"Ich bin RA"
15. Juni 2023

Anmerkung: Im Sommer 2023 hatte ich mit dem nahegelegenen Badesee eine Kooperation laufen, bei der die Gäste abends bei Sonnenuntergang in meine Arbeit als Meditationslehrerin reinschnuppern dürfen.
[Ich komme gerade von meiner See-Meditation zurück. Ich hatte RA eine kleine Challenge gestellt: Wenn er mir vier oder mehr Teilnehmende verschafft, dann glaube ich ihm, dass er alles hinbekommt, was er will. Und wie viele Leute waren da? Fünf. ;) ]
Tanja: Du hast Wort gehalten, es ist mir nicht entgangen. Frech allerdings, wie du plötzlich noch 10 Schüler dazugesetzt hast, die sich sehr bald kichernd wieder verzogen, um halt wenige Meter weiter zu stören.
RA: Ich hätte deinen ganzen Ort in deine Richtung schicken können, aber man soll eben doch vorsichtig sein, was man sich wünscht. Was nützt die Quantität, wo doch die Qualität zählt?
T: Verstanden. Ein bisschen Bammel habe ich ja immer noch, und unzählige Fragen natürlich. Bist du wirklich der, der mit Carla sprach? Der Anführer des Schiffes, das damals nach Ägypten kam?
R: Natürlich bin ich nicht der Gleiche. Wie sollte das auch gehen? Ich habe mich weiterentwickelt. Ich bin außerdem ein wesentlich kleinerer Anteil meiner Gruppenseele, sonst könntest du die Augen bekanntermaßen nicht offen haben. Und das Letzte war eine äußerst unpräzise Frage, aber das weißt du selbst. Ich bin der Teil, mit dem du dich in diesem Punkt in der Zeit und deiner Entwicklung am einfachsten unterhalten kannst. So einfach ist das. Das ist der Grund, warum diese Form ausgebildet wurde.
T: Worüber möchtest du jetzt am Anfang sprechen? Was ist dir das Wichtigste? Wenn du nur diese Session hättest, was müsstest du unbedingt übermittelt haben?
R: Ich weiß, das muss für euch wie eine kaputte Schallplatte klingen, aber es wäre dieses: Hört auf, im Außen zu suchen, was ihr dringend braucht oder sehen wollt! Ihr schaut noch immer in die Sterne (oder auf YouTube), wie es sich verhält mit den Schiffen und den »Aliens« und den Pyramiden und den Vorhersagen. Ihr werdet in der 3D-Welt und all ihrer Produkte (TV, Internet) nicht finden, was ihr im Inneren vermisst. Das ist physikalisch nicht möglich!
T: Warum? Ich meine, ihr gebt doch Hinweise und Co.
R: Aber der Hinweis verblasst gegenüber demjenigen, der ernsthaft bereit ist, zu suchen, zu sehen und zu hören. Das muss doch so sein. Du weißt, was wir alles nicht dürfen. Auf wie viele Dinge wir nicht hinweisen dürfen. So ist nun einmal das Spiel. Am erfolgreichsten sind diejenigen, die sich auf den Hosenboden setzen und für ihre Erkenntnisse arbeiten. Da unterscheiden sich die Wissenschaft und die Esoterik kein Bisschen!
T: Also wirst du nicht über euer Schiff referieren? ;) [Siehe Youtube-Serie und vorherige Artikel dazu!]
R: Doch, aber nicht deshalb, weil irgendjemand sonst es hören muss oder soll. Sondern deshalb, weil DU endlich erkennen musst, woher deine zwanghafte Suche kommt – und alles andere, was dich ausmacht.
T: Erzähl mir etwas. Seid ihr damals gegangen, weil ihr die Faxen dicke hattet mit uns Menschen? Haben wir euch vertrieben aus Dummheit und Aggressivität, oder was genau war es für dich?
R: Ich wie bin die Sonne. Ich werde niemals den Mut verlieren, euch zu bescheinen. Mut ist für meine Arbeit nicht einmal eine nötige Voraussetzung. Ich bescheine den Planeten Erde, ob ihr darauf wohnt oder nicht. Das klingt hart, aber es ist einfach eine grundsätzliche Tatsache eures Sonnensystems. Und jeder, der dir erzählt, dass wir aus Frust den Planeten verließen, lügt oder ist mindestens völlig unwissend. Auch vertreiben hätten wir uns nicht lassen, wenn es triftige Gründe gegeben hätte, zu bleiben. Allerdings muss man bei einem Projekt (zu anderen Zeiten hätten wir hier gesagt, »in einem Krieg«) manchmal die Taktik vollständig ändern. Das bedeutet nicht, dass man sein Ziel aus den Augen verloren hat. Eher im Gegenteil: Gerade, weil unser Ziel uns so wichtig war, änderten wir die Taktik. Ich gebe aber zu, dass es wohl von außen so ausgesehen haben muss, als wäre der Rückzug unsere liebste Option: Anubis war "tot", viele unserer mitgebrachten Artefakte zerstört oder missbraucht. Das Wissen, das wir mitgebracht hatten, wurde von einflussreichen Mächten gehortet und den Völkern vorenthalten – oder gleich im Krieg genutzt zum eigenen Vorteil.
Hathor und isis [sie lässt sich ungern mit großem I vorne schreiben], die sich in ihrer Konstitution natürlich sehr ähneln als Zwillingsschwestern, waren entmutigt und bekamen wachsendes Heimweh. Schließlich waren wir Tausende Jahre von zu Hause fort gewesen und hatten unsere Anbindung an die Heimat sträflich vernachlässigt. Ja, auch wir haben unsere Meditationspraxis schleifen lassen. Da siehst du mal, WIE katastrophal das ist! Du verlierst sämtlichen Mut und fast alle Energie. Auf einem solchen Boden können Fehler gedeihen.
T: Würdest du sagen, es war ein Fehler, dass Anubis sich für den Tod entschied?
R: Er entschied sich für [die Menschheit], das ist etwas völlig anderes. Darüber hinaus hätte ich niemals die Befehlsgewalt besessen, diese Sache zu stoppen. Dein Arbeitgeber kann auch nicht bestimmen, wen du heiratest. Das wäre eine krasse Grenzübertretung, und von keinem Gesetz gedeckt. Wussten wir, welche Wendung das nimmt? Wir konnten es uns ganz gut denken, ja. Aber das ist noch lange kein Grund, es nicht geschehen zu lassen. Außerdem: Ich hatte Hathor an meiner Seite. Ma'at hatte Thoth und Nut hatte Geb. Wir hatten großes Glück in dieser Hinsicht, weil ein Partner dich nach einem schweren Tag stets daran erinnern kann, dass niemals alles schlecht ist. Anubis hatte unter uns niemanden, weswegen er so vollständig unter den Menschen aufging. Er ähnelte euch eben am meisten.
[Timer abgelaufen.]
T: Ich würde sagen, für den ersten Tag sind wir durch. Ich danke dir! Und vielleicht ... vielleicht glaube ich ja bald, dass ich die gleiche Arbeit wie Carla Rückert mache ....
R: Was sollst du wohl auch anderes bearbeiten? Es gibt ultimativ nur dieses eine Projekt im Universum.
T: ...
R: Ja, denk DA mal in Ruhe drüber nach ... Gute Nacht.




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