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Der Rat verabschiedet sich


29.11.2020


Intro

T: [ruft die Aspekte an. Ich weiß noch, wo wir das letzte Mal aufgehört haben. Die einzelnen Ratsmitglieder wurden mir vorgestellt. Ich hätte gerne weitergemacht, aber nach 40 bis 50 Minuten ist bei mir einfach Schluss mit der Konzentration. Meditieren ist in dem Sinne nicht anstrengend, eher das Gegenteil. Dennoch ist das einfach eine Tatsache meiner Arbeit. Ich freue mich jetzt, den Rest der Farben so richtig vorgestellt zu bekommen. Ich hätte mir natürlich gewünscht, dass das alles Anfang des Monats stattfindet, aber die Gründe dafür werde ich schon noch feststellen ... oder eben nicht.

Ein letztes Mal versetze ich mich gedanklich auf diesen Asteroiden mit der schönen glatten Oberfläche. Auf diesen setze ich gedanklich meinen Park. Ich bin damit außerhalb der Erdatmosphäre und leichter zu erreichen, wie der Council mehrfach angeregt hat.

Das muss der Lieblingseffekt von White sein. Sie kommt wieder wie eine Sternschnuppe aus dem All angereist, schlägt auf dem Asteroiden auf und ihre Form erscheint. Sie kommt zu mir und holt wie eine Zauberkünstlerin eine Blume hinter meinem Ohr hervor.

Diese kleinen Spielereien beweisen mir auf ihre Art, dass sie wirklich da ist. Dass ich mir das nicht nur ausdenke. Ich kann das nicht besser erklären. Es ist ihr Impuls, nicht meiner. Ich spüre diesen Unterschied. Manchmal gibt es Dinge, die rechts und links des Weges erscheinen, weil sie in einem Lied genannt werden, das gerade läuft. Das sind so kleine Ablenkungen. Blitze am Wegesrand. Dann ist klar, dass ich mir das ausdenke, dass mein Gehirn das einfach so mit dazuspuckt. Das ist okay. Diese Dinge verschwinden sofort wieder und tragen auch keine Energie. Durch ihre Aktionen weiß ich einfach, dass sie da ist.

White hakt sich wieder bei mir unter und wir spazieren die Wege entlang. Es ist eine schöne Gewohnheit geworden. Wir treffen Gelb, Orange und Rot wieder. Gelb und Orange verhalten sich wirklich wie Zwillinge. Rot zeigt sich wieder als diese wunderschöne, äußerst intensive Frau, die sich mir letztes Mal schon vorgestellt hat.


Ratsmitglied "Grün" - Cernunnos

Oha. Die nächste Farbe in der Reihe ist ganz offensichtlich Grün. Und obwohl er gerne als junger Mann auftritt, mit diesem neongrünen Outfit, hat er jetzt mal umgeschaltet, also auf eine ältere Ansicht. Eine Version von sich, die die Leute früher zu sehen bekamen. Aus dem jungen Mann mit leuchtend neongrüner SciFi-Kleidung wurde plötzlich ein »richtiger« Waldgott. Ganz grün angezogen mit lebenden Pflanzen in der Kleidung und mit einem Hirschgeweih auf dem Kopf. Das ist kein Schmuck, das ist sein Geweih. Das ist nicht einfach gejagt, abgeschnitten und ihm auf den Kopf gesetzt, sondern das ist seins. Und ich weiß, diese Gottheit hat auch einen Namen, ich habe ihn nur gerade nicht parat. Er ist der keltische Gott des Waldes.

Alles an ihm pulsiert und lebt. Vögel lassen sich auf seinen Schultern nieder, weil da alles voller Gras, Blätter und Beeren ist.

Grün: Ich bin das Wachstum und die Hoffnung. Das sind meine wichtigsten Schlagworte. Ich bin die Weisheit, die in einem Wald liegt, und die du spüren kannst, wenn du durch den Wald hindurch gehst.

[Ich finde es faszinierend, dass ausgerechnet ein Hirschgeweih ihn ziert. Denn der Hirsch steht für so viel. Das Symbol geht weit über ein reines Krafttier hinaus. Für alle Zivilisationen in meiner Gegend war immer klar, dass der Gott des Waldes ein Hirschgeweih hat. Er könnte ja auch die Hauer eines Wildschweins haben oder so. Ich finde das überaus faszinierend. Für mich bedeutet das, dass er sich doch oft genug zeigt, damit all diese Bilder entstehen können. Jetzt zeigt er nochmal zu den anderen Farben – auf Gelb, Orange und Rot.]


