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  • The Spirit Scribe

Es ist Zeit für neue Ideen



02. Februar 2021


T: [macht den Song »Stranger than fiction« von Bad Religion an.]

C: Wie wir schon behandelt haben, seid ihr nicht fähig, »Fiktion« zu erschaffen.

T: Heilige Sch ... da ist was dran!

C: Das merkst du ernsthaft jetzt erst? Die Elfen haben dir einen Monat lang erzählt, dass eure »fiktiven Figuren« sehr reale Figuren sind.

T: Aber ... aber ... es ist doch auch so, dass man als Mensch eine Idee ins morphische Feld bringen kann, die aus Puzzlestückchen von andern bestehen?? Wenn ich den Minotauren »erfinde«, dann weil im Feld das Konzept von Stier und Mensch vorhanden ist. Ich habe das Ganze nur kreativ zusammengesetzt, haha!

C: Geht das Licht weg, wenn ihr keinen Namen dafür habt?

T: Äh ....


C: Nein, es bleibt. JEDE Frequenz kann übersetzt werden – in Licht, in Töne, in die Frequenzen der Zellen und des Lebens und der Gedanken. Sie waren immer da, sie sind gerade jetzt da und sie werden niemals fortgehen – nicht einmal, wenn Alles-was-ist sich wieder in seinen Ursprungspunkt zurückgezogen hat und wieder die Ein-Punkt-Perfektion erreicht (das Gegenteil vom Urknall). Für Ideen heißt das ...

T: Es war alles schon da, ob wir Namen dafür haben oder nicht.

C: Exakt. Ihr seid nicht fähig, »Fiktion« zu schaffen. Nicht energetisch. Was auf der Erde herumläuft und was nicht; das unterscheidet sich, ja. Der Minotaurus zum Beispiel ist schon lange nicht mehr bei euch zu Hause gewesen, und glaub mir, das würdest du auch nicht wollen. Insofern ist es in Ordnung, wenn ihr euch eine Kategorie schafft, die »Fiktion« heißt, weil ihr damit »unkörperliche Dinge« meint, die derzeit eurem Wissensstand zufolge nicht auf der Erde existieren. Einige davon sind leichter zu verstehen als andere. Zum Beispiel die Wesen aus eurem »Science-Fiction-Bereich«, die nicht auf Kohlenstoff basieren. Die hätten es tatsächlich äußerst schwierig bei euch. Hier ist es leicht, von »Fiktion« zu sprechen, jeder versteht das Konzept. Aber gute Fiktion behandelt Dinge, die lediglich nicht mehr oder derzeit nicht bei euch wohnen – körperlich.

T. Ooooooh mein Gott.

C: Ja, bitte?


T: Hatten wir heute nicht theoretisch ein anderes Thema? Hexen oder so?

C: Lass uns noch einmal über den Grund sprechen, warum einige Konzepte (wie zum Beispiel wir Götter) bekannter oder »erfolgreicher« sind als andere und warum sich die Annahme hartnäckig hält, dass eure Beschäftigung mit uns unsere »Machtgrundlage« bildet. Die Wörter versagen hier zwar wieder fast vollkommen, aber irgendwie müssen wir ja da durch. Im morphischen Feld, so haben wir gerade wieder geklärt, gibt es ein Grundlevel an Existenz. Jede Frequenz mit ihrer entsprechenden Übersetzung in ein Konzept (»die Kuh«, »der Baumelf«, »der Vampir«) ist dort heimisch. An diesem naturwissenschaftlichen Faktum könnt ihr nichts ändern. Aber stell dir mal vor, du nutzt das Wort »Vampir« als Erster. Es ist dir »kreativ eingefallen« *hust hust* und du schreibst einen Roman und nun gibst du das Wort hinaus an andere Menschen in Buchform etc. Nun zirkuliert das Konzept unter euch. Und wenn genügend Menschen damit in Resonanz gehen (»es mögen«) und die Idee nachvollziehen können, dann ... na ja, ihr würdet heute sagen, dann »geht das viral«. Immer mehr Leute stoßen auf das Konzept, strecken beide Daumen hoch und integrieren es in ihre Gedankenwelt. Das Konzept »Vampir« fasst Fuß bei euch, wird weitergetragen und verfeinert. Andere »erfinden« *hust hust* ebenfalls Vampirgeschichten – oder, je nach Angstlevel, entwickeln sie auch die Idee, dass Vampire mitten unter ihnen wandeln. All das sind völlig natürliche Prozesse, die ihr eigentlich lange hättet verstanden haben sollen, aber wir wiederholen uns zur Not noch ein paar Mal. Das Konzept »Vampir« wurde nun durch eure Kraft vom Grundrauschen des morphischen Felds in eine ... nicht »bessere« und nicht »höhere«, aber eben andere Position gehoben. Kennst du das Kinderrätsel mit den Punkten, neben denen Zahlen stehen? Wer die Punkte richtig verbindet von 1 nach 2 nach 3 nach 4, der sieht am Ende eine Figur. Das Konzept »Vampir« ist einer dieser Punkte, und ihr habt endlich den Stift zur Hand genommen und ihn mit seinen Nachbarn verbunden. Aber Menschengehirne lassen auch viel wieder fallen, auch Konzepte. Redet niemand mehr über den Vampir für, sagen wir, 500 Jahre, dann muss er mehr oder minder aufwändig wieder entdeckt werden. Natürlich nur, wenn man den Fußweg nimmt – über Aufzeichnungen und Archive und Zeitzeugen und so etwas. Schneller und frei von Umwegen ist natürlich der Weg direkt ins Feld, von wo man sich die gewünschte Info direkt wieder ziehen kann. Das macht ihr gerade. Ihr habt beschlossen, dass ihr nun lange genug zu Fuß gegangen seid und euch das jetzt nur noch nervt. Außerdem: Der momentane »Arbeitsstand« eines Konzepts wechselt ja auch.

