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Verändertes Karma



03. Juli 2021


T: Ich fühle mich die letzten drei Tage wieder ganz anders begleitet als im Monat zuvor. Es stimmt schon, was sich ganz am Anfang meiner Challenge abzeichnete. Das tägliche Channeln ist nicht deshalb gut, weil ich dann Erfolge habe oder weil ich diese tollen Texte schreiben kann. Es ist deshalb genial, weil ich mir dann jeden Tag bewusst bin, dass mich jemand liebevoll begleitet und das Lenkrad meines Lebens mit in der Hand hat, falls es mir mal entgleitet. Ich bin so unendlich gespannt, was du mir noch alles erzählen wirst! Du hast gestern gesagt, das Karma-System ändert sich. Wie genau hast du das gemeint? Wie verändert sich dadurch unsere weitere Zukunft?

U: Karma ist – negativ formuliert – eine Fessel. Aber es ist eben auch ein überaus gerechtes System. Was ihr fühlt, wenn ein Kinderschänder, ein Massenmörder, ein Frauenquäler ungestraft bleibt, ist euer Sinn dafür, dass es nicht so laufen kann und darf. Eure Bestrafungen hier sind zwar krude und wenig hilfreich, aber ihr versteht das Prinzip, dass Balance wieder hergestellt werden muss.

Dennoch, für diejenigen, die gerade zum großen Bezahlen anrücken müssen, ist Karma wie eine Fußfessel. Aber es ist glücklicherweise RELATIV(!) wenig so heftiges Karma übrig. Vielmehr schiebt ihr kosmisch gesehen mickrige Mengen Schuld und Sühne zwischen euch hin und her, und bei dem Vorgang entsteht eine ähnliche Menge wie durch das »Abbezahlen« selbst. Kennst du das, wenn ein Amt dir sagt, dass es kleinste Beträge nicht eintreibt? Die Person, die das machen muss, wäre teurer. So ähnlich ist euer Zustand jetzt global betrachtet. Im Übrigen habt ihr keine Möglichkeit, zu erkennen, wer mit seiner gesellschaftlich geächteten Tat Schulden anhäuft, und wer sie gerade abträgt.

T: Oha.


U: Nun hast du recht: Dieser »Schuldenschnitt« wird eure Zukunft in größtem Maße beeinflussen. Aber es ist an der Zeit. Ihr habt nun so lange im Sandkasten gesessen und euch gegenseitig Schaufeln über die Köpfe gehauen, dass ihr währenddessen 18 Jahre alt geworden seid. Und im Allgemeinen legt man in dem Alter diese Art von Spiel von alleine ab. Es verliert seinen Reiz. Mit 18 weißt du (hoffentlich) nicht mehr, warum du das mit der Schaufel weiter durchziehen solltest, wo sich dein Nachbar doch nur dein Sandförmchen ausgeliehen hat. Ihr habt euch entwickelt. Aber: Die Gesellschaft verfolgt verkrustete Regeln und sagt euch weiterhin: Der Nachbar muss bestraft werden! Der hat dir was weggenommen!

Nur wenn du erkennst, wie sinnlos dieser Eingriff von außen in euer Leben ist und wenn du dieses Spiel aus Hass und Angst nicht mehr mittragen willst, bist du tatsächlich frei. Eure Intuition leitet euch hier ganz wesentlich. Sie sagt: »Lass es doch einfach gut sein. Es reicht mit Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ich bin müde. Mir wurde vielleicht etwas abgenommen oder zerstört. Ich lebe aber noch, und es geht mir gut. Ich entscheide mich, weiterzugehen.« Und wenn es so weit ist, hast du die Chance, künftige Leben und Geschehnisse ganz anders zu wählen, als du es mit Schulden auf dem Konto könntest ...

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