Die grosse Flut
- The Spirit Scribe
- 11. Aug.
- 4 Min. Lesezeit
06. Mai 2023

T: Liebe Hathor: Tu was du willst. Tu was du willst. Tu was du willst.
[Es dauert immer eine kleine Weile, bis ich so richtig begreife, was sie mir für Gefühle und Bilder übersendet, wenn ich das Thema freilasse. Zuerst spüre ich heute eine große Traurigkeit.]
H: Du musst wissen, dass ich es wirklich mochte, unter euch zu sein. [Ich sehe sie zum ersten Mal schniefen.] Abgesehen von einigen wenigen, unerfreulichen oder gefährlichen Momenten habe ich es wirklich geliebt, unter euch zu leben. Ich möchte, dass ihr das wisst. RA zeigte es nach außen nicht ganz so stark, aber auch er war größtenteils entzückt von euch und euren Fortschritten. Wie kann ich dir begreiflich machen, wie gerne wir durch unsere eigenen Tempel streiften? Nicht aus Eitelkeit, sondern weil ihr dort all euer elementares Wissen in die Wände gemeißelt habt, um es – so war die Hoffnung – niemals zu vergessen.
T: Und doch habt ihr uns irgendwann wieder verlassen. Wie lange wart ihr insgesamt da?
H: Oh ... lange. Generationen und Generationen. Aber irgendwann wollten viele unter euch uns nicht mehr da haben, und diesen kollektiven Willen mussten wir ehren – auch wenn es natürlich lange nicht alle Menschen waren, die unsere Abreise sehen wollten. Von uns allen hatten isis und Nut das schlimmste Heimweh. Das kam noch dazu. Als Mutter kennst du den Effekt, dass ein Baby keine gute Gesellschaft ist. Dafür kann das Baby nichts, und natürlich liebst du es, aber zu anregender Konversation ist es einfach noch nicht fähig, und deshalb sehnst du dich nach echtem Kontakt auf Augenhöhe. So war ihr Erleben damals.
T: Das kann ich tatsächlich sehr gut nachvollziehen.
H: Zeitlich ist es leider überaus schwierig, das für dich einzuordnen. Ich würde ja gerne sagen, dass wir bis kurz vor eurer »biblischen« Flut bei euch waren, aber auch davon gab es nicht nur eine.
T: Kann ich denn nicht irgendwo mal einen halbwegs korrekten Zeitstrahl einsehen? Gibt es denn wirklich kein Channel, dass sich damit befasst?
H: In Teilen und Bruchstücken schon, ja. Aber das reicht ja nicht. Es fehlen einige Puzzleteile, die euch erst im weiteren Aufstieg richtig bewusst werden werden.
T: Vor 16.000 Jahren war 14.000 vor Christus, und wenn man Graham Hancock glauben darf, war eine der wichtigsten Fluten vor 11.600 Jahren. Wart ihr wirklich so lange in Ägypten?
H: Nein, ganz so lange nicht. Wir wussten, dass ein Kataklysmus kommen würde, aber nicht genau, wann. Das kann ja niemand vorhersagen, weil jede eurer Willensentscheidungen das Kollektiv beeinflusst. Unser Schiff war also schon lange in einer stabilen Erdumlaufbahn, als diese Flut dann kam. Und einmal mehr mussten wir mit ansehen, was das Kollektiv von Menschen sich selbst antut ... und dem Planeten.
Weißt du, Verstehen ersetzt war auch die tiefsten Phasen voller Trauer und Verzweiflung, aber das bedeutet nicht, dass wir nicht um euch geweint haben zu dieser Zeit. Danach haben wir eure Umlaufbahn ehrlich gesagt fast fluchtartig verlassen. Wir hatten eine eurer großen Spiralen des Aufstiegs begleitet, aber nun war es an der Zeit, anderen Teams das Feld zu überlassen.
T: Warum die stabile Umlaufbahn? Warum kein harter Cut?
H: Es gab keinerlei Grund für uns, die Heimreise ebenfalls in 4D anzutreten. Unsere Mission war erfüllt, wenn auch mit extrem bitterem Beigeschmack. Wir hoben das Schiff also nur deshalb in eine Umlaufbahn, damit wir allmählich unsere Frequenz auf unser altes Level erhöhen konnten. Das Schiff verließ die Erde nicht, es löste sich nach eurem Vokabular vollständig auf. Alles andere wäre wie eine Art Ballast gewesen, den wir unnötig mit uns befördert hätten. Wir sehnten uns danach, wieder frei zu sein von den niedrig schwingenden Körpern. [Sie wird wieder extrem traurig.] Du machst dir keine Vorstellung, wie der Unterschied zwischen der 4. und 5. Density ist.
Sterben ist in 4D schon verdammt grandios, aber Aufsteigen? Es gibt wirklich nichts Vergleichbares. Mittlerweile, weil so viel, viel Zeit vergangen ist (für euch), sind die Mitglieder unseres Teams nun in die 6. Stufe aufgestiegen, wie RA euch bereits erschöpfend darlegte. Und doch wird die Zeit damals immer einen sehr speziellen Platz in unseren Herzen haben.
T: Aber ihr könnt nie zurückkommen, richtig? Die 6. Stufe macht es euch unmöglich.
H: Wir können nicht mehr körperlich unter euch wandeln, das ist völlig richtig. So sehr du es dir auch wünschst, körperlich auf Anubis bzw. sein Abbild zu treffen, es ist ganz und gar unmöglich. Alles, was du treffen kannst, sind seine Splitter – und wie das ausgeht, weißt du bereits.
T: Fire, meet gasolene. ["Feuer, darf ich dir Benzin vorstellen?" Das ist der Name eines Songs von Sia.]
H: [lächelt schmal] Ja. Wir werden erst wieder »richtig« Kontakt aufnehmen können, wenn ihr die nächste Stufe erklommen habt und in 5D angekommen seid. Ab dann wird alles extrem viel leichter werden. Wir werden dann mehr oder minder »telefonieren« können und eine regelrechte Standleitung miteinander haben.
Ab dann werdet ihr euch nie wieder fragen, wie ihr die Geheimnisse des Kosmos ergründen könnt, denn es werden rapide weniger Geheimnisse werden durch unsere Kooperation. Genau das ist gemeint, wenn Wesenheiten von außen euch ankündigen, dass ihr in den galaktischen Bund aufgenommen werdet.
T: Ich glaube, ich muss viel über all das nachdenken. Dennoch natürlich danke für deine anhaltende Ehrlichkeit. Wir müssen euch viel Kummer bereitet haben, und das tut mir leid.
H: Entschuldige dich nie für deine Art. Wir haben auch zigtausende Jahre voller schöner Erfahrungen mitgenommen. Und jetzt schlaf, es ist wieder sehr spät geworden.
T: Ja, das leider schon. Gute Nacht, meine Liebe.






Kommentare