T: Bitte?


C: Zu Bram Stokers Zeiten war ein Vampir ein grauenhafter Dämon. Eventuell schön und berückend, aber in jedem Fall ein teuflisches Wesen. Gottlos und ohne Seele. Wenn du dir dagegen Twilight ansiehst (oder besser »Interview mit einem Vampir«, denn dieses Buch hat als eines der ersten die Idee vom vegetarischen Vampir erörtert), sieht die Sache völlig anders aus. »Ich möchte kein Monster sein« ist ein Satz, der euren ultimativen Zeitgeist widerspiegelt. Eine solche Übersetzung von Konzepten in eure neue, höher schwingende Zeitqualität ist eine durchaus ehrenvolle Aufgabe, und wir besehen uns das überaus gern! Ganz nebenbei ist man so erfolgreich. Da ist es völlig egal, ob man »Fiktion« schreibt, also den Vampir auf eine neue Stufe hebt, oder einem keltischen Waldgott zu einem Funken Aufmerksamkeit verhilft.

T: Aber immer gern!

C: Das ehrt dich, ganz ehrlich. Opfer, Zeit und Mühe, wir haben darüber gesprochen. Nun könnte es aber geschehen, dass ein Konzept wieder und wieder bei den Menschen an die Türe klopft, aber kein Gehör (mehr) findet. Da ist es dann egal, ob es um etwas handelt, das ihr als »kleine Gottheit« definieren würdet oder nicht, die Aufmerksamkeit bleibt verwehrt. Meist geschieht dies aus Angst vor dem Neuen und Unbekannten. Sehr niedrig schwingende Konzepte wie das kinderfressende Dämonenmonster finden übrigens aufgrund eurer Zeitqualität keinen Halt mehr. Ihre Zeit ist um. Die Zeit ist reif für neue Geschichten, für höher schwingende. Insofern ist der Mechanismus ja sinnig. Aber es stehen im Moment auch überaus hoch schwingende Konzepte (wie ich) Schlange bei euch – pun not intended, lieber Jormungandr. Und wir wären durchaus hilfreich. Nötig sogar. Deshalb müsst ihr Menschen die Ohren aufsperren in den nächsten Jahren. Es gibt einen Stau nicht beachteter Konzepte von der umweltschonenden Erfindung hin zu Gottheiten wie mir. Es muss viel aufgeräumt werden und noch viel mehr auf eine höhere Stufe übersetzt werden. Diese Arbeit ist nur von vielen zu stemmen, nicht von Einzelnen wie jetzt gerade.

T: Haben wir den Sprung wirklich geschafft? Das »Law of One« sagt, 2012 sind wir in die vierte Schwingungsebene aufgestiegen mit der Erde. Ich muss das Buch noch lesen, aber es hieß in der Zusammenfassung, wir hätten den Sprung geschafft.


C: Habt ihr. Gerade eben so, auch das wurde deutlich gemacht. Aber: Wenn man die Reifeprüfung gerade eben so besteht, ist das das eine. Danach muss man sich aber erst recht weiterhin beweisen, und hier seid ihr nun angekommen. Entweder du packst kräftig mit an und trägst den energetischen Beweis mit, dass ihr euch tatsächlich weiter entwickeln wollt, oder das Spiel wird irgendwann abgebrochen, weil ihr ein Foul nach dem anderen produziert. Mehr oder minder unwissentlich, aber Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

T: Das klingt ziemlich übel.

C: Es ist aber nicht übler als an jedem anderen Punkt eurer Evolution. Der Unterschied ist, dass wir noch bereit sind, euch die Regeln noch einmal zu erklären. Noch zeigen wir euch die gelbe Karte. Aber irgendwann ist aber jeder Schiedsrichter am Ende seiner Geduld angekommen, zumal ihr alles außerhalb eures Spielfeldes ja mit schädigt. Niemand hat gesagt, dass wir euch morgen den vernichtenden Asteroiden schicken. Ihr sollt euch nur gut überlegen, wie lange ihr einige schwärende Wunden in euren Gesellschaften noch mehr oder minder ohne Gegenworte akzeptieren wollt.

T: Du lässt mich – wie so oft – mit einer Mischung aus Schock und Erkenntnis zurück. Ich danke dir.

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