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Wir gehen wirklich neben dir



17. Februar 2021


T: Tut mir leid, dass ich gestern nicht da war. War ein schlimmer Tag. Ich war wütend bis zum Anschlag, auf alles und jeden. Aber dann, seit heute Morgen, platzen Knoten an allen möglichen Stellen. Es ist wie immer in meinem Leben: Wenn ich mich ab und zu mal bitterböse beim Universum beschwere, dann bewegt sich auch etwas. Zum Beispiel kommen dann oft unverhoffte Geschenke oder andere positive Kleinigkeiten in meinem Leben an. Und eine Wagenladung unfassbar gute Nachrichten, so wie heute!

C: »Ich spare wieder Glück.«

T: Ja! So kommt es meinem Mann und mir öfter mal vor! In manchen Phasen »sparen wir Glück« und uns passiert nur Mist, aber dann passiert dieses eine grandiose Ding. Uns ist schon das Kind einen Millimeter vorm Autounfall stehengeblieben nach solchen Phasen. Es ist dann meistens eine Art von Glück, die kein Geld der Welt hätte kaufen können. Daher versuche ich solche Phasen wirklich als "Anspar-Phase" zu sehen mittlerweile.**

Heute zum Beispiel war ein Care-Paket von meinem Arbeitgeber in der Post. Mit Kaffee, Notizbuch(eeeep!!! Notizbuch!!!) und einem großen Paket teurer FFP2-Masken. Und das war die kleinste der guten Nachrichten! Die anderen sind noch um Klassen besser! Deshalb wirst du entschuldigen müssen, aber heute rede ich! :D

C: Also los, und ich freue mich mit dir.

T: Oha ... das fühlt sich ... hammermäßig gut an.

C: Wenn die Götter die Spiegel deiner Dankbarkeit sind, besitzt du ein Universum voll hoher Energie.

T: Woah! Du legst aber vor. Danke! Die nächste gute Nachricht ist eine hübsche Steuerrückzahlung. Wir wussten zwar, dass eine kommen wird, aber nicht in diesem Ausmaß. Auch sehr nett!

Und nein, das war immer noch nicht die beste Nachricht! Noch bei weitem nicht!

C: Ich weiß.

T: Hey, niemals kann euch jemand etwas ernsthaft Neues erzählen, fällt mir gerade auf.

C: Ach.

T: Das ist ja auch kein schönes Leben.

C: Oh doch. Weil ihr sehr wohl etwas Überraschendes erzeugt. Kunst. Aber sprich weiter.


T: Okay, halt dich fest. Heute Morgen um halb sechs schreibt mir eine sehr liebe Freundin eine E-Mail mit einem zweiseitigen PDF-Anhang. Ich hatte ihr eine ziemlich verzweifelte Frage beantwortet. Sie pendelt schon ihr Leben lang zwischen schweren depressiven Phasen und einem »okay«-Zustand, aber da war immer viel im Argen, weil sie sich hier nicht zu Hause fühlte (auf der Erde). Meine Antwort auf ihre Frage lautet kurz zusammengefasst etwa: "SUCH! Such, was dich ausmacht. Deine Aufgabe. Nimm dich selbst und deine Talente an." Das Übliche, im Grunde. Und HEUTE, Monate nach meiner Antwort, trifft sie fast der Schlag und sie versteht alles. Einfach alles. Wer sie ist, warum sie hier ist, das ganze Paket. Ich glaube nicht, dass meine Antwort dermaßen viel Anteil daran hatte, aber das ist mir egal. Egal, wie viel es war, ich bin stolz, dass sie ihren Weg mit mir teilt. Dass ich die erste Anlaufstelle für ihre spirituellen Fragen und Nachrichten sein darf.

Ist das der Hammer? Ich bin so platt. In Kombination mit dem, was andere Freunde und Familienmitglieder aus gemeinsamen Meditationen mitnehmen von meinem bescheidenen Wissen ... wow. Einfach wow. Es ist ein Erdrutsch in alle Richtungen. Aber ein guter! Wenn das noch ein paar Jahre so weitergeht, haben wir wirklich bald eine Gesellschaft, die wir nicht wiedererkennen werden – im positiven Sinne!


C: Und nun stell dir mal vor, deine Freundin erkennt für sich an, dass Gott neben ihr geht. In all den Formen, die sie glücklich machen und mit denen sie sich beschützt fühlt. Das wird wunderbar. Du kennst doch dieses Bild mit den Fußspuren am Stand: Die kleineren Spuren gehören dem Menschen, die größeren Abwun [aramäisch: Allvater/Allmutter] – eurer euch behütenden »Person«. Gott. Dazu steht dann meist der Spruch: »Gott, wo warst du in meiner schwierigsten Zeit? Dort ist nur eine Spur.« Und Gott antwortet: »Da habe ich dich getragen.«

Wenn ihr versteht, dass dieses Bild universelle, absolut unumstößliche WAHRHEIT ist und nicht nur ein abgedroschener Christenspruch ... dann wird dein Leben ein Wunder, durch das du staunend wandelst.

T: Das wird das perfekte Artikelbild. Heute lösen wir wirklich alle meine Probleme auf einmal, oder?

C: Wenn man Fluttore öffnet, kommt für gewöhnlich viel Wasser auf einmal in Bewegung.

T: Uh, gutes Bild, danke dir. Morgen mehr? :)

C: Darf ich dann wieder reden?

T: Du Keks.

C: We aim to please!

T: [lacht laut]



**Mir ist übrigens bewusst, dass viele spirituelle Quellen sagen, es gäbe keinen "Preis" für Wunder, den man zahlen müsse. Man müsse auch nichts ansparen. Unter anderem der "Kurs in Wundern" hat dies als Kernlehre. Aber dann lebe ich eben doch in 3D und in der Dualität - und wenn es mir in den besch....eidenen Phasen hilft, zu denken, dass ich Glück spare, dann ist das wesentlich besser, als wild fluchend umherzurennen wie ein HB-Männchen und meinen Vertrauten auf der anderen Seite so verbal an den Karren zu fahren. Und ja, ich fluche wie ein Kesselflicker, aber anderen gegenüber bleibe ich SEHR LANGE höflich und nett, denn niemand kann etwas dafür, wenn ich eine miese Woche habe.

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