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Zieht das Weibliche aus, zieht die Hölle bei dir ein



08. März 2021


T: Heute ist Weltfrauentag.

C: Au weia.

T: Hehe. Wüsste ich nicht genau, mit welcher Hintergrundemotion du das gesagt hast, hättest du dir jetzt echt was einfangen können.

C: Nun, die Chance, dass ich als Gottheit einen Ehrentag für natürliche Personen kritisiere, ist wohl gleich null, oder?

T: Tatsächlich trifft es dein »Au weia« wirklich gut. Wir stecken irgendwo zwischen »Selbstverständlich werden Frauen weiterhin systematisch unterdrückt, hier sind die Beweise«, und der Witzchen-Fraktion, die es ja so unglaublich erwachsen findet, unter jeden(!) Social-Media-Post zum Thema wieder drunter zu schreiben: »Aber das Abendessen muss trotzdem pünktlich auf den Tisch, gell?!« Mein Gott wird man da müde von so viel absichtlicher Dummheit.


C: Wie euch mittlerweile aufgefallen sein dürfte, ist ein extra ausgerufener Tag für 51 Prozent der Weltbevölkerung ziemlich unsinnig. Allerdings nicht aus den meistens aufgeführten Gründen. Es ist anders herum nämlich ziemlicher Irrsinn, besagte 51 Prozent der Planetenbewohner derselben Spezies an 364 Tagen im Jahr systematisch zu vergessen. Wir kommen da zurück zu dem Thema von vor ein paar Tagen. Zu dem ultimativen Affront gegenüber den Herren der Schöpfung. Denn was fällt euch auch ein, euch die Fähigkeit herauszunehmen, Leben zu erzeugen? Wer hat euch das denn bitte erlaubt?! War das mit der Männerschaft abgesprochen, wurde im (damals zu 100 Prozent männlich besetzten) Parlament darüber abgestimmt? Nein. Ihr tut es einfach.

T: Ich hätte so viel dazu zu sagen. Ich könnte ein Essay schreiben über die Dinge, die ich gerne mal IM SCHERZ über das offensichtlich traumatisierte, männliche Geschlecht sagen würde. Oh Gott, gäbe das einen Shitstorm!

C: Das Problem ist selbstredend die grundlegende Wunde.

T: Ach du liebes Bisschen.

C: Ich kann nichts dafür, es ist so. Die grundlegende Wunde eines [nicht in seiner Kraft wohnenden] Mannes ist die, dass er – trotz aller oft bescheinigter Männlichkeit – nicht aus eigener Kraft in seine Existenz gehüpft ist.

T: [lacht.]


C: Ja, wirklich! Genau genommen ist es sogar so, dass ihr (wie der Name Brutpfleger-Spezies schon sagt) eure Nachkommen aufwändig pflegt und somit einen Generationenvertrag auflegt. Das bedeutet nichts anderes, als dass du bei deiner Mutter im Grunde genommen einen gigantischen Berg Schulden hast. In heutigen Zeiten würdet ihr wohl CARE-Schulden dazu sagen. Jetzt bekommen Frauen keine Kinder, um ihnen später ihren Stunden- oder Geldaufwand vorzurechnen, ABER: Ein Patriarchat erkennt einzig und allein das an, was in einen Zahlenrahmen gequetscht werden kann. Deshalb versuchen kluge Leute, die Kinderaufzucht und Altenpflege in Arbeit pro Stunde auszudrücken und so weiter. Ihr versucht damit, ein völlig natürliches und ebenso heiliges Konzept in den Kapitalismus (ebenfalls ein hoch männliches Prinzip) zu überführen. So richtig funktionieren kann das nicht, aber was sollt ihr sonst tun, um irgendeine Art von Anerkennung zu erhalten?

Und wenn ihr dann fertig gerechnet und notiert und berichtet und aufgezählt habt, was ihr leistet, kommt das Patriarchat und sagt: Pfffff, Pflegearbeit kann man nicht in Zahlen und Geld ausdrücken. Lasst es und haltet die Schnäbel. Und an diesem Punkt wird jedwede Diskussion zwecklos. Und im Übrigen muss man ab diesem Punkt auch nicht mehr nett bleiben, denn mit Kommunikation auf gleichem Level habt ihr es bereits versucht.

In meiner Welt würde niemand auf die hanebüchene Idee kommen, das ultimativ Weibliche abzuwerten. Einerseits natürlich, weil ich exakt weiß, dass ich TEILMENGE von Allem-was-ist bin und somit vollkommen untrennbar mit allem Weiblichen zusammenhänge – und andererseits, weil ich schon lange genug existiere, um mal miterlebt zu haben wie es ist, wenn das Weibliche sich von einem lebenden Verbund wie einem Planeten abwendet. Du kannst dir in deinen kühnsten Träumen nicht ausmalen, WIE DAS IST. Zieht das Weibliche aus, zieht die Hölle auf deinem Planeten ein.


