top of page
vibrant-1617470_1280.jpg
vibrant-1617470_1280.jpg

Hathor erklärt die Ernte

30. April 2023


[Anubis und ich haben schon wieder energetisch einige Fehler gemacht, auf die ich hier nicht genauer eingehen will. Wir lernen eben immernoch, zwischen meiner vergleichsweise hohen und seiner extrem niedrigen Energie zu vermitteln. Weil es mir dreckig geht und mir übel ist, entfernt er sich und Hathor erscheint. Sie überträgt mir mit einigem Kopfschütteln Energie, um mich wieder auf die Füße zu stellen.]

T: Danke dir, meine Liebe. Tut mir leid, dass es zwischendurch manchmal so holprig wird.

[Sie überträgt mir weiter Energie, während Einaudis »Run« spielt. So wie das Lied kaskadenartig spielt, so geht ihr Transfer auch kaskadenartig über mich hinweg. Sie beginnt, sachte zu leuchten, und ich erahne eine Winzigkeit der Kraft, die RA besitzen muss. Ich gehe felsenfest davon aus, dass sowohl Hathor als auch RA mich von innen heraus fortbrennen und aus meiner Existenz katapultieren könnten, wenn sie es denn wollten. Das macht mir aber keine Angst. Ich kenne die absoluten Gesetze des Kosmos gut genug, um zu wissen, dass sie das niemals tun würden und auch nicht wollen oder dürfen.]


H: Du hast vorhin nachgelesen, welche Themen wir noch offen haben. Passend, sind wir doch heute am Scheitelpunkt unseres Gespräches angekommen. Die Hälfte meiner Zeit mit dir ist vorbei.

T: Oh ... du hast recht.

H: Da ist es nur recht, wenn wir auf das Konzept der »Ernte« zurückkommen, denn an diesem Punkt lässt es sich ideal mit deinen Fragen verbinden. Also: Nein, wir können euch nicht auslöschen. Weder ist es uns erlaubt, eure Seelen aus euren Körpern zu lösen (was wir durchaus könnten, aber nicht tun), noch können wir euch als Seelen etwas nehmen oder euch quasi »auf Werkseinstellungen zurücksetzen«. Euch eure Erfahrungswerte nehmen oder – Gott bewahre – eure Seele sogar im großen Ganzen auflösen. Diese Fähigkeit besitzen wir nicht, sie liegt außerhalb dessen, was im göttlichen Rahmen stattfinden kann. Wir können und werden euch auf keine Art und Weise »ernten«. Niemals.

Das bräche nicht nur sämtliche Regeln, es würde auch euren Weg unterbrechen bzw. beenden - und damit UNS direkt schädigen. Mir ist bewusst, dass viele Menschen Angst hatten, als sie von Rückerts Konzept der »Ernte« erfuhren. Es war auch ein unvollkommenes Wort für ein vollkommenes Prinzip. Wenn hier überhaupt irgendjemand irgendetwas erntet, dann seid ihr das selbst, und eure Ernte ist der Schatz an Erfahrungen und gelebten Emotionen, den ihr der nächstgrößeren Einheit oder Gruppenseele übereignet. Wenn du mir den Vergleich erlaubst, seid ihr wie Blattschneiderameisen. Jede trägt ihren kleinen Teil zum Fortbestand bei, indem sie ihr Päckchen nach Hause trägt. Was sie entdeckt und lernt, kommuniziert sie an die anderen, damit die nicht in die gleichen Fehler oder Probleme laufen.


T: Wenn wir aber am Ende jedes Lebens unsere wortwörtliche Lebenserfahrung bei unserer Seelenfamilie abliefern – und ich nehme mal an, dass dies mit der nächsthöheren Ebene gemeint ist – dann müsste doch nie eine Ernte stattfinden... oder?

H: Das ist so nicht ganz korrekt. Du lässt zwar deine Seelenfamilie an deinen Erfahrungen teilhaben (das tust du permanent, dafür gibt es keinen bestimmten Termin), aber deine Seele muss sich an viel erinnern, wenn sie ihr nächstes Leben gut bestreiten will. Sie nimmt Talente mit ins nächste Leben. Vorlieben, Vorurteile und intuitive Anlagen.

Zu einem Erntezeitpunkt wird ALL DAS aber dem großen Ganzen überschrieben. Es ist ein vollständiger Karma purge [vollständige Bereinigung von Karma]. Eure Weste wird vollständig weißgewaschen. Nicht, weil das Vorherige schlecht war, sondern weil euch die Erfahrungen auf der nächsten Density-Stufe nicht in dem Maße nützen werden, wie ihr es gewohnt wart.

T: Ich glaube, das mit dem Karma purge musst du mir morgen genauer erklären!

H: Gern. Für heute soll es gut sein.

T: Du bist wirklich sehr geduldig.


[Einaudis »Experience« beginnt, zu laufen. Mir fällt auf, dass dieses Lied den Lauf des Universums perfekt beschreibt. So unglaublich vielstimmig. Einfach, und so unfassbar komplex. Ein absolut perfektes Zusammenspiel.]

H: Wenn du wie wir von außen auf euren Planeten schauen könntest, und alles gleichzeitig sähest, dann würdest du ebenfalls sehr geduldig werden. Denn wir wissen: Es ist alles auf dem Weg. Es ist alles genau an der Stelle, an der es sein muss. Das Experiment ist geglückt.


Die Fragestellung lautete: Wenn wir einen Planeten schaffen, dessen Bewohner sich so wenig wie möglich an Gott erinnern – gerade so viel, dass sie überhaupt funktionsfähig sind – werden sie Gott dann trotzdem suchen? Oder werden sie sich damit zufriedengeben, sich gegenseitig umzubringen und zu übervorteilen? Und ihr habt uns gefunden.

T: [schnieft] Wir hatten aber auch permanent Hilfe von euch.

H: Du überschätzt maßlos, wie leicht es für einen Menschengeist ist, uns zu vergessen oder zu verdrängen. Wie schnell wir in Vergessenheit geraten oder willentlich ignoriert werden. Jeder Fortschritt steht bei euch auf tönernen Füßen. Das liegt am Versuchsaufbau. Aber jetzt: Schluss für heute. Morgen mehr.

T: Sehr gern, danke dir.

Kommentare


Wenn Dir meine Arbeit auf diesem Blog gefällt, hilft es mir sehr, wenn Du auch meine Bücher kaufst.
Das Thema Trauer behandle ich besonders ausführlich auf meinem Patreon-Account. Über den Button oben gelangst Du dort hin. Schau Dich auch dort mal um für noch mehr Channelings, E-Books und Co.!

  • YouTube

©2020 The Spirit Scribe. Erstellt mit Wix.com

bottom of page