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Algorithmen des Aufstiegs



04. Februar


T: Ich war gestern nicht da, entschuldige. Ich hatte einen ziemlich energieraubenden Tag auf Arbeit und am Abend war dann das zweite von drei Interviews mit Nepomuk. Ich habe versucht, danach noch ans Channeln zu denken, aber irgendwann bin ich natürlich nur noch müde und leer. Oder besser gesagt »voll« vom Alltag. Aber in jedem Fall müde.

C: Gestern war das Window of opportunity sehr klein. Sowohl für unser Gespräch, als auch für euer Interview. Das Gute ist, ich vergesse nicht, was ich dir erzählen wollte, und YouTube wird nicht vergessen, den Leuten im richtigen Moment das Richtige in ihren Weg zu legen.

T: Warte mal, wenn du das so sagst, ...

C: Könnte man denken, ein Algorithmus schafft Göttliches? Das kommt daher, weil Mathematik und Gott eben doch näher beieinander liegen, als du gemeinhin wahrhaben möchtest.

T: Oi.

C: Verdreh nicht die Augen, es hilft nichts. Ein GUT GEMACHTER Algorithmus ist das Gegenteil von »Zufall« (stell dir einfach vor, den gäbe es tatsächlich, nur so macht dieser Satz Sinn). Ein guter Algorithmus bildet das natürliche Gegenteil zum »Chaos«. Er ist das Gesetz der Anziehung für Mathematiker.

T: Oh!


C: Gar nicht so uninteressant, oder?

T: Ich könnte jetzt sagen: Was hat ein Waldgott mit Mathematik zu schaffen? Aber ich spare mir meine Kleingeistigkeit. ;)

C: Besser so. ALLES auf eurem Planeten bewegt sich zu größerer Ordnung hin, nicht nur ihr. Auch eure Konzepte (Vampir 2.0 etc.) und ja, auch eure Technik. Alles geht seinen Weg mit euch – von krude und unbeholfen zu fast perfekt und mühelos. Dass Computer in den letzten 30 Jahren den Sprung in eure Handfläche gemacht haben und sehr schick aussehen ist ein direktes Abbild der Entwicklung, die ihr in eurem Kopf (und euren Herzen und euren Seelen) vollzogen habt. Das Außen ist ein Spiegel des Inneren!

T: Oh! Irgendwie denkt man immer nur daran, wenn man an Ehrenmorde und Umweltverschmutzung denkt. Man setzt es nie in den positiven Kontext!

C: Genau das tut aber jedes gute spirituelle Werk. Das I Ging hat sich hier besonders hervorgetan. Irgendwann war dann klar, dass ihr über die Sprachbilder wesentlich besser und nachhaltiger lernt, weil ich euch Geschichten einfach am besten merken könnt. Deshalb das Gleichnis. Lernen am Beispiel anderer. Das ist so fest in euch verankert, dass man euch über diesen Weg ALLES beibringen kann.

T: Ich habe über dieses Thema heute nachgedacht, als ich spazieren war. Ich musste dringend raus nach meinem wieder mal extrem anstrengenden Arbeitstag im Kellerbüro. Ich hatte beinahe das Gefühl, du gehst neben mir.


