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Wie Tiere uns dienen




18. & 19. November 2021


T: Ich hatte schon heute Morgen das Gefühl, dass du heute über Tiere sprechen möchtest. Kann das sein?

Herr der Gegenwelt (Anubis): Das ist korrekt. Ich habe dir heute Morgen und auch gestern Abend schon mal einen Vorgeschmack gegeben. Du hast schon mehrfach mit anderen Aspekten über die Gruppenenergie von Tieren gesprochen. Sie sind deshalb so faszinierend für euch, weil sie ein ganz KLEINES bisschen unterhalb eures Levels schwingen. Das liegt einfach in der Art, wie ihre Seelen angelegt sind. Du weißt, das ist keine Aussage über die Qualität ihres Daseins oder ihren Wert.

T: Ich weiß.

HG: Nun könnte man ja sagen: Warum interessieren wir uns für Tiere, wenn Menschenseelen doch eigentlich zu höheren Frequenzen streben wollen, ein Leben lang? Des Rätsels Lösung lautet: Ihr könnt an (eure) Tiere Energien abgeben - auch und besonders die niederen wie Trauer.

T: Ich hatte heute Morgen die furchtbare Vision von jemandem, der Kätzchen ertränkt und Hunde quält. Furchtbare Bilder, aber man hört immer wieder, dass dies geschieht. Es MUSS also einen Effekt haben. Energetisch.

HG: Das hat es. Ihr habt bemerkt, dass es ein riesiges leuchtendes Warnfeuer ist, wenn ein Mensch anfängt, Tiere zu quälen. Das kommt daher, dass an sie leicht heranzukommen ist, die Strafe quasi nicht vorhanden ist und ihre Energie diesem ersten Schritt einfach entspricht. Das Machtgefühl, über eine niedere Seele zu herrschen, ist eine Einstiegsdroge. Denn dabei bleibt es natürlich nicht. Schon bald müssen größere, höher schwingende Ziele her. Müssen Menschen her.

T: Wie furchtbar. Gibt es denn wirklich nie eine Retourkutsche? Eine Strafe?

HG: Nicht gegenüber Tieren. Wie Cernunnos lehrte, könnt ihr kein Karma gegenüber Tieren aufbauen. Auch deshalb sind sie die letzte Grenze. Der Test deiner Menschlichkeit. Ab hier geht es gemeinhin nur noch abwärts, wenn niemand eingreift.


[Am nächsten Tag.]


T: Wie muss ich mir das mit dem Tierquäler vorstellen? Wer oder was kann die Katastrophe dann noch abwenden?

HG: Menschen lernen durch Menschen, und überaus spannenderweise sowohl durch negative als auch durch positive Beispiel. Beim Lernen ergibt Minus und Minus tatsächlich plus (obwohl das Konzept in den meisten anderen Bereichen Blödsinn ist). Das will bedeuten: Derjenige könnte etwas sehen, das (selbst) ihn zu Tode schockiert, oder ihm könnte vollendete Gnade zuteilwerden, indem er ein Wunder an Menschlichkeit miterlebt. Beides sind valide Möglichkeiten, Unheil abzuwenden.

T: Du hast heute das Vokabular eines Mathelehrers. Ich würde ja fragen, ob du einen gefressen hast, aber ich fürchte, das wird vom kosmischen Humor nicht abgedeckt.

HG: Dabei gibt es herrliche Witze über das Gegenreich. Aber dazu kommen wir noch.

T: Ich bin gespannt. Sag mal, das ist ja wie ein Netz mit doppeltem Boden für uns? Wir sehen etwas extrem Negatives und schwören uns, dass wir so nicht sein wollen. Oder wir erleben Menschlichkeit, und nehmen uns fest vor, das nachzuahmen. Win-win?!

HG: Nun ja, nicht für das Opfer der negativen Tat. Aber du weißt ja, dass diese Vorgänge perfekt orchestriert werden. Niemand wird zu hundert Prozent gegen seinen Seelenwillen ein solches Beispiel. Es gibt hier, wie wir wiederholt darlegten, perfekte Absprachen.

