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Energetischer Mount Everest

24. Juli 2021



T: Irgendwie verschwimmt alles ineinander. Die schönen Sachen wir meine vielen kleinen und großen Fluchten momentan, aber auch die schrecklichen Sachen. Ich weiß gar nicht mehr genau, wen ich zuerst coachen soll von meinen Freundinnen und Familienmitgliedern. Ich kann wohl nur Tipps am Rande geben. Viele sagen »it’s darkest before the dawn« ["Die finsterste Stunde ist kurz vor der Dämmerung"] ... muss wohl stimmen, wenn man nach der derzeitigen Lage von Planet und Menschen geht.

Wer nicht psychisch absolut fertig ist, hat Long Covid oder Autoimmungeschichten oder andere heftige Leiden. Wer dadurch nicht ausfällt, dem säuft etwas ab und wird etwas weggefegt vom nächsten Tornado. In dem überschwemmten Teil Deutschlands werden die Helfer weggeschickt, weil es wieder regnen soll. Was soll man dazu noch sagen? Wer hält denn eigentlich die Stellung? Was kommt als nächstes, die biblische Heuschreckenplage?


UNA: Weißt du, wie man einen Achttausender besteigt? Man macht nach oben hin wenn irgend möglich immer mehr, aber dafür kürzere Pausen. Weil man weiß, wenn man sich hinsetzt, steht man nicht mehr auf. An diesem Punkt sind wir angekommen – und nur die aller Erfahrensten bewegen sich noch mit einer gewissen Geschwindigkeit vorwärts. Das hat aber nichts mit Stärke zu tun. Die Menschen definieren Stärke vollkommen falsch, weil sie nur das Körperliche sehen. Okay, mittlerweile auch mehr und mehr das Psychische, aber das ist auch nicht gemeint. Diese Sachen sind nur in Balance, wenn die Seele über ZEHNTAUSENDE Inkarnationen Resilienz gelernt hat.

Der Anfänger scheitert am Berg und selbst die größten Profis können hundert Meter unterhalb des Gipfels scheitern. Darin liegt niemals einfach nur persönliches Versagen, so etwas hat Schicksalsfäden. Karma ist ein schwerer Koffer, das darf man NIE vergessen. Und manche versuchen weiterhin, einen Schrankkoffer auf den Mount Everest zu ziehen.

T: Erzähl mir mehr von diesen Schicksalsfäden.

[Vor meinem geistigen Auge entsteht eine Art Spinnennetz.]


U: Alle Menschen sind durch feine Fäden miteinander versponnen. Gemeinsam bildet ihr den Stoff, aus dem das Universum gewebt wird. Gemeinsam bildet ihr die Struktur des Fraktals. [Siehe Artikel "Gott ist ein Fraktal".] Das bedeutet natürlich, dass jeder von jedem abhängt, mal mehr, mal weniger. Wenn ein Mensch in diesem Netz oder Gitter einen großen Satz in eine Richtung macht, zieht er diejenigen mit, die am nächsten stehen. Das ist Physik. Trägheit, Hebelwirkung, Geschwindigkeit. KEIN Mensch existiert außerhalb dieses Netzes, einige jedoch ganz an seinem Rande. Der Dalai Lama zum Beispiel steht mit am äußersten Rand. Ein Meister bist du nicht, wenn du das Netz verlässt. Ganz im Gegenteil, dann bist du ohne materielle Existenz, auch gerne genannt tot. Im Grunde gehen die Fäden sogar mit euch über in die weiße Matrix, aber wir wollen die Lektion nicht überstrapazieren. Ein Meister bist du, wenn du als einziger frei auf dem Netz spazieren gehen kannst, weil du dich nirgendwo verhaften lässt. Und ja, dieses Wortspiel ist gewollt. Jesus tat das. Er war unantastbar, weil er wusste, wie er das anstellen muss. Die ganze 2000 Jahre alte Geschichte handelt ja davon, dass er hätte fort spazieren können ... und es nicht tat, um seinen Punkt klarzumachen.

Zurück zu den Schicksalsfäden: Jeder von euch sitzt also in diesem Netz. Du darfst übrigens nicht annehmen, dass dies schlimm ist. Das Netz hat auch extrem positive Effekte. Es ist mitreißend, überträgt also auch Euphorie und Freude vom einen auf den anderen (deshalb fühlt ihr euch spontan besser, wenn euch eine Fremde auf der Straße anlächelt). Weil es zu Allem-was-ist gehört, ist das Netz darauf aus, BALANCE in allen Dingen herzustellen.


T: Karma.

U: Ja, in der Verlängerung schon. Wer an dem Netz reißt, bis diejenigen direkt um ihn in ein »Loch« fallen (es gibt keine Löcher im Netz, das ist nur ein Bild!!), der wird noch einige Zeit damit zu schaffen haben, dass die anderen ihn nun bei anderen Gelegenheiten ausbalancieren dürfen. Es gab in den letzten Jahren herrliche Paradebeispiele, zum Beispiel diese Leute, die ein wichtiges Medikament verteuert haben und sich bereichert haben, nur um dann selbst entsetzlich zu erkranken – an einem Leiden, für dessen Heilmittel ein anderer das Patent hält. So läuft das mit dem Karma. Am Ende möchte das Gitternetz ruhig liegen wie ein Fischernetz auf der Oberfläche des Ozeans ... genau genommen sogar im Rhythmus seines Schwesternetzes über euch.

T: Das heißt, die Menschen befinden sich hier auf dem Boden in dem Netz, während die Erde ihr eigenes hat. Das war die erste Lektion der Elfen.


U: Full circle. Oder sagen wir, wir haben gerade eine weitere Runde auf unserer Spirale des Wissens beendet. ;) Die meisten planetaren Probleme entstehen, weil die beiden Schwesternetze gerne ruhig und passend übereinander liegen würden, und ihr aber zu sehr darin herumpfuscht. Man muss es leider so hart sagen. Früher waren eure Möglichkeiten kleiner, weil man mit einer Steinaxt einfach weniger Schaden anrichten kann als mit einer Atombombe. Eure Möglichkeiten sind gewachsen, euer Seelen-EQ [emotionaler Quotient, verwandt mit dem IQ] ist es nicht. Oder, nicht genug. Natürlich habt ihr euch entwickelt. Aber eben nicht im gleichen Maße wie eure Waffen, und das ist immer ein Problem. Von hier kannst du abermals direkt zum Buddhismus abkürzen und verstehen, warum er Recht behält: Zerr nicht am Netz. Nicht in die eine und nicht in die andere Richtung, denn alles wird ausgeglichen werden am Ende.

Und gleichsam siehst du daran die unerfüllbare Utopie, denn da du selbst ebenfalls auf dem Gitternetz sitzt, sorgst du automatisch und vollkommen unbewusst selbst jeden Tag für ausgleichende Maßnahmen. Ganz selten bemerkst du es mal, die meiste Zeit nicht. Ihr wärt völlig überfordert, wenn ihr wüsstet, an welchem Prozess ihr in jedem einzelnen Moment teilnehmt. Es ist einfach nicht nötig, ihr habt andere Aufgaben. Ich darf dir jedoch versichern, dass deine Position auf dem Gitternetz – sowohl körperlich als auch feinstofflich – niemals zufällig ist.

T: Wo ich hingehe und fahre, das ist niemals zufällig?

U: Niemals.

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