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Am Tropf des Wissens



16. November


T: Guten Abend, Herr der Gegenwelt. Sag mal, es gibt diesen Mythos, dass ihr Götter in der Nähe eurer Darstellungen wohnt. Bist du wirklich manchmal in Ägypten? Streifst du nachts durch Pyramidengänge?

HG: Das letzte Mal, dass ich einen nennenswerten Teil meines Bewusstseins zu Cheops »Grab« befördert habe, ist lange her. Das war zu einer Zeit, in der klar war, dass unsere Zeit vorbei war. Zu dieser Zeit haben die Leute angefangen, die Steine der Pyramiden abzutragen und ihre Häuser damit zu bauen. Sie hatten vergessen, was diese Bauwerke bedeuten und wozu sie fähig sind. Also, nein, ich bin nie bewusst dort. Die Götter sind wesentlich öfter anwesend, während du etwas für sie baust, als wenn die Stätten ihrer Erwähnung verfallen.


T: Das macht Sinn. Worüber möchtest du heute sprechen?

HG: Devotion.

T: Devotion? Hingabe?

HG: Ja. Ist das so verwunderlich?

T: Es stimmt schon. Ich habe mich gefragt, warum du gemeinsam mit Seth im Pantheon vorkommst, wo die Leute doch scheinbar eine riesige Angst vor euch hatten. Ich meine, Tod und Chaos? Ganz schön heftige Mischung!

HG: Am Anfang war das nicht so. Es gab damals natürlich ebenso hervorragende Medien wie heute, und diese erzählten von uns. Das war deshalb problematisch, weil über die Jahrhunderte hinweg immer so eine Art Wettlauf entsteht, wer den besten Draht zu einer Gottheit hat. Also üben die Medien sehr viel. Und was habe ich gesagt, was passiert, wenn du mir und meiner Welt zu nahe kommst?

T: Die Gesundheit nimmt Schaden.

HG: Ganz genau. Und das ist ihnen widerfahren. Natürlich haben wir davor gewarnt, aber wir stießen doch auf erstaunlich taube Ohren. Nun, um es kurz zu machen, es ging nicht gut für die eine oder andere Priesterin aus (und später, als das Matriarchat gefallen war, waren die Herren der Schöpfung natürlich auch nicht besser dran) – und dann kam die Angst.

T: Na toll, die Leute sind doch selber schuld.

HG: Aber wie lange erinnern sie sich daran, dass es so war? 50 Jahre lang? 100? 1.000? Das reicht eben einfach nicht. Die Völker, aus denen die alten Ägypter hervorgingen, verstanden noch, was sie da taten. Und dann nahm die Sache ihren Lauf. Wusstest du übrigens, dass es für die Medien in der Wüste ganz besonders leicht war, ein Bild von uns »vor sich« zu sehen? Das liegt an dem Luftflimmern, den »Fata Morganas«. Die sind überaus leicht zu beeinflussen von unserer Seite. Deswegen sind über viele tausend Jahre lang Leute in die Wüste gegangen, wenn sie spirituell wachsen wollten. Und überdies ist man dort mutterseelenallein und wird in Ruhe gelassen. Das wollen wir auch nicht vergessen.


T: Ich habe ja leider keine Ahnung von Geschichte, aber welche Völker waren das? Wie waren ihre Namen? [Ich entschwinde kurz zu Google.] Hm, mal wieder keine große Hilfe.

HG: Lass es einfach, es hilft alles nichts.

T: Ist das für dich gar nicht frustrierend? Dass ich ein Gerät besitze, dass mir EIGENTLICH alles Wissen der Welt eröffnen soll, und irgendwie steht doch nur Murks drin?!

HG: Wie unterscheidet sich das von einem jungen Mönch, der Vierzehnhundertirgendwas Bücher gewälzt hat auf der Suche nach ein paar Brocken Wissen?

T: Ihr seid es gewohnt, hm?

HG: Noch viel schlimmer ... wir kennen die Alternative.

T: Autsch. Da sind wir direkt wieder beim verbotenen Wissen von Anti-Schwerkraft-Helfern und Kommunikation mit anderen Galaxien und Energiemanipulation.

HG: Ziemlich direkt, ja.


T: Ich habe eben im Vorbeigehen gelesen, dass die Menschen jetzt wieder so weit sind, den Schlüssel zu neuer Technik zu bekommen. Dieses Mal geht es um eine weitere Quelle sauberer Energie. Hoffentlich machen wir nicht wieder alles kaputt ... wie immer.

HG: Ihr werdet noch ein paar Schleifen drehen, da bin ich ganz sicher. Aber das Gröbste habt ihr wirklich geschafft. Und deshalb werden momentan verstärkt Ideen ins morphische Feld eingespeist. Ihr müsst sie nur noch nehmen und umsetzen. Was euch beschränkt, ist NIE das Maß eures Ideenreichtums (gespeist durchs m. Feld), sondern wir beschränken euch. Wir aktivieren die Kindersicherungen, weil ihr uns alle paar Millennien wieder beweist, dass es zu früh war, sie auszuschalten.

T: Moment mal. Das bedeutet, ich bin an einem ganz besonderen Punkt in der Geschichte. An einer Stelle, an der ihr Götter ziemlich bereitwillig erzählt.

HG: Ja, natürlich. Im Moment ist quasi eine Aufbauphase. Wir sehen, dass es gut läuft, also ermutigen wir euch. Füttern euch löffelchenweise mit »neuem« Wissen. Es ist zwar kein Wissen im Kosmos jemals neu, aber es ist zum wiederholten Male für euch neu.

T: Wenn ihr die Ideen freischaltet, wie passt das zusammen mit der Tatsache, dass es zahlreiche Pläne für »Perpetuum Mobile«, Magnetmotor, Tesla-Auto und Co. gibt? Müssten diese Menschen nicht leer ausgegangen sein, ideentechnisch?

HG: Des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Wenn du also dein Leben lang darum bittest, eine ganz besondere Idee zu haben, dann geschieht dies gemeinhin auch. Aber die Lehre ist ebenso hart, wie die Idee fantastisch (für den Punkt in der Zeit) ist.

T: Es nützt ihnen also nichts. Rein gar nichts.


HG: Korrekt. Völlig EGAL, wie deine Idee lautet, wenn die Menschen um dich herum sich nicht mit der Energie der Neuheit verbinden können, bleibst du allein damit. Ein Spinner. Verlacht von Kollegen, verlassen von Familie und Freunden. Eure Wissenschaft behauptet, eine gute Idee setzt sich automatisch durch. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Ihr setzt Ideen durch. Energetisch. Oder ihr tut es eben nicht. Wenn der Funke nicht überspringt, wirst du angefeindet, ausgelacht und vergessen. An den Energiegesetzen hinter deiner Idee kannst du allein überhaupt nichts ändern. Nicht durch Aufklärungskampagnen und nicht durch Demos.

T: Danke dir. Über den letzten Satz werde ich noch lange nachdenken, aber unsere Zeit ist schon wieder vorbei.

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