T: Warum sollte ich als Seele auf diesen Handel eingehen?

HG: Warum wirft sich ein Vater vor seinem Kind in den Kugelhagel? Warum heben Mütter ihre Kinder ins Rettungsboot, wenn dadurch für sie selbst kein Platz bleibt?

T: Weil es Liebe ist. Weil der andere wichtiger ist als mein Wohl genau hier und jetzt.

HG: Exakt. Es gibt Momente – und auch Arbeitsgebiete – die sind einfach zu wichtig. Ihr verankert sie in euren Seelen, oft wohl wissend, dass sie euch den Tod bringen werden. Galileo Galilei, zahllose Hexen und Hebammen und Druiden, Bürgerrechtler. Sie wissen es, tief in ihrer Seele, und sie tun es trotzdem. Das ist die Definition des Wort Märtyrers.

T: Warte, warte. Jetzt sind wir von den Tieren weg, von denen ich doch unbedingt hören wollte!

HG: Das kommt dir nur so vor ...

T: Oh.... oooooooh.

HG: Ja. Wenn die Tat wichtiger ist als die eigene Existenz, ist das Höchstmaß an Liebe im Spiel. Da die Gruppenseelen der Tiere ein Teil Gaias sind, zeigt das also nur UMSO MEHR, wie sehr euch dieser Planet liebt.


Das Problem war nie, dass ihr nehmt, was euch vor Speer und Schlachtmesser läuft. Das Problem liegt von langer Hand darin, dass ihr vergessen habt, Danke zu sagen. Dabei ist dies doch das absolute Mindestmaß, wenn ein anderer sich für dich opfert, findest du nicht?


T: Wie viel Dank wir allem uns herum schulden. Gaia, den Tieren, euch Göttern und Geistern.

HG: Der fehlende Dank ist in höchstem Maße verantwortlich für die Balance, die euch heute so fundamental fehlt. Ihr dankt nicht für das warme Haus, ihr verlangt nach einem größeren. Ihr dankt nicht für die Wurst auf dem Brot, ihr verlangt nach mehr Steak. Du hast vorhin mit deinem Mann über Erste-Welt-Probleme gesprochen, und ich möchte betonen, dass es die gibt und dass sie angegangen werden müssen. Ihr sollt keinem Job danken, der euch in den Burnout treibt. (Setzt lieber Grenzen!) Aber ihr könntet überlegen, dafür zu danken, was euch auch das Gehalt aus diesem Job ermöglicht. Wärme, Schutz, Familie und so weiter.

T: [zähneknirschend] In meinem Leben ist wirklich nichts geheim, hm?

HG: Wie soll das denn auch gehen? Du weißt doch genau, dass wir auf deinen Erinnerungsspeicher zugreifen können, wenn du mit uns verbunden bist.

T: Sei’s drum, ich gewöhne mich an das Konzept. Morgen möchte ich bitte darüber sprechen, was genau an meiner Arbeit als Druidin/Hexe so wichtig war, dass ich dafür auf dem Scheiterhaufen endete.

HG: Bist du sicher, dass du das mit mir tun möchtest? Es gibt einige, die dafür geeigneter waren und sind. Dein japanischer Meister zum Beispiel oder Jormungandr. Ich möchte nicht, dass alles, was du in Erfahrung bringst, die Farbe der Trauer annimmt.

T: Ich glaube, das würde es so und so. Ich hatte auch noch nie Sorge, dass du meinen Alltag trüben könntest. Ich lache trotz alledem, was wir hier besprechen. Anders könnte ich deinen Besuch wohl auch nicht durchhalten.

HG: So wäre es auch nicht gedacht. Und es wäre gefährlich. Du musst die Türe zu mir öffnen UND SCHLIESSEN können. Balance in allen Dingen. Bis morgen also.

T: Danke, bis morgen!

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