Grün: Wir sind alle Aspekte der Weisheit, nur noch einmal aufgeschlüsselt in die einzelnen Farben. Wenn du sie der Reihe nach durchgehst, dann hast du wieder diese Grundprinzipien. Du hast bei Gelb die Weisheit, die in einem Sonnenstrahl liegt. Den Effekt der Sonne kann man nur wissen und spüren, wenn man mal in ihren Strahlen stand. Orange ist die Weisheit eines Sonnenuntergangs. Alles, was dazugehört, was man sich dazu denkt und was es bedeutet. Rot ist die Weisheit einer intensiven Nacht voller Sinneseindrücke, voller Musik, voller Bewegung und Intensität. Diese Zustände tragen ihre eigenen Lehren und ihre eigene Weisheiten in sich. Und so bin ich die Weisheit eines ruhigen Urwaldes, an dem nichts verändert, nichts entnommen und nichts hinzugefügt wurde. Der auf jeder Ebene wie Medizin wirkt auf Körper, Geist und Seele.

T: Mir fällt auf, dass die anderen Aspekte wie die Harpyie zum Beispiel meine Interpretation sind, was über die Zeit ja immer deutlicher wurde. Dass das meine Aspekte sind, also persönliche Darstellungen, von mir erzeugt. Ihr jedoch seid universell. Ihr seid meine Anbindung an den Wald, an Intensität, an das Licht. Sehe ich das so richtig?

Grün: Ja, so ist es. Deine Chakren, deine Anbindungen, alles das sind wir. Und auch, wenn es dir persönlich nie eingefallen wäre, uns nochmal in mehrere Teile zu splitten, so ist es doch so. Wir sind das Chakra, das sich wenn möglich nicht verändert in seiner Darstellung.

Wir versuchen, in unserer Essenz immer gleich zu bleiben. Und deswegen sind wir das Chakra, das am schwersten zu erreichen ist. Denn im Großen und Ganzen musst du uns so akzeptieren und nehmen mir sind. Es gibt Kleinigkeiten. Zum Beispiel, das White für dich eine Frau mit einem blonden Seitenzopf ist. Das ist nichts Essenzielles. Wärst du eine schwarze Frau, wäre White mit Sicherheit von schwarzer Hautfarbe. Das ändert ihre Essenz und ihre Nachricht ja nicht. Auch nicht ihr generelles Auftreten. Diese Winzigkeiten können sich ändern. Sich da anzupassen ist so leicht. Aber wir würden uns nie zusammennehmen und uns völlig anders für dich darstellen.

[Langsam gesellt sich der nächste Farbaspekt dazu – Blau. Die beiden kommen mir auch ähnlich vor. Nicht wie Zwillinge, aber wie Brüder.]


Ratsmitglied Blau - "Poseidon"

Grün: Siehst du, mein Bruder Blau steht mir deshalb so nahe, weil er Wasser personifiziert.

[Auch aus diesem jungen Mann mit futuristischer, mit neonblauen Fäden durchzogener Kleidung wird eine viel ältere Form. Eine häufig auftretende Darstellung des Meeresgottes, sogar mit Dreizack. Mit Fischschuppen auf den Füßen, an den Beinen, auf dem Brustkorb und knallblauem Körper. Aber er verwandelt sich sofort zurück.

Blau: Unsere verschiedenen »Versionen« sind den unterschiedlichen Zeiten geschuldet. Die Darstellung mag sich ändern, unser Kern aber nicht. Das ist der große Unterschied.

[Sie weisen mich darauf hin, dass Türkis meine Lieblingsfarbe ist – also Blaugrün. Da ist es besonders spannend, dass mein idealer Ort eine Hütte im Wald wäre mit kleinem See. Ich brauche keine Palmen. Berge sind nett, aber ich brauche sie nicht zwingend. Schon gar keine Wüsten oder trockenen Gegenden. Das Lustige ist, dieses Bild enthält im Kern blau und grün. Der Wald und das Wasser. Das passt also alles ganz gut zusammen.]

Blau: Ich stehe für Tiefe, für Kraft und für das Unbekannte – unbekannt wie die Tiefsee. Kraft wegen Sturm und Überflutung und Tiefe, eben auch wie das Meer.

T: Ich muss jetzt mal ganz kurz frech fragen: Bist du Poseidon?

[Die beiden Brüder debattieren, ob sie mir diese Frage beantworten sollen. Nicht, weil sie die Frage schlimm finden, aber ich spüre schon, dass ich daneben liege. Irgendwie. Er sagt es nicht so direkt,

aber es wird klar, dass man dafür sogar eigenes Buch verfassen könnte, müsste.

