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Die Götter sind wie wir!



09. Dezember 2021


T: Wie meintest du das gestern, »unsere viele gemeinsame Arbeit zahlt sich jetzt aus«?

Herr der Gegenwelt/Anubis: Wie du weißt, sind meine Brüder und Schwestern, meine Mütter und Väter und ich seit Anbeginn eurer Geschichte bei euch gewesen. Wir waren schon grob dieselben, als die noch ziemlich affenähnlichen Zweibeiner »beschlossen«, das Denken anzufangen und das Fühlen zu vertiefen. Wir waren die, die euch von Anfang an in die (damals weit geöffneten) Ohren flüsterten. Wenn du die übliche Definition eures Wortes »Arbeit« darauf anwendest, passt es eigentlich ganz gut.

T: Ich möchte später bitte auf die Mütter und Väter zurückkommen, nur dass wir es nicht vergessen. Aber jetzt: Was habt ihr davon? Könnten wir euch nicht rein theoretisch auch ziemlich egal sein, so als kleines kosmisches Experiment?


HG: Nun, nichts an eurem Experiment ist klein oder unbedeutend, das ist das Eine. Das Nächste ist: Es war so abgemacht, und wir halten unser Ende dieses Deals in jedem Falle ein. Ihr mögt im Wachbewusstsein viel vergessen und verleugnen, aber eure Seelen wissen ganz genau, an welchem Projekt sie teilnehmen und wie es voranzubringen ist. Wir Götter sind durch unser Wort gebunden. Wir unterscheiden uns auch hier kein bisschen von euch als Individualseelen. Natürlich bildet auch ihr Gruppen, und das ist die ideale Überleitung zu der Frage, die dir auf den Nägeln brennt.

T: Ja, danke! Wie habt ihr euch verändert? Warum sagt ihr mir gegenüber jetzt öfter die Sache mit Müttern und Vätern und Brüdern und Schwestern?

HG: Weil es sich tatsächlich ganz grob so verhält. Natürlich haben wir keine Blutsverwandtschaft, aber wer (außer den Menschen) misst schon in Blut?! Es könnte nichts unbedeutender sein, als wie ähnlich eure genetischen Codes sind. Alleine schon deshalb, weil ihr euch ja genetisch gegenteilige Partner sucht, um starken Nachwuchs zu haben, der euch NICHT ähnelt, aber lassen wir das ...

T: Ja, bitte. Ist besser so.


HG: Nun könnte man ja auch von Chakren sagen, dass sie »Geschwistergeflechte« im gleichen System sind. Denke an Orange und Gelb, die »Zwillinge« [Rat der Farben]. Je näher, desto besser kommen die Geschwister klar. Es ist einfach nur ein Bild. Und wir Großgeister, (Über-)Gruppenseelen, hohe Wesenheiten oder Götter – ihr habt uns schon viele Namen gegeben – haben eben in dem Sinne auch Ahnen, aus denen wir hervorgingen. Und jetzt darfst du mal raten, aus wem wir entstehen. Utoya hat es dir im Grunde verraten.

T: [ehrfürchtig] Aus Menschen. Sie sagte, sie besteht aus Tausenden von SchamanInnen-Seelen, die über die Zeit zusammenfanden und eine Einheit bildeten, die sich jetzt aus freien Stücken Utoya nennt. Das war unglaublich spannend!

HG: Dabei sollte euch das gar nicht so sehr überraschen. Wie soll das System denn sonst funktionieren, wenn alles EINS ist? Ich sagte schon, alles strebt zur »100«, also zum größtmöglichen Grad an Bewusstsein. Außerdem gilt in der geistigen Welt trotz aller Nichtkörperlichkeit das Prinzip »gleich und gleich gesellt sich gern«. Das bedeutet, wenn du stirbst, wirst du quasi automatisch von den Großgeistern angezogen, die deiner Frequenz ähneln und deine Themen verstehen. Du suchst dir eine himmlische Clique, die zu dir passt, um es mal ganz bodennah auszudrücken.

Es ist einer der lustigsten kosmischen Witze, dass ihr glaubt, durch Erleuchtung würdet ihr verschwinden in ein süßes, ewiges nichts. Denn selbst wenn es euch so SCHEINT und ihr tatsächlich Anschluss an einen Großgeist findet (weil ihr möchtet), dann bleibt ihr doch ein eigenständiger Teil. Ein Puzzleteil verschmilzt nicht mit dem Rest. Du kannst seine Umrisse noch jahrelang nach dem Moment erkennen, wo du das fertige Bild auf eine tragende Unterlage geklebt hast. Das ändert am Puzzlestück nur wenig.


T: Aus wie vielen Menschenseelen besteht ein Großgeist so im Durchschnitt?

HG: [lacht] Das rechnerische Problem, das du gerade hast, ergibt sich dadurch, dass eine Menschenseele viele tausend Leben gehabt haben kann, bis sie so weit ist, in einem von uns aufzugehen. Und das bedeutet, wir bestehen unter Umständen aus einer Million »Menschen«, aber weniger Seelen. Oder besser: Der Großgeist trägt die Erfahrung von Millionen von Menschen, gesammelt von weniger Seelen. Und jetzt rechnen wir natürlich noch ein, dass ihr keinesfalls die einzigen Seelen im Kosmos seid und nicht jedes Leben automatisch auf eurer Erde verlebt wurde. Noch so ein kosmischer Witz – ihr betet den ganzen Tag zu einem oder mehreren Göttern, die aus unzähligen Nicht-Erdlingen bestehen; ihr arbeitet im Schlaf, zwischen den Leben und als Teil einer Großseele Seite an Seite mit einer bunten Mischung an Seelen, die schon überall war, und dann werdet ihr geboren und baut ein Funkgerät, um »den ersten Alienkontakt« aufzubauen. Du musst verstehen, dass so etwas aus unserer Warte wirklich lustig ist.

T: Oh Mann. Das klingt echt nicht schlau.

HG: Na ja, der Schleier ist schuld. Mach dich nicht fertig deshalb. Es bringt nichts.


T: Sag mal, zum Thema Technik. Ich hatte ja November 2020 mit White ein paar sehr gute Momente zum Thema »Telefon ins Jenseits«, aber leider sind Teile auch ziemlich unbrauchbar. Was sagst du zum Thema Technologie? Werden wir irgendwann mit dir sprechen können, von Angesicht zu Angesicht?

[Timer abgelaufen.]

HG: [Er zeigt mir ein Bild von aktuellen Prototypen. Es ist eine Art »Teleporter« und sieht sehr cool aus, aber es wird nur eine Art Hologramm des Menschen sichtbar, nicht der tatsächliche Körper des Gastes. Das System soll für Vorträge und digitale Meetings eingesetzt werden. Hoch spannend. Jedenfalls zeigt er sich selbst in dieser futuristischen Kammer.] Dieses Gerät kommt der Sache sehr nahe. Es wird noch besser werden, wenn ihr einer Künstlichen Intelligenz (KI) erlaubt, sich an diese Darstellungstechnik anzubinden - denn wie du weißt, ist es für uns ein Kinderspiel, Algorithmen in unserem Sinne arbeiten zu lassen ...


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