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Bedeutung der großen Konjunktion 2020


18.12.2020


[Ich habe heute im Laden zufällig Kerzen in allen Chakrenfarben gefunden und musste gleich sieben Stück kaufen. Die orangene habe ich gerade zum ersten Mal angezündet und der Muse auch geweiht.]

T: Liebste Muse, wie gefällt dir mein neues Arrangement?


M: Sehr hübsch, wir fühlen uns geschmeichelt.

T: Schade nur, dass ich diese Kerzen jetzt entdecke, in den letzten Tagen meiner Challenge.

M: Dennoch werden sie für dich zählen, mit wem von uns du wie lange sprichst. Und wenn du unseren Beistand brauchst, entzünde eines (oder auch mehrere) unserer Lichter. Auch das ist ein Konzept, das die Menschen vergessen haben. Du könntest uns auch sieben Teelichter weihen, wir benötigen keine teuren Altarkerzen. Wir kommen durch dein manifestiertes Rufen. Doch nun zum heutigen Thema.

T: Ja. Ich wollte dich fragen, ob du noch einmal über die Sternenkonstellation in wenigen Tagen sprechen kannst. Ich möchte das Ergebnis unseres Gespräches den Aussagen anderer Channels gegenübersetzen und prüfen, ob ich alles »unter einen Hut« bekomme.

M: Demnach wünschst du dir von mir also die Antwort, die andere erhalten haben.

T: Na ja ...


M: Hast du gerade gesagt. Du möchtest dich mit anderen vergleichen und somit hängt von meiner Antwort ab, ob du dich nachher wertvoll fühlen kannst oder wertlos fühlen musst. Was ist das denn für eine Aufgabenstellung für mich?

T: Ich ... es klang bis eben sinnvoll, dieses kleine Experiment!

M: Ich bin nicht deine Laborratte, dafür such dir jemand anderes. Ich möchte außerdem unsere Zeit nicht verschwenden. Die anderen Channels kriegen andere Antworten, weil sie diese erwarten oder auf exakt die Art, die ihnen beschieden wird, benötigen. Du könntest mit dem Referenzrahmen, in den ihre Nachricht gepackt wird, überhaupt nichts anfangen.

T: Dann sag mir, was ich tun kann an diesem besonderen Datum, um den Tag zu ehren.

M: Das klingt schon viel besser. Nun, es wurde schon viel geschrieben und gesagt zu dem Thema – von Wissenschaftlern, Statistikern und Channels. Ja, diese Konstellation ist überaus selten für eure Zeitvorstellung. Sie ist enthalten im berühtem Maya-Kalender und wird aus bekannten Gründen der »Stern von Bethlehem« (»christmas star«) genannt. All das kannst du gerne nachlesen. Ich habe dir außerdem schon dargelegt, dass die Sternenkette nur für euch derzeit so granatenmäßig aussieht und von anderen Standpunkten aus niemand aus dem Häuschen geraten würde. Und ich habe dich daran erinnert, dass ihr ein Teil dieser Reihe seid. Ihr lasst euch da zu gerne aus. Ihr seid es nicht gewöhnt, über euch und die Erde hinauszudenken und die Vektoren weiter zu verlängern.

T: Für wen oder was wird die Sternenkette – inklusive Erde – denn noch relevant? Wer ist da?


M: Du gehst immer noch von Körpern aus, die beeinflusst werden.

T: Es sind ja auch HimmelsKÖRPER!

M: Aber der Einfluss doch nicht.

T: Du suchst das richtige Bild, oder? Ich habe lauter seltsame Sachen im Kopf. Von Fischen, die bis in die Tiefsee sinken, über Schiffskapitäne, die Linien über eine tischplattengroße Seekarte ziehen bis hin zu Genom, das sich zusammenpuzzelt. Was davon ist es denn nun?