Blau: Ja und nein. Das ist alles so kompliziert. Stell dir vor, ich zeige mich einmal einem Menschen in einer gewissen Form, und noch 1.000 Jahre später wird von einem Gott erzählt, den es so in dieser Form definitiv nicht gibt. Nur weil ich einmal gesehen und einmal gemalt und beschrieben worden bin. Ich bin vielleicht die ursprüngliche Grundlage, aber was daraus entstanden ist? Poseidon und Co.? Das ist alles ziemlich daneben.

T: Wenn ich übers Wasser reisen würde, und ich dich bitte, dass die Reise schnell geht, dass ich heil ankomme und dich um deinen Segen bitte – wäre das die richtige Vorgehensweise?


Blau: Ja, das wäre richtig. Ich bin deine Anbindung an dieses Element. Ich vermittle zwischen dir und dem Ozean. Also, ich kann natürlich nicht nur für dich das Meer verändern. Ich kann zum Beispiel nicht den Sturm verhindern, der auf jeden Fall kommen sollte, aber ich kann durch jeden Sturm hindurch dafür sorgen, dass du trotzdem heil ankommst. Seinen Effekt auf dich abmildern. Oder dich über Intuition so steuern, dass du genau die richtige Welle nimmst. Dass du dein Boot genau in die richtige Richtung drehst, dass du zwei Kilometer weiter südlich durch den Sturm fährst anstatt wie ursprünglich geplant weiter nördlich. All diese kleinen, sehr wichtigen Dinge.

T: Habt ihr Namen, die ich verwenden kann und sollte?

Grün: Google auf jeden Fall nochmal den Namen von diesem keltischen Gott des Waldes, den du doch wusstest. Du hast ihn nur vergessen. Und wenn du mich jemals brauchst, dann nutze diesen Namen, er kommt der Sache am nächsten. [Nachtrag: Der Name ist Cernunnos.]

T: Ich wüsste es auch gerne für den Wassergott.

Blau: Du hast das Vokabular einfach nicht. Da ist nichts, auf was ich zurückgreifen kann. [Nachtrag: Ich habe 2021 mit diesem Aspekt gesprochen, dann unter dem Namen Namaka. Diese Entsprechung kommt aus Hawaii und wird weiblich ausgelegt. Die Gottheit hat dies für den Rahmen unseres Gespräches selbst so entschieden.]

T: Entschuldige.

Grün: Gern. Das »fehlende« Wissen hat aber auch seine guten Seiten. Du konntest auch Jormungandr nie wirklich einem Element zuordnen und er erscheint manchmal in der Wüste und manchmal als Seeschlange. Er wird auch so beschrieben von allen Völkern, weil er uns allen dient. Ihm ist kein Element in diesem Sinne zugeordnet. Es ist zwar das Haupt-Element, aber schlussendlich trifft nichts auf ihn zu. Er ist nicht so wie wir, dass er wirklich ganz fest für etwas steht. Er ist flexibler in der Richtung.

T: Ich wundere mich darüber schon seit Monaten. Mal taucht Jormungandr in der Wüste auf, dann wurde er von den Wikingern wieder als Seeschlange beschrieben und von anderen Völkern auch.


Grün: Ich werde dir etwas schicken, also über diese Algorithmen über YouTube und über Facebook.

T: Clever! Wir nehmen bei der Technologie immer an, dass der Algorithmus das alles macht. Diese »Zufallsfunde«. Man scrollt durch Facebook und auf einmal findet man etwas total Interessantes.

Grün: Nee nee, das können wir in hohem Maße beeinflussen.

T: Und du schickst mir dann einfach etwas, damit ich mich weiterbilden kann? Das ist ja nett. Lieber Wassergott, ich weiß gar nicht, welche Farbe als Nächstes kommt. Ich hab immer das Gefühl, ich habe ein paar der Ratsmitglieder falsch interpretiert am Anfang.

[Wir gehen weiter.]


