Falle – und wie üblich nicht nur aus den Gründen, die dir sofort einfallen.

T: Es tut mir leid. Ich habe die letzten Minuten versucht, das in meinem Kopf anders zu formulieren oder wegzulassen, aber es ist wie es ist. Ich glaube nicht an das Buch [Das Wissen der Elfen]. Ich hatte schon viel zu oft Hoffnung auf gut laufende Verkäufe. Es ist schlussendlich nie dazu gekommen. Egal, was ich versucht habe. Ich arrangiere mich damit. Es wird auf meine Arbeit mit euch wohl ohnehin kaum Auswirkungen haben. Unser Deal ist, dass andere Menschen rein theoretisch lesen KÖNNEN, was wir festhalten, und daran halte ich mich. Alles andere ist nicht mein Problem. Es ist wie in diesem sarkastischen Lied von den Ärzten, wo sie singen: »Die Blumen blühen als würden sie dafür bezahlt.« Das tun sie natürlich nicht, und somit schreibe auch ich nicht, weil ich dafür bezahlt werde im Nachhinein. Und wenn kein einziger Euro in meine Tasche kommt durch diese Buchreihe, dann ist es so. Dann habe ICH sie dennoch im Schrank stehen. Das ist der Deal.

HG: Du siehst momentan alles durch die Brille der Trauer, weil du mit mir sprichst, vergiss das nicht. Du hast das Gefühl, alles wird beendet und nichts beginnt. Das ist aber nur für deine Wahrnehmung gerade der Fall – und es ist einer der Gründe, warum ich vorsichtig damit bin, dir meine Anwesenheit bis zum Ende des Jahres versprechen zu wollen. Lass nicht zu, dass dies immer mehr deine Sicht auf die Dinge wird. Denn es ist meine, und es reicht völlig, wenn nur einer von uns sie auf immer behalten muss.



*In diesem Zusammenhang darf ich das Buch "Den Dämonen Nahrung geben" von Tsültrim Allione empfehlen. Ich habe es leider noch nicht selbst gelesen, aber die erfahrene buddhistische Nonne hat einige Youtube-Videos!

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