top of page
vibrant-1617470_1280.jpg
vibrant-1617470_1280.jpg

Was deine Deko dir sagen will





05. März 2021


[04. März: Keine Session.]

T: Endlich. Endlich verstehe ich das mit der Deko. Ich war heute im Gartencenter – zum ersten Mal seit dem ganzen Lockdown-Kram ab November. Und das scheint vielleicht wie ein schlechtes Beispiel, weil man im Winter ja traditionell nicht dort hingeht, aber es war ein Befreiungsschlag! Alles dort lebt und blüht und beweist: Das Leben geht weiter. Und die haben dort ja nicht nur lebende »Deko«, sondern auch Krimskram. Ich habe einen supertollen Traumfänger abgegriffen in Form eines Auges, fast ganz weiß. Hexenkräuter wie Salbei. Und einen tollen kleinen Kranz, mit Blumenzwiebeln, Federn und Eierschalen darauf. Sehr vor-österlich. Ich sah ihn und musste ihn haben. Er schrie »Ostara!«, und ich habe ihn erhört. *hehe* Für andere Leute ist das völlig selbstverständlich, aber ich kann nur immer wieder betonen, dass ich quasi keine Deko besessen habe in den ersten 35 Jahren dieses Lebens. Mein Mann und ich haben unser komplettes Haus in weißer Raufasertapete ausgestattet und sind glücklich damit. Selten hängt irgendwo ein Bild. »Nippes«, wie der Hesse zu Kleinst-Deko sagt, gibt es bei uns nur, wenn sie uns geschenkt wurde. Aber jetzt verstehe ich es langsam.


Cernunnos: [hat sich geduldig alles angehört] Nämlich?

T: Durch den Stil der Leute kann man – so sie denn ihren eigenen verfolgen und nicht irgendeinem Trend nachlaufen – ihre Themen und ihre Persönlichkeit ablesen. Ihre Herkunft sowieso. Vielleicht seelisch, vielleicht körperlich. Und da komme ich auch sofort auf den Trichter, warum mir das Thema so abging. Wenn ich natürlich nach einem TREND dekoriere, habe ich bereits verloren.

Ostara: [kommt wieder herbei und legt den Arm auf der Schulter ihres sitzenden Bruders ab.] Das ist völlig richtig. Es gibt althergebrachte Dekoration wie die bunten Eier und die Hasenfiguren, die im Frühling durchaus über alle Zeiten sinnvoll waren – denn sie entstammen ja dem Dank meiner Frequenz. Dann gibt es ganz generelle Stilrichtungen. Du hast das erlebt bei deiner Kollegin, die sich im Grunde nie erklären konnte, warum sie Segelschiff, Tannen und Kompass als täglichen Schmuck trägt. Wer Schiffe zuhause aufstellt, könnte Sohn eines Schiffbauers sein, ja. Aber du kannst daran im Normalfall noch viel mehr ablesen. Eine authentisch dekorierte Wohnung spricht Bände über ihre(n) Bewohner. Und es ist richtig, dass ihr – wie bei so vielem – das Maß und Ziel aus den Augen verloren habt bei dem Thema.

T: Vielleicht war es diese ständige Missschwingung, die mich immer so aufgeregt hat. Zusätzlich sind die meisten Dekorationen ja heute komplett seelenlos. Sie sind nicht mehr handgeschnitzt, aus dem Ort, aufwändig, selbst gemacht oder persönlich angepasst, sie werden flugzeugweise aus China herangekarrt und gekauft, obwohl ihre Heißklebernasen und abgewetzten Stellen schon im Laden für jedermann ersichtlich sind. Was soll solche Deko über einen Menschen aussagen?


O: Nun, es ist wie bei allen Religionen. Erst stehlen sie, dann verbiegen sie, aber man muss sie eben (angeblich) vorweisen können. Du musst zu Weihnachten die ganzen rot bemützten Männchen vorweisen können, wenn du dein Gesicht nicht verlieren willst vor der Familie. Denken die Leute. Du musst einen Kuchen in Form eines Lammes backen, um zu Ostern nicht dein Gesicht zu verlieren. Denken die Leute. Weißt du, wenn du dich zu meinem tatsächlichen Fest (Tag-Nacht-Gleiche im März) oder zu eurem Christen-Ostern hinsetzt, dich wirklich in dich kehrst und eine Kerze anzündest, um dich an einige sehr wichtige Sachen zu erinnern, dann freuen wir uns außerordentlich darüber. Mehr als über jedes ausgeblasene Ei und jede gekaufte Girlande mit Kunstblumen.

Ich kann mich nur immer wieder wiederholen: Du musst nichts kaufen. Du musst nichts ganz Besonderes haben. Du musst keinen Baum pflanzen, denn oh, wie teuer Bäumchen bei euch sind, du liebe Güte! Und Gärten habt ihr ja ohnehin kaum und der Wald darf von euch nicht verändert werden. Rundherum ziemlich dumme Konzepte, aber was will man machen. Übrigens weißt du sicher, wann Deko für »normale« Menschen unangenehm wird.