Ratsmitglied Violett/Lila

T: Okay, also der nächste Farbaspekt ist violett, auch lila genannt, in meinem Vokabular. Das Faszinierende daran ist, da gibt es zwei Kunstreferenzen dazu: Die eine ist Vision – der violette Superheld aus dem Marvel-Universum. Er hat magentafarbene »Haut« (er ist ein Roboter) und einen Edelstein in der Stirn. Die zweite Kunstreferenz ist lustigerweise aus einer Kinderserie! »Miraculous Ladybug« heißt die. Ganz süße Serie auf Netflix. Ihr Gegenspieler »Hawkmoth« ist ganz lila angezogen. Er wirkt immer sehr starr und kontrolliert, und er ist natürlich auch der Erwachsene. Ratsmitglied Lila zeigt mir einfach diese beiden Bilder, weil er mir quasi klarmachen möchte, dass die Wahrheit dazwischen liegt – zwischen dem Superhelden und dem Superschurken. Er wirkt ebenfalls total starr und unbiegsam und er hat eine amethystfarbene Haut. Es kommt mir vor, als wenn der ganze Schädel ein Amethyst ist. Er sieht aber nicht schlimm aus. Man würde ja dann denken, es sieht aus wie ein Knochenschädel. Sehr schwer zu beschreiben.

Lila: Ich bin die Weisheit, die in der Starre liegt. Ich bin die Weisheit, die in Edelsteinen eingefangen ist. Ich bin deine Verbindung zum Mineralienkönigreich. Wenn es Dinge gibt, die du mit dem Königreich der Mineralien zu klären hast, wäre ich deine Verbindung dahin. Wie ein Dolmetscher oder Übersetzer. Ich bin die Schnittstelle, die dir die Kommunikation ermöglichen kann.

T: Ich muss mal ganz blöd fragen: Sind Edelsteine wirklich so mächtig? Sie kommen einem doch immer so vor wie ganz normale Steine.


Lila: Ein Bernstein ist auch nur ein hübscher Stein, bis du das gefangene Insekt darin siehst. Und die unglaublich vielen Informationen, die sowohl in dem Insekt, als auch auf seinem Körper, durch Pollen und Schmutz und Luft von vor 13 Milliarden Jahren, die unglaubliche Info, die in dem Bernstein eingefangen ist. Bis du das alles siehst und bis du den Stein angebohrt hast, und diese Proben entnommen hast, ist es nur ein Bernstein. Aber dann, wenn du entdeckt hast, was darin schlummert, dann wird es spannend. Mit den guten Edelstein ist es genauso. Es gibt auch Steine, die einfach nur bunt sind und deren Wirkung quasi nicht vorhanden ist. Aber es gibt auch die richtig mächtigen. Die muss man allerdings erst mal besitzen.

[Hier schwingt einiges mit, dass nicht laut ausgesprochen wurde. Dass man die richtig guten Steine nicht einfach so im Laden kaufen kann. Dass die richtigen Leute die schon zur richtigen Zeit abschöpfen, bevor sie in einen Laden gelegt werden könnemn oder versteigert oder wie auch immer sie in die falschen Hände geräten könnten.]

Lila: Über Kristalle musst du wissen, dass sie in der geistigen Welt geformt werden können – also erdacht, mehr oder minder. Und dann in physische Kristalle übersetzt werden können. Eins zu eins. Das ist, wie wenn du ein Bild in deinem Computer hast. Zum Beispiel den Umriss einer Blume. Dieses kannst du natürlich nicht anfassen, es ist wie gesagt digital. Wenn du es aber ausdruckst, dann ist es zum Anfassen. Und dann ist es auch zum Ausmalen. Das Bild im Computer und das Bild, das du nachher in der Hand hast, gleicht sich eins zu eins. Genau das, was du erst im nicht-physischen hattest, hast du dann im physischen Raum. Bei Kristallen ist genau das möglich. Informationen eins zu eins aus unserer Welt in eure zu transportieren, ohne Übersetzungsfehler und ohne Schäden und ohne Schmetterlingseffekt. Das macht Kristalle unglaublich mächtig, und ich sagte schon, so einem Kristall wirst du in deinem Leben unter Umständen begegnen. Aber nur unter Umständen. Alles andere ist Spielzeug.

T: Wie erkenne ich einen solchen Kristall, der von euch geformt ist?

L: [lacht] Am Preis, den ihr Menschen dem beimesst, und an der Energie, die er ausstrahlt. Kein Mensch steht vor einem solchen Kristall und weiß nicht, wovor er da steht. Ihr verleugnet zwar gerne Götter, Energien und die ungesehene Welt, aber es gibt ein Level, das ihr nicht mehr verleugnen könnt. In Gegenwart eines solchen Kristalles hilft alles Leugnen nichts, denn unsere Energie ist darin und wirkt auf euch.

T: Ich danke dir. Das war hervorragendes Wissen. Das freut mich sehr. Ich habe das Gefühl, auch wir beide könnten ein ganzes Buch füllen.