C: Das wird wohl daher kommen, weil ich das tue. Ich bin dein Gast, erinnerst du dich? Du bist auf mich eingestimmt und hast somit einen besonderen »Draht« zu mir momentan. Deswegen ist es auch so selten, dass du in deiner Zeit mit einer/m von uns noch viele andere triffst oder hin und her springst. Es funktioniert alles etwas flüssiger, wenn dich nur einer von uns TIEFERGEHEND begleitet. Das bedeutet nicht, dass die anderen weg sind. Das geht gar nicht, wie du weißt. Sie treten nur etwas in den Hintergrund zu meinen Gunsten. Du hast per Vertrag zugestimmt, dass dies passieren darf. Nun zurück zum Thema: Du hast darüber nachgedacht, dass man Menschen im Grunde nicht beeinflussen KANN und sollte, es sei denn, man ist ihnen ein Beispiel. Ein positives natürlich. Du kannst die Leute nicht zwingen, dich wahrzunehmen – wie euch Social Media gerade eindrucksvoll beweist. Du kannst die Leute auch nicht zwingen, täglich zu meditieren, wie du es vorschlägst. Sie müssen das selbst wollen oder für nötig erachten. Sie werden es aber erst wollen oder als nötig erkennen, wenn sie an einem BEISPIEL die Vorteile sehen. Idealerweise ist jemand im direkten Umfeld dieses »leuchtende Beispiel«, aber ganz am Anfang bist es nur du, denn deine Nachricht ist ja so jung. Der »Beispielmensch« zeigt, was möglich ist. Das gilt für dich ebenso wie für das Instagram-Model.

Der Unterschied zu früher ist, dass heute ein wesentliches Schlagwort dazugekommen ist: Authentizität. Ehrlichkeit. Das kommt daher, dass ihr heute alles an euch fotoshoppen könnt, bis die Schwarte kracht – vor allem aber daran, weil es so viele Negativbeispiele gab. Elvis Presley wird aus dem kollektiven Gedächtnis der westlichen Welt deshalb nicht so bald verschwinden, weil er sich vollständig selbst zerstört hat. Hat zerstören lassen. Niemand könnte heute mit einem »Star« umgehen, wie seine Manager mit ihm umgegangen sind, ohne zum Teufel gejagt zu werden.

»Der Lack ist ab«, sagt ihr zu Konzepten, auf die ihr nicht mehr hereinfallt. Derer ihr müde geworden seid. Fast niemand lebt heute noch den »reich, schön & perfekt« Mythos, ohne kritisiert zu werden. Weil die Menschen endlich verstanden haben, dass sie Menschen sind und immer bleiben werden. Ihr gewöhnt euch daran, dass etwas, dass ZU gut zu sein scheint, tatsächlich nur das ist – Schein. Und was euch ALLE(!) tatsächlich kollektiv ehrt, ist der Umstand, dass ihr jeden Schein einreißt. Wirklich jeden. Nichts ist mehr »in Stein gemeißelt«. »Brauchen wir das noch oder kann das weg?« ist DIE Frage des Jahrtausends – ihr müsst nur vorsichtig sein, ob der Sprecher dieser Frage gerade ein altes Konzept in die Höhe hält oder eure Menschenrechte.

[Timer abgelaufen.]


T: Das war ein richtig geniales Schlusswort, und ich wusste ganz genau, dass jetzt der Timer gehen würde.

C: Je länger du mit einem von uns »verdrahtet« bist, desto lückenloser wird deine Intuition. Stell dir mal vor, du würdest eine DAUERHAFTE Bindung mit einem von uns eingehen ....*

T: Das klingt zwar genial, aber ich möchte noch sooooo viele unterschiedliche Gespräche führen. Und vielleicht gelange ich irgendwann sogar einmal an einen Lehrer wie RA ... das wär’s. Nicht, dass ich dich nicht gern bei mir habe!

C: Du lernst gerade, welchen Unterschied verschiedene Stellschrauben machen, an denen du vor oder während dem Channelling drehen kannst. Deine Kerzen anzünden. Deine 7 heiligen Namen aufsagen. Räucherwerk. Augen schließen. Diese Stufen gehen selbstredend noch weiter und deshalb ist es kein Zufall, dass die Schlange dir sagte: »Get your temple back together.« Denn hat er nicht schon immer neue Welten vor den Augen der Menschen niedergelegt?

T: *schluck*

C: Ja, denk da mal in Ruhe drüber nach ....




*Tja ... da soll nochmal einer sagen, die Channelingkontakte ließen keine Hinweise auf die Zukunft fallen! Im Frühjahr 2022 war es dann so weit mit der dauerhaften Verbindung. :)

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