T: Das klingt absolut furchtbar. Es klingt nach Ver-wüstung.

C: So zeigt es sich auch. Wie ich erklärt habe, bin ich frequenztechnisch sehr auf der männlichen Seite der Sache angesiedelt. Und ich sagte, was das bedeutet. Ich kämpfe und befreie – aber (gegen) wen denn, wenn niemand außer mir da ist? Positiver formuliert baue ich das Haus – aber es wird auf ewig leer stehen, denn ich kann es nicht füllen. Nicht allein.

T: Wann war das mit dem Planeten, der die Gnade der Göttin verloren hat?

C: Wir sagen dir das nicht zum ersten Mal, aber du hast leider keinen sprachlichen Referenzrahmen, um dir eine Antwort darauf geben zu können. Es ist nichts, was du einordnen kannst. Nicht in deinen bekannten Raum und nicht in dein lächerliches Bisschen bekannte Zeit.

T: Also war es nicht die Erde.

C: Es war nicht die Version der Erde, die du gerade mit zwei Füßen bewohnst, nein.


T: Andere Dimension?

C: Auch das. Stell dir vor, du wohnst in einem Stapel Pfannkuchen. Das ist dein Universum.

T: Hey, das Beispiel hatten wir schon mal!

C: Ja. Und jetzt stell dir vor, ich erzähle dir, der Vorfall ereignete sich im Nachbarhaus. Du hast weder ein Konzept für »Haus«, noch für »Nachbarn«, noch für die Strecke zwischen deinem Pfannkuchenstapel bis dorthin oder für die Richtung, in die du schauen müsstest, um zu sehen, wovon ich spreche. Es ist sinnlos.

T: Schade. Könnte man es nicht mit Dolores Cannon ausdrücken? Sie erfuhr von einer Art kosmischem Rat, der das »Experiment Erde« überwacht und ab und zu mal eingreift. Ich frage mich immer noch, ob White mir nicht im Grunde genau das noch einmal erklärte mit ihren Eingriffen in den »Stoff aus Raum und Zeit«.

C: Es stimmt schon, was sie sich erzählen ließ. Und trotzdem denkt ihr das immer noch viel zu simpel. Sie erfuhr, dass der Asteroid der Dinosaurier-Version der Erde vor deiner Zeitrechnung geschickt wurde. Das ist etwas völlig anderes, als wenn ich sage, dass sich die Göttin selbst von einem Planeten abwenden kann. Das hat in dem Sinne nicht einmal mehr etwas mit Karma zu tun.

Bei Atlantis könnte man argumentieren, dass hier Ursache und Wirkung überaus anschaulich dargestellt wurden. Die Bewohner eines Planeten müssen in vollem Bewusstsein ihrer Taten negativ auf den KERN von Allem-was-ist eingreifen, um solche eine Reaktion auszulösen. Es ist kein Wunder, dass dies erst überaus selten geschehen ist. Dazu benötigt es einen Planeten, zu 100 Prozent angefüllt mit spirituellen Psychopathen (RA sagt »Service to Self« dazu). So etwas muss man erst einmal finden, denn logischerweise zersetzen sich diese Planeten im Normalfall selbst. Sie zerfressen sich von innen heraus und das Problem löst sich von allein.

T: [sarkastisch] Nett!


C: Wenn ihr einen neuen Mond fändet, und darauf säßen zwei Millionen kleine Hitlers, dann würdet ihr einen atomaren Sprengkopf darauf richten, also tu nicht so. Aber das Konzept »Hitler« trifft es nicht einmal, denn selbst der war ein viel zu kleines Licht, um zu ermessen, wovon ich spreche. Er hat Unaussprechliches getan, absolut. Aber auf körperlicher Ebene. Stell dir vor, er hätte mit dem gleichen Ehrgeiz Millionen Engel vernichtet, dann kämen wir konzeptionell etwas näher. Wie gesagt, es ist für euch nicht beschreib- oder erlebbar. Aber ich habe es gesehen. Also glaub mir, wenn ich dir sage: Du möchtest niemals erleben, dass sich die große Göttin - jede Faser von Allem-was-ist mit weiblicher Schwingung - von euch abwendet. Niemals. Niemals. Niemals. Deswegen wähle ich gegenüber meinen »Gegenteilen« (den weiblichen Anteilen, die mir gegenüberstehen) die höchsten Worte und den respektvollsten Ton. Das hat nichts mit Angst zu tun, sondern mit knallhartem Wissen. Und daran fehlt es euch – wie üblich.

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