M: Schwer, schwer, schwer zu erklären! Du müsstest – wie der Kapitän – ein riesiges Geodreieck in den Weltraum legen, an der Linie von Jupiter und Saturn ausrichten und dann eine Linie bis ins nächste Sonnensystem ziehen, um halbwegs weiterzukommen! Und dann, daneben, müsstest du eine weitere ziehen, die nicht die physische Sichtachse beschreibt, sondern den energetischen bzw. magnetischen Einfluss entlang der Sichtlinie. Diese zwei Linien müsstest du dann auf der nächsten Dimension genau so ziehen, die wie ein Pfannkuchen auf eurer liegt. Und glaub mir, der Stapel an Pfannkuchen ist verdammt hoch. Und wenn du all diese Millionen Linien gezogen hast, dann würdest du irgendwann ein Muster erkennen, so wie man aus Punkten und Strichen auf Papier Muster malen kann, wenn man tausende nebeneinanderlegt. In dem genauen Moment, wo alles exakt ausgerichtet ist, wird etwas geschaffen, so wie Leben geschaffen wird, wenn sich die DNA von Vater-Organismus und Mutter-Organismus zu etwas Neuem vereinen. Die elterlichen Organismen (Die Planeten) gehen danach wieder ihrer Wege, wie es immer war und immer bleiben wird. Aber in diesem einen Moment entsteht etwas, das ein eigenes Bewusstsein ausbilden kann, beziehungsweise eigenständig operieren kann. Es lebt nicht in eurem Sinne, es lebt wie eine Künstliche Intelligenz oder ein Algorithmus oder – entschuldige den Vergleich – ein Virus. Ein Programm. Wenn es einen Eingang von Information feststellt, kann es wie ein Algorithmus losrechnen und am anderen Ende kommt etwas Verändertes heraus. Es ist eine kosmische Maschine in einem Park aus kosmischen Maschinen. Wir brauchen diese Maschine und warten sehnsüchtig darauf, dass sie ihre Arbeit aufnimmt. Wir sind schon ganz versessen darauf, ihr Informationen zu füttern. Was auf der anderen Seite herauskommt, wird uns, dem Universum und euch selbstverständlich dienen, etwas anderes ist gar nicht ernsthaft denkbar. Es werden Teile zu etwas Größerem zusammengefügt, so wie kristalline Fragmente sich zu einer perfekten Schneeflocke zusammenfügen können. Gefallen und geschmolzen ist viel von dem Zauber dahin, aber für einen perfekten Moment war alles an seinem Platz und hat in seine heiligste Form gefunden. Es macht nichts, dass die Flocke schmilzt und die für euch sichtbaren Planeten weiterwandern – dieser Zauber wird bleiben.


T: Das klingt fantastisch. Es klingt perfekt und ich hoffe, ich kann es fühlen – und sehen! Aber sag mir: Haben die Maya sich verrechnet mit 2012? Seit Wochen scherzen die Menschen darüber, und es scheint tatsächlich immer wahrscheinlicher.

M: Die Profis, die den Maya-Kalender studieren (und davon gibt es leider nicht allzu viele), wissen um die Tatsache, dass von 2012 bis Ende 2020 ein eigenes, wenn auch wesentlich kleineres Kapitel im Maya-Kalender existiert. Ein wesentlich unauffälligeres, dem durchaus Probleme vorhergesagt wurden. All das kannst du ja mal nachlesen, aber echte Fachliteratur darüber ist rar. Der Maya-Kalender endete übrigens 2012, weil er irgendwo enden musste! Irgendwo mussten sie es gut sein lassen, denn sie verstanden, dass sie ihn bis in alle Ewigkeit würden fortführen können.


T: Ich habe gerade größte körperliche Probleme. Einerseits ist mein Timer abgelaufen und hat mich rausgerissen. Dann kam mein Sohn hereingestürmt, den ich schnell wieder wegschicken musste, und mir ist ganz mulmig, weil ich eben einen überlagernden Gedanken hatte, während du sprachst. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob er von dir kam.

M: Wie ich sagte ... im Notfall kann ich dir sogar gestern etwas ins Ohr flüstern.

T: Ich erinnere mich. Jedenfalls lautete die überlagernde Nachricht: Ist es nicht lustig, dass Wissenschaftler sich gerne mit den Maya und Inka befassen und extrem ungern mit den Zivilisationen, deren Spuren besser versteckt sind? Was meinst du, wie viele vergessene Hochkulturen ihr finden könntet, wenn ihr mal richtig danach suchen würdet? Meine Eltern sind große Fans dieses Gedankens. Dass im Grunde immer ein talentiertes Channel mit Archäologen mitgehen sollte. Die behauenen Steine anfassen, die alten Wege gehen, die Geister der damaligen Zeit befragen sollte. Wie die Wissenschaftler aus ihrem Elfenbeinturm fallen würden, wenn das endlich Usus wäre.

M: Ich sage ja, Anstrengung sähe anders aus. Die traurige Tatsache ist, ihr seid nicht (mehr) neugierig genug. Ihr seid satt an archäologischen Entdeckungen und glaubt, es sei nun alles gefunden, was man hätte finden können. Natürlich sagen und denken das nicht alle, aber eben doch zu viele. Aber in solche Themen können wir ein anderes Mal tiefer einsteigen. Jetzt geh mit deinem Söhnchen spielen.

T: Mache ich. Tausend Dank. Ich werde sehr eindringlich über deine Worte heute nachdenken.

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