T: Klar! Einerseits wenn sie schwarz ist. Pentagramme, Totenschädel, Raben, schwarze Spitze. Da kriegen die meisten eine mittelschwere Krise, weil sie es nicht verstehen. Dabei ist diese »Anti-Deko« eben genau das. Eigentlich eine Verweigerung vor dem Kult der »Friede-Freude-Eierkuchen-Welt«, die andere um jeden Preis aufrecht zu halten versuchen.

O: Und die zweite Art? Hier wird es nämlich sehr spannend.

T: Tja, wenn sie sehr aus dem Rahmen fällt. Zum Beispiel gibt es diese fast hüfthohen Hundefiguren, meistens sogar schwarz. Also das schütteln wirklich 99 Prozent aller Leute den Kopf – inklusive mir natürlich.


O: [grinst] Hast du mal eine Anubis-Statue gesehen?*

T: Ähm ... ja.

O: Und fällt dir was auf?

T: Ach du liebe Güte.

O: Ja, genau. Lass das mal kurz sacken. Ich sagte ja: In authentischer Deko versteckt sich so viel. Wenn du Hunde neben dem »Thron« (dem Sofa) oder rechts und links neben den Türen siehst, hast du es mit einem wahrhaft königlichen oder hochpriesterlichen Bewohner zu tun. So etwas bleibt haften und will ausgelebt werden. ACHTE auf Menschen, die diese »Freak-Deko« besitzen. Die Person muss in diesem Leben natürlich absolut nicht von hoher Geburt sein – und war es vielleicht nie, hätte es sich aber flammend gewünscht.

T: Also? Wie erkenne ich die Gefolgschaft der Ostara?

O: Hauptsächlich durch Kinderreichtum.

T: Oh!

O: Ich weiß, das hast du nicht erwartet. Es ist aber so. Wer den unbändigen Drang hat, das Leben an sich zu feiern und die Entwicklungen, die es durchmacht, der führt besonders viele kleine Seelen an der Hand durch den Jahreskreis. Besonders natürlich heutzutage, wo Kinder doch in der absoluten Mehrzahl geplant sind. Also ... logisch von euch geplant. Diese Illusion der Kontrolle lasst ihr euch ja ungern nehmen.

T: Heh, ich weiß, was du meinst. Eine Frage noch?

C: Natürlich.


T: Ihr habt mir gestern keine Antwort auf meine Frage gegeben. Also, keine richtige. Wie ist das mit den richtig hohen Wesen wie RA? Kann ich diese Kommunikation irgendwann erreichen? GAIA? KRYON?

C: Gegenfrage: Was glaubst du, auf welchem Level schwingt White?

T: Ummm ... ich weiß es nicht?

C: White ist ein Teil vom Council of Colours. Tritt der gesamte Rat zusammen, steht er RA ebenbürtig gegenüber.

T: Ich möchte wirklich nicht frech werden, aber das bedeutet, die »Einzelteile«, also du und White, ihr steht energetisch ein kleines Stück unterhalb des Gesamt-Rates.

C: Wenn du ein Stück von einem roten Kuchen abschneidest – hört das Stück auf, rot zu sein?

T: Ähm ... nein.

C: Also warum glaubst du dann, du müsstest das »Level« von RA erst noch erreichen? Meinst du, meine Schwester und ich sprechen nicht gerne mit dir über Quantenphysik?

T: Das ist doch gar nicht ... eure Frequenz?

O: Das heißt aber nicht, dass wir es nicht wissen!

T: Es tut mir leid. Offensichtlich fällt mir das ganze Konzept immer noch sehr schwer. Ich habe es doch gemerkt, wenn ich mit White zusammentraf. Ich konnte die Augen nicht geöffnet haben. Ich konnte nicht mitschreiben. Ich war in einem so entrückten Zustand, dass ich mir NICHTS aus den Sessions länger als ein paar Stunden merken konnte. Das war anders.


C: Du hattest im November aber noch wesentlich weniger Übung als jetzt. Das mit den offenen Augen mag korrekt sein, in Ordnung. Aber glaubst du tatsächlich, es gibt jemanden, den du mit geschlossenen Augen nicht erreichen kannst? Glaubst du wirklich, es gäbe eine hohe Entität, die sich taub stellen würde, wenn du sie ausdauernd rufst?

T: Warum? Es wird so oft gesagt, das sei alles schwierig und gehe an die Substanz und irgendwann könne der Körper die Frequenzen nicht mehr ab etc. pp!

O: Aber die Zeiten ändern sich. Jetzt gerade. Rasend schnell für euren Kontext. Glaubst du, du hast wirklich einfach nur »Talent«? Ist das dein Ernst? Du hast dich in einen Körper inkarniert, der innerhalb von SEKUNDEN in eine Frequenz springen kann, die die meisten Menschen schon nachhaltig erleuchten würde. Ein Gedanke von dir und dein Gehirn feuert, als hätte es das feinste LSD geschnupft. GLAUBST DU WIRKLICH, DU WÄRST NORMAL?

T: Nein ... ich ... ich kann euch nicht glauben. Es klingt alles zu gut, um wahr zu sein.

