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Eine Vorschau aufs nächste Gespräch


22.11.2020


[Ich habe alle Aspekte gebeten, mir ihre Energie zu leihen. Aber ich bin heute sehr abgelenkt. Zum ersten Mal, wenn ich das zweite Chakra übergehe, fühle ich einen Widerstand dort. Ich weiß ja, dass ich es in dem Sinne nicht vergesse. Ich habe noch nicht mit dem Aspekt des zweiten Chakras gesprochen. Kreativität und Kunst und Schöpfung fallen in seinen Zuständigkeitsbereich. Und heute habe ich das erste Mal das Gefühl, dass ich den Aspekt wieder kennenlernen könnte. Denn der November neigt sich ja schon wieder dem Ende zu. Nur noch gut eine Woche, dann ist der Monat schon wieder vorbei. Und die Zeit des Councils abgelaufen. Ich habe einen Ohrwurm von »Witches` Wrath« von den Bridge City Sinners. Die Sängerin schmettert darin: »And the witch is me. I put my spell on you!« Es gibt einen direkten Effekt, wenn ich die Worte laut sage. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass es von White ausgelöst wird. Ich gehe also tiefer in die weiße Matrix.]


T: White, bist du da?

[Sie kommt aus der Ferne angelaufen. Als würde sie spazieren gehen und ich kann sehen, dass sie sich heute bei jemand anderem untergehakt hat. Sie hat noch eine andere Frau dabei. Die ist auch wunderschön. Ich werde das Gefühl nicht los, dass es die Muse ist. Die beiden kommen immer näher und ich kann sie nun besser erkennen. Für mich hat die Muse eine wahnsinnige Frisur. Ihr ganzes Haar ist aufgetürmt auf ihrem Kopf und absolut kunstvoll sind darin Beeren und Ranken, Zweige, Blätter und Blumen. Ein komplettes Arrangement lebendiger Dinge ist in ihre Frisur eingearbeitet. Dann löste sich die Frau von White und dreht sich noch zweimal um die eigene Achse, um sich mir so richtig zu zeigen. Schließlich verbeugt sie sich.]

T: Sieh einer an, wenn das nicht die Muse ist.

Muse: [grinst] Stets zu Diensten.

[Ich bin überrascht, dass ich sie so früh im Monat wiedersehe. Die Muse ist mir überhaupt nicht fremd. Ich habe ja schon drei Bücher über sie geschrieben. Kennengelernt haben wir uns bereits 2017. Ein ganz schön wilder Ritt damals. Natürlich dachte ich damals noch, sie sei nur ein Ergebnis meiner Fantasie und nichts weiter!]

T: Darf ich dich einfach »Muse« nennen?

Muse: Ja, das ist absolut in Ordnung.

T: Na, das wird ja ein wilder Dezember.


[White schaut ganz amüsiert zwischen uns hin und her. Sie weiß natürlich, was damals war. Im Sommer 2017 habe ich plötzlich eine neue Buchreihe angefangen über ein junges Mädchen und ihre Muse. Das erste Buch war innerhalb weniger Tage fertig. Ich habe in meinem Leben noch nie so ausdauernd, so viel, so schnell, und sogar so strukturiert geschrieben. Es geht um das junge Mädchen, und dass sich eine Muse quasi in ihrem Kopf festsetzt. Die beiden arrangieren sich dann eben und mit der Muse kommen ein paar sehr interessante Fähigkeiten in das Leben der jungen Frau.]

Muse: [kichert] Ja, du hast mal wieder über dich und dein Leben geschrieben.

T: Jep. Mir wird allmählich immer klarer, wie ich über mein Leben schreibe. Auch durch die Elfen muss ich feststellen, über Fiktion habe ich eigentlich noch gar nicht geschrieben. Nicht im eigentlichen Sinne. [Die beiden Damen amüsieren sich köstlich.]

Muse: Die Bücher werden vorwärts geschrieben und rückwärts verstanden.