L: [Er lächelt nochmal] Na ja, vielleicht wird das ja noch passieren.

T: Hihi, jetzt kommen schon die Folge-Aufträge hier!

[Ich mag ihn, trotz dieser Steifigkeit, für die er ja nichts kann. Es wird jedoch Zeit, mich von Lila abzukehren und die Konzentration auf etwas anderes zu richten.]


Ratsmitglied Braun - Chichechi

[Ich bin etwas verwirrt, weil ich wieder die Farbe Braun sehe. Aber Braun ist eine Mischfarbe. Sie ist auf dem Regenbogen nicht vorhanden. Ich frage mich, ob ich da einen Fehler in der Wahrnehmung habe. Aber je länger ich darüber nachdenke, ich habe jetzt folgende Farben getroffen: Gelb, Orange, Rot, Grün, Blau und Lila. Das ist der Regenbogen. White kommt hinzu und Ratsmitglied Schwarz. Aber ich komme nicht umhin, es gibt auch Braun noch. So sehr ich versuche, ihn anders zu sehen oder anders einzuordnen, es geht nicht. Die Farbe Braun ist existent als Teil des Rates. Es ist ein alter Mann mit sonnengegerbter Haut. Die Assoziation mit dem Cowboy hatte ich nur ganz zu Anfang, weil er in helles Leder gekleidet ist und die Referenzen, die ich aber die ganze Zeit sehe, schon eine Minute oder so, haben alle mit Boden zu tun, also mit dem, was die amerikanischen Stämme, also die Ureinwohner Stämme, als ‚Earth‘ bezeichnen, also diese ganz typische rotbraune, sehr trockene. Diese Erde, wenn man an Arizona denkt, oder an den Grand Canyon, diese unverkennbare Art von Boden in den Landstrichen also, die wir heute zu den USA zählen. Ich sehe viele Bilder, höre die Gesänge, sehe den Federschmuck, die Ledersachen. Das ist die bildlich übermittelte Erklärung, warum es diesen Zusatzaspekt gibt und warum er eben nicht mit dem Regenbogen übereinstimmt.]

Braun: Ich bin die Weisheit der Erde. Der Erde, die dich ernährt. Der Erde, die dich kleidet. [Er ist ganz still und ruhig. Man merkt, er hat keinerlei Grund, sich zu hetzen. Er ist auch absolut nicht neumodisch, denn das ist alles absolut nicht nötig. Es ist nicht sein Bezugsrahmen.]

Braun: Wenn du dich jemals verloren fühlst oder verlaufen hast, dann bin ich derjenige, mit dem du sprechen solltest.

T: Hast du einen Namen?

Braun: Chichechi.

T: Okay, danke. Ich habe leider keine Ahnung, was das heißt. Aber es gibt dieses Wort, ich konnte es googeln. Es kann scheinbar ein Name sein oder eventuell ist es auch ein Ort.

Braun: Ich bin die Weisheit, die in einem Labyrinth liegt. Ich bin nicht Gaia, aber Ihr Verbündeter.


[Alle anderen gesellen sich jetzt dazu. Zum ersten Mal kann ich alle richtig einordnen. Das ist ein tolles Gefühl. Ich merke, dass sie sich verabschieden wollen. Sie schicken mir alle zusammen noch mal Energie.]

Alle gemeinsam: Vergiss uns nicht.

Grün: Trage unsere Bilder zusammen. Damit Du immer die letzte Verbindung zu uns halten kannst.

T: Ich will aber nicht, das Ihr geht!

Alle: Es muss aber so sein. Die nächste Lektion wartet.

T: White, sehe ich dich morgen noch einmal?

[Sie schüttelt traurig den Kopf.]

T: Ich verspreche, ich werde versuchen, euch in den Raunächten zu erreichen.

[Eine große Zufriedenheit schwappt in meine Richtung, mein Versprechen macht sie wirklich glücklich. Sie wünschen mir noch Glück. Jetzt, für den letzten Monat der Challenge und darüber hinaus.]

T: Danke. Ich habe so unglaublich viel gelernt. Danke für alles! Wir sehen uns bald. Danke, danke, danke. Ich mache es wahr.


Das war die letzte planmäßige Begegnung mit dem Rat im November 2020. Der Dezember gehörte ganz und gar meiner Muse und dem Thema Kreativität. Neugierig? Hier entlang bitte!


PS: Mit Cernunnos habe ich 2021 VIER Monate lang gearbeitet und gechannelt. Stay tuned, nach der Muse kommt sein Mammut-Interview online!

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