[Linkin Park beginnt »Crawling« zu spielen. Ein sehr heftiges, düsteres Lied. Ich schalte bewusst weg zu »I was born for this«.]


T: Es tut mir leid. Ihr wisst, ich frage selten nach Beweisen. Aber ich will, dass ihr beiden meine Hände nehmt. Es hilft nichts, es zu hören. Ich muss es SPÜREN.

[Cernunnos und Ostara stellen sich nebeneinander und geben sich eine Hand. Mit der jeweils anderen greifen sie nach meinen ausgestreckten Armen. Als sich unser Kreis schließt, geschieht erst einmal wenig. Aber ich kann ihre Hände in meinen physischen Händen spüren. Ganz leicht. Gleichzeitig fühlt sich mein Herz an wie ein schwarzes Loch.]

T: Ich spüre euch, und auch wieder nicht. Was ist los?

O: Warte, wir verstärken es.

[Plötzlich geht von ihr ein riesiger Schwall Energie aus, reist meinen linken Arm hinauf, durch meinen Körper und zur rechten Seite wieder hinaus in Richtung Cernunnos. Mir wird sagenhaft heiß. Es spielt ein neues Lied an vom gleichen Komponisten, aber ich höre diese CD normalerweise nie. Als der Energieschwall abbricht, weil wir uns voneinander lösen, schaue ich nach, wie es heißt... ROAD OF TRIALS. Wie unfassbar passend. Sehr schnell müssen die beiden die Verbindung wieder lösen. Ich merke, dass sie das über Gebühr anstrengt. Dass es sie in einem fast unerlaubten Maße auslaugt.]

C: Warum kannst du nicht in Betracht ziehen, uns zu glauben?


T: [schniefend, aber lächelnd] Nun, es wird jeden Tag besser.

C: Du bist doch schon auf dem Level von Walsch. Von Cannon. Du wurdest dafür geboren, Scribe zu sein – mit allem, was dazu gehört. Sollte dein Körper tatsächlich jemals in Mitleidenschaft gezogen werden, so werden wir dir selbstverständlich rechtzeitig Bescheid geben. Aber die Zeiten haben sich geändert, wie gesagt. Und dass unser Wortlaut nicht so klingt wie der von RA, liegt an der aufwändigen Art der Interpretation, die Carla Rückert anwenden musste. Du kannst es dir vorstellen wie einen Adapter an einem Adapter an einem Dreifachstecker an noch einem Adapter. Es ist außerdem im Moment nicht nötig, euch weiter über Dinge wie den »Mind-Body-Spirit-Complex« oder »4th density« zu unterrichten, das waren Carlas »Hausaufgaben«. Nicht deine. Du hattest dir zum Ziel gesetzt, eine Datenbank für RITUALISTIK wiederzuentdecken. Dich daran mit unserer Hilfe erinnern zu lassen zum Wohle aller, die gute(!!!) Rituale in ihr Leben (re-)integrieren möchten. Die etwas wieder aufbauen wollen, was die Religionen zerstört haben. So wie man ein wunderschönes Schloss wieder aufbaut, das in einem Krieg zerstört wurde.


O: Uns zu sagen, wir würden dich vor den Kopf stoßen mit unseren Hinweisen, wer du bist, stellt Ursache und Wirkung voll und ganz auf den Kopf. DU hast beschlossen, dich an die Heiligkeit echter, frequenzgerechter Rituale erinnern zu lassen. WIR sind das ausführende Organ. Deine Interview-Partner. Und es fühlt sich für uns sehr komisch an, wenn wir dir im Laufe unseres Interviews nicht einmal sagen dürfen, dass du hier die Journalistin bist. Du solltest eigentlich an den Tisch kommen mit diesem Wissen und dem Vertrauen in deinen Hintergrund. Nun sind wir in dieser Hinsicht viel, viel Kummer gewöhnt, das darfst du uns glauben. Aber wann gehen wir von den Basisfragen weg und können richtig heftig in die Thematik einsteigen, ohne dass du fast davonläufst?

T: Ich verspreche, ich laufe nicht mehr davon. Ich will alles über Rituale wissen. Ich wollte noch nie in meinem Leben dringender etwas wissen als das – obwohl ich es erst seit 5 Minuten genau so formulieren kann!


C: Also, dann nehmen wir nun die Stützräder ab.

T: Okay. Und ich versuche mein Bestes.

O: Hör einfach auf, zu zweifeln.

T: Hm. »Einfach«. Aber ich werde versprechen, mein Bestes zu geben. Ich habe ja auch die »Alice im Wunderland« Sache ganz gut überstanden.

C: Ruh dich jetzt aus, wir haben überzogen.

T: Ja, ich bin hundemüde.

C: Bis morgen.

T: [lächelt] Ich bin hier.



*: Dieser Satz haut mich nachträglich so richtig aus den Socken, denn im Frühjahr 2021 war mir ja nicht ansatzweise klar, wen ich einige Monate später sprechen würde - Anubis persönlich!!

34 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Comments


bottom of page