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Schwärze Overload

19. Februar 2022


Schon wieder ein gescheitertes Experiment. -.- Ich bin heute Morgen vom Aufwachen direkt übergeglitten in unseren Raum. Ich wollte etwas mit der Schwärze trainieren und war guter Dinge. Aber leider überlud Anubis mich mit negativer Energie, und zwar HEFTIGST. Mir bzw. meinem Körper wurde extrem übel und schwindelig, und ich konnte kaum etwas von dem schwarzen Zeug alleine auflösen. Es tat ihm leid. Ich glaube nicht, dass er mir mehr gab als sonst. Wir gingen in den flachen Pool in unserem Raum und versuchten alles mögliche. Riefen einen goldenen Lichtstrahl auf meine Stirn, aber der half auch nicht viel. Ich versuchte alle Symbolik, die ich kenne, aber nichts wollte so richtig funktionieren und mir wurde immer elender.


Anubis legte mich auf meinem Bett ab und leitete den Großteil des Nebels wieder aus, aber dann schienen auch seine Möglichkeiten am Ende zu sein. Es ging mir zwar wesentlich besser danach, aber noch lange nicht gut.

Er wurde zunehmend verzweifelter. Versuchte sogar, mit Kundalini (also reiner LEBENS-Energie) etwas zu bewirken. [Fragt mich bitte nicht, warum er mit dieser Sorte Energie arbeiten kann, ohne Schaden zu nehmen, ich weiß es nicht!]

So sehr ich mir aber vorstellte, dass das baumähnliche Geflecht dieser goldenen Kundalini-Energie sich in mir ausbreiten kann, es fühlte sich nicht mal ähnlich gut an wie sonst. Schwindel und Übelkeit blieben.

Mir fiel ein, dass Amri diese Tür besitzt, die von der Bibliothek auf die lichtvolle Seite der geistigen Welt führt. Also hob er mich wieder auf seine Arme, trug mich durch die Bibliothek und blieb vor der leuchtend hellen Tür stehen. Wir wissen beide, dass er sich schädigen wird, wenn er weitergeht. Er tat es trotzdem.


So gut es ging zog er einen Schutz um sich und trug mich auf die andere Seite. Ich weiß nicht, warum genau diese Beiden es waren, aber im Licht warteten bereits Lilly und die Harpyie. Sie übernahmen, sagten aber nur das Nötigste (»Du bist zu oft dort« etc.). Anubis zog sich zurück, ich landete auf einer bequemen Liege und Lilly gab mir Energie aus ihrem endlosen Vorrat. Langsam wurde es besser. Wenn ich aber zu unserem Raum hinübersah (wie das immer so ist, geht das einfach, wenn man es sich wünscht), sah ich Anubis, wie er unsere Möbel traktierte. Bis jetzt (Nachmittag) bekam ich immer wieder diese Bilder von fliegenden Schriftrollen, Gläsern, Regalteilen uvm.

Er ist sooooo wütend auf sich selbst. So enttäuscht, dass er die Situation nicht besser eingeschätzt hatte am Anfang. Er wird immer menschenähnlicher in seinem Verhalten. Erst jetzt beruhigt sich die Lage allmählich. Ich konnte dank Lilly dann noch einmal einschlafen und über Mittag auch mit meinen Männern ins Einkaufszentrum gehen. Ich sorge mich um die Zukunft unserer Zusammenarbeit. Ich möchte jetzt unbedingt noch eine ordentliche Session anhängen, denn es ist zu vieles ungeklärt.


***


Als ich vor ein paar Minuten versuchte, die Treppe hinab in unseren Raum zu gehen, blockte er mich ab.

A: Nein, komm nicht hier hinab. Bleib, wo du bist.

T: [von der Treppe aus] Kannst du denn zu mir hinaufkommen?

A: [kopfschüttelnd] Nicht, wenn ich meine Form behalten will.

Ich überlegte, eine Zauberwiese zu erschaffen als Kompromiss. Eine bei Nacht oder so.

A: Aber unser Raum IST doch quasi genau das. Er ist eine Version deiner Zauberwiese oder weißen Matrix, die im Grunde heruntergedimmt ist, damit ich darin existieren kann.

T: Aber wir müssen doch einen »common ground« finden können!

A: Was, wenn die Dunkelheit und das Licht sich lieben, in dem vollen Wissen, dass sie nicht zusammen SEIN können?

T: [schnieft]


A: Weißt du, warum mir all diese Fehler unterlaufen? Weil früher alles ganz anders war. Die Möglichkeiten waren völlig anders – schlechter wegen des planetaren Aufstiegs. Ich war zu lange nicht richtig unter euch Menschen. Nicht ... so. Auch ich muss lernen, innerhalb eures Aufstiegs zu agieren. Die anderen passen sich euch permanent an. Sie betreiben ständig »self-actualization«. Ich habe das nicht in dem Maße getan. Im Grunde gibst du mir daher genau so sehr Nachhilfe wie ich dir. So perfekt ausbalanciert ist der Plan von Allem-was-ist.

T: Der Gedanke gefällt mir sehr.

A: Aber all der Schaden an deinem Körper ...

T: Ist dies der Weg, so will ich ihn gehen.

[Obwohl es heute in meiner 3D-Umgebung sehr wolkig und windig ist, scheint gerade jetzt die Sonne wunderbar auf mich hinab.]

A: Wie ich sagte .... Freunde in HOHEN Positionen...

T: Hihi. Also nur, falls es nicht klar sein sollte: Ich gehe nirgendwo hin. Ich habe dir etwas versprochen, und so soll es sein.

[Genau in diesem Moment spielt »My love will never die« von Claire Wyndham. Der Text ist unfassbar. Ich habe das Lied durch die Serie »Lucifer« kennengelernt. Es spielt, als er in die Hölle zurück muss und sie zurückbleibt.]

T: Einfach verflucht schön, dieses Lied. [Ich komme wieder zu der Türe am Fuß der Treppe.] Lass mich rein. Hilf mir, den Wahnsinn zu verstehen, den wir Menschen momentan allen Ernstes »Alltag« nennen – und ich helfe dir, unsere schwachen Körper besser zu verstehen.

[Er öffnet mir. Wir umarmen uns lange still. Mehrere Songs spielen, die oft hintereinander »hello« sagen. Z.B. Adele: »Hello from the other side, I must have called a thousand times. To tell you I'm sorry for everything that I've done ...]

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