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Exkurs Leylinien I

24. Oktober 2021



T: Ich hatte gestern während der einstündigen Meditation, die meine Freundin A. unbedingt machen wollte, eine neue Buchidee. Das ist bei mir ja nichts Besonderes mehr, aber ich sollte sie wenigstens in das Notizbuch für unerledigte Ideen hineinschreiben, nicht wahr?

[Keine Verbindung. Ich rufe drei Mal ihren Namen, manchmal rüttelt das die Götter wach. Das klappt.]


T: Sag mir, was GANZ GENAU sind Leylinien?

U: Als Mensch hast du Adern, korrekt?

T: Jep.

U: Natürlich zirkulieren die Nährstoffe in deinem Körper auch außerhalb der Adern. Warum also gibt es sie?

T: Na ja, ich stelle sie mir vor wie Autobahnen. Wer die Route nimmt, kommt eben sehr schnell und effektiv voran.

U: Siehst du? Eine Leylinie ist genau das. Eine Ader für eine Sorte Energie, die ihr immer noch nicht sehen könnt. Dabei wäre es wirklich an der Zeit. Durch diese Adern tauscht Gaia Informationen vom einen Ende des Planeten zum anderen aus. Würde das System vollständig zusammenbrechen, würde euer Planet vergehen. Da frühere Zivilisationen uns länger und besser zugehört haben, wussten sie von der enormen Wichtigkeit dieser Linien. Sie hörten den Auftrag, sie zu schützen, und sie hielten sich daran. Und obwohl dafür keine Belohnung nötig sein sollte, weil nur dieses Verhalten euer Überleben garantiert, haben wir euch für die Arbeit am Leylinien-System belohnt – mit Wissen, Gesundheit, guten Ernten. Eben mit allem, was früher wichtig war – und es heute auch noch in höchstem Maße sein sollte.


T: Sollten Menschen in der Nähe von Leylinien siedeln, um deren Vorteile zu genießen?

U: Nun, du musst in der Nähe wohnen, um die Arbeiten daran verrichten zu können. Ob du genau darauf wohnen solltest, hängt von vielen Faktoren ab. Unter anderem davon, ob dein Körper das durchhält.

T: Warum bekomme ich das Bild von Stromkabeln?

U: Weil sie ein herrliches Bild abgeben. Wenn du ein Kabel überlastest, macht es irgendwann peng! – oder irgendetwas fängt Feuer. Beides keine Dinge, die man unbedingt haben möchte. Und deshalb lohnt es nicht unbedingt, darüber zu spekulieren, ob du in der Nähe der Ley-Energie wohnen solltest. Frag dich viel eher, ob du dort wohnen kannst.

T: Kann ich mal eben ein bisschen googeln? Ich möchte den Verlauf nachschauen.

U: Mach mal, aber nicht zu lange.

T: Hm, okay. Gute Infos sind wie üblich rar im Netz. Aber über ein interessantes Wort bin ich gestoßen: Geomantie!


U: Geomanten sind genau die Leute, von denen ich die ganze Zeit spreche. Ortsschamanen quasi. Sie behalten die Linien im Blick. Manchmal sind sie dabei etwas übereifrig, aber lieber so herum als anders herum! Heutzutage trampelt ihr in einem Maß auf den hunderttausend Jahre alten Systemen und Linien herum, dass es uns ortsgebundene Götter graust!

T: Also lohnt es sich nicht, die Geometrie eines Landstriches bis ins kleinste zu erkunden?

U: Nicht wirklich, denn was nützt dir eine Ader, die so klein ist, dass die energetische Schwingung rundherum genau gleich hoch ist? Manchmal wird hier das Maß aus den Augen verloren. Aber wie gesagt, Hauptsache ES IST DA.

T: Wie pflegt man Leylinien?

U: Vor allem durch Beobachten und in Ruhe lassen. Zwei Dinge, die die moderne westliche Welt so gar nicht beherrscht.

T: Autsch. Aber du hast ja recht. Wir nennen viele sinnlose Dinge »Wissenschaft« und haben doch von nichts eine Ahnung.

U: Ich merke, du bist in dieser Zusammenfassung geübt. Nun, also, was tun Geomanten? Es wäre im Grunde nicht nötig, sie begrifflich von Druiden oder Schamanen zu treffen, aber ... here we are. Sie machen vor allem auf das System aufmerksam, denn schreien kann es ja nicht. Wenn immer irgendwo ein Alarm ertönen würde, wenn jemand einen 12 Meter langen Eisenstab durch eine Leylinie rammt, dann wäre das System besser dran, das kann ich dir aber flüstern.


T: Also Metall stört den Fluss.

U: Ja, nun, was stört ein 12 Meter langes Stück magnetisches Metall nicht, hm?

T: Touché.

U: Das sind so die Haupt-Schwierigkeiten, ja. Wenn ihr lange Metallstäbe in den Boden bohrt ... wie für ein wichtiges Fundament zum Beispiel.

T: Wie breit ist so eine Energie-Ader denn? Ich meine, wenn wir in ganz Köln kein einziges Fundament bauen sollten, dann wird es ja doch etwas ... schwierig.

U: Oh, so schrecklich breit sind sie nun auch nicht. Es gibt viele Teile des Netzes, die nicht dicker sind als ein Arm oder ein Bein. Das sollte wohl zu schaffen sein, oder? Natürlich gibt es Ausnahmen. Ganz besondere Orte. Und nicht zu vergessen die Knoten natürlich!

T: Stonehenge und Gizeh?

U: Und viele mehr.

T: Darüber sollten wir morgen sprechen, ok?

U: Gut, bis dann!

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