T: Mein Vater sagt so etwas immer: »Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.«


Muse: Hätten wir es anders herum gemacht, dann hättet ihr es nie angefangen. Dann wäre alles sofort so groß und so mächtig und so wichtig geworden, dass die Leichtigkeit verloren gegangen wäre. Dieser spielerische Aspekt.

T: Richtig. Ich hatte nie das Gefühl, die Muse müsse irgendetwas leisten. Sie muss witzig sein, sie muss gut zu lesen sein, wie eine Praline. Ein Happs, und sie ist weg. Freude, Genuss und gut. Das wäre wohl tatsächlich verloren gegangen. Wenn ich die Tragweite damals erkannt hätte, was und wer die Muse ist, oder Lillysander oder die Elfen, dann hätte ich das alles nie angefangen. Es wäre erdrückend und verrückt gewesen. Ich wäre von vornherein eingeschüchtert gewesen. Gibt es heute noch etwas anderes, dass wir besprechen sollen?

W: Nein nein, das ist alles. Es geht einfach nur darum die Connection wieder aufzunehmen und dich auf den nächsten Monat vorzubereiten. Mehr steht heute nicht auf der Agenda.

Muse: Auf deiner Agenda steht heute nicht mehr, liebe White.

T: Was steht denn auf deiner Agenda? Was sollten wir heute besprechen oder machen?

M: Mit dir besprechen möchte ich am liebsten unser viertes und letztes Buch. Aber ich weiß ja, du hast gerade sehr viel anderes zu tun, unter anderem so ein Channellingtagebuch. Deswegen halte ich mich auch zurück. Alles andere geht tatsächlich im Moment vor.

T: Trotzdem freue ich mich schon total. Schon seit Monaten, oder eigentlich immer, wenn ich an dich denke. Ich habe das Projekt nicht aufgegeben, keinesfalls. Ich werde auch das Drachenkind nie aufgeben. Selbst, wenn ich monatelang pausiere. Manchmal ist eben die Zeit dafür und manchmal eben nicht.

M: Amen!


T: Sag mal, ist denn wirklich Orange deine Farbe, wenn du der Aspekt des zweiten Chakras bist? Ich meine, du stehst vor mir in einem grünen Kleid mit diesem Blattwerk und so in den Haaren und so versuche ich, das irgendwie zusammen zu bekommen.

M: Nein, ich drücke mich in allen Farben aus. Alle Farben stehen mir zur Verfügung. Sonst wäre Kunst ja etwas schwierig.

T: Ich meine ja, nur ob deine Aspekt-Farbe – White würde sagen deine Kristallsplitterfarbe – orange ist.

M: Ja, das stimmt. Ich sitze zwischen Rot – was ja für Wurzel, Heimat, Verbundenheit und Ur-Vertrauen steht – und Gelb, also Balance. Wenn man die beiden vermischt, dann kommt man bei mir an. Denn zwischen Balance und der Heimat/ Familie, in die man hinein geboren wird, entsteht naturgemäß Spannung. Diese entsteht zwischen dem, was die Familie will; und dem, was die eigene persönliche Balance verlangt – also rund um diesen persönlichen Bestzustand, der eigenen Berufung und einfach diesem idealen Ort, wo man sich als Person absolut wohlfühlt. Dazwischen entsteht Kunst. Da, wo die Reibung entsteht: zwischen dem, was die Familie von dir will und dem, was man selbst will.

T: So habe ich das noch nie gesehen.


[Ich kann mich heute leider nicht gut konzentrieren. Ich bin sehr abgelenkt. Deshalb hat die Muse die Hand auf mein Herz gelegt. Es fühlt sich wunderbar an.]

M: Jetzt ist die Connection da. Ab jetzt kannst du immer die Verbindung herstellen, wenn du sprechen möchtest. Die Leitung liegt.

T: Fühlt sich an, als hättest du mir deine Nummer gegeben, hehe. Vielen Dank, liebe Muse. Ich freue mich wirklich auf Dezember.

Liebe White, auch dir vielen Dank. Dass du den Tag heute an sie abgetreten hast.

W: Na ja, der Council hat ja auch einige Zeit vom Oktober gemopst.

T: Vielen Dank nochmal an euch beide. Bis dann.

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