Sarkophage als Werkzeuge
- The Spirit Scribe
- vor 4 Tagen
- 5 Min. Lesezeit
29. April 2023

T: Liebe Hathor, können wir heute weiter über die Sarkophage sprechen? Und ob wir wohl jemals über dein Kernthema sprechen werden? Frauen und Familie?
H: Du hast schon einige gehabt, die mit dir über den Stand der Frauen gesprochen haben. Immer wieder in verschiedenen Kontexten. Deshalb habe ich keinen großen Drang oder Druck, auf mein Kernthema einzugehen.*
Zudem spreche ich, wie dir bewusst ist, in Millionen Formen mit Millionen von euch gleichzeitig – zu 99 Prozent über Frauen. Da ist es ganz angenehm, mal von etwas zu sprechen, was mir auch sehr wichtig ist, was aber viele immer noch nicht wahrhaben wollen. Unsere Gespräche können umso freier stattfinden, je größer deine Basis ist, verstehst du? Es war für Dolores Cannon das Gleiche und für Jane Roberts auch. Nur Carla Rückert war durch ihre Konstellation als Trio in der Lage, Information ganz und gar ungefiltert aufzunehmen, und leider macht es das nicht gerade zum verständlichsten Werk der Erdgeschichte. RA hat eine gewisse Tendenz, übers Ziel hinauszuschießen, wenn man ihn lässt. Das ist wohl so, wenn dir die Kraft der Sonnen innewohnt.
Nun denn: Sarkophage! Zuerst ist es enorm wichtig, euch zum wiederholten Male darauf aufmerksam zu machen, dass der wertvollste Sarkophag der ist, den ihr in eurer Innenwelt erstellt! Auf den ihr in eurer Innenwelt Zugriff habt! Wenn Abwuns [aramäisch für "Gott"] Vertreter auf Erden euch sagen, dass ihr keine Reichtümer benötigt, dann meinen sie damit genau das. Für die wichtigste (!) Arbeit benötigst du keinen mit Gold ausgegossenen Sarkophag und keine Ritual-Juwelen. Im Gegenteil, sie können sogar höchst hinderlich sein. Der Sarkophag ist zuerst ein psychisches Werkzeug. Wie die Zauberwiese eines ist oder das innere Haus mit seinen Zimmern. Es ist ein Symbol so alt wie die Zeit, und weil es mit Dunkelheit zu tun hat, hat Anubis überaus viel Erfahrung damit. Sensorische Deprivation nennt ihr das Konzept – das Fehlen der allermeisten Sinneseindrücke.
Erst durch die Abwesenheit von quasi allem merkt ihr vollumfänglich, was ihr alles nicht seid. Ihr seid nicht Partner oder Ehe, denn die sind in diesem kleinstmöglichen Schutzraum nicht anwesend. Du bist weder deine Stimme, noch dein Gang, noch deine eventuellen Handycamps. Du wirst weder definiert durch dein Alter, noch durch dein Geschlecht, deinen gesellschaftlichen Stand oder deinen Bildungsgrad. Gäbe es ein Gefäß, dass die Seele zeitweise aus euren Hirnen und Herzen herausziehen und in sich einlagern könnte, so müsste man wohl das verwenden, aber das ist viel zu gefährlich. Und es bringt auch nichts, weil die beiden während des Lebens so eine feste Einheit bilden, dass beide nur den »Gedanken« haben, wieder vereint zu werden. Ergo muss das Gefäß (so man es doch in 3D nutzen will) Platz haben für die physische Hülle. Aber eben auch nur für die.
T: Du hast gesagt, dass ihr die Sarkophage mitgebracht oder gebaut habt für eure Körper damals. Warum genau brauchtet ihr die?
H: Gemeinhin sagt man, wir hätten sie genutzt, um ewig jung zu bleiben. Das ist gleichsam falsch und irgendwie doch richtig, denn: Wenn du in einer unreinen Umgebung wohnst – und das damals war nun einmal nicht gerade perfekt – dann können Toxine etc. sich im Körper anreichern und dich »vorzeitig« altern lassen.
Von alleine wären wir nicht gealtert, keinesfalls. Und wir hätten all das auch ohne die Särge kompensieren können, die Rituale wären nur wesentlich zeitaufwändiger gewesen. Ideal wäre gewesen, all die Sachen von der Erde ab und zu einfach abschütteln zu können, indem wir unsere Frequenz so weit über das absolute Basislevel der 5. Stufe (density) erheben, dass wir kurz durchsichtig scheinen [Sie zeigt mir, wie ihre Form vibriert]. Das ging aber nicht. Um zur Erde zu kommen, mussten wir einige »Anker« für unsere körperlichen Formen mitbringen, damit uns kein Missgeschick passiert. Genau dieser Anker machte es Anubis so unmöglich, [per reiner Willenskraft] aus seinem Körper zu kommen, als er ihn liebend gerne ablegen wollte. Segen und Fluch, wie das mit allem so ist.
T: Es gab keine Möglichkeit, den Anker zu lösen?
H: Nein, sonst wäre es ja ein schlechter Anker gewesen, oder? Wir haben ihn gefertigt, als wir zu Hause die Körper anfertigten. Das wäre so, als würdest du all deine großen Blutbahnen entfernen, um ein Ziel zu erreichen, aber das einzige, was du dadurch erreichen würdest, ist das Totenreich.
T: Oh, wow. Du hast einen fiesen Humor.
H: [grinst] Ich habe vom Besten gelernt. Von Anubis.
T: Anubis macht von euch die besten Witze?
H: Er liefert sich ein ständiges Kopf-an-Kopf-Rennen mit Thoth, aber ja. Er kann sehr amüsant und gleichsam tiefgründig sein. Weißt du ja. :)
T: Ooooooh ja.
H: Zurück zu dem »Anker«. Ich habe das Beispiel mit den Blutbahnen nicht ohne Grund angeführt, denn genau dort saß diese Verankerung. So wie eure großen Adern brüchig sein können oder geschmeidig, innen belegt oder frei, unförmig oder schnurgerade, alt oder jung, so waren unsere verstärkt meinem unsichtbaren Gitter. Es hätte uns sonst – quasi aus Gewohnheit – schnell passieren können, dass wir (oder Anteile von uns) uns so sehr erheben frequenztechnisch, dass wir wortwörtlich tot umgefallen wären. Denn: Wenn ein Teil von dir – allermeistens das Herz – kurzzeitig seine feste Form verlässt, dann verlierst du Blut ... und zwar zu viel, um das zu überleben. So kommen diese »unerklärlichen« Fälle zustande, wo Leute in der Blüte ihrer Jahre wie ausgeschaltet umfallen, während sie gerade eine großartige Zeit hatten.
T: Oh Mann, daran werde ich noch eine Weile knabbern.
H: Ist in Ordnung.
T: Letzte Frage für heute, denn wir überziehen schon wieder: Warum sehe ich die letzten Minuten auch stehende Sarkophage vor dem inneren Auge?
H: Weil wir sie im Grunde gerne hingestellt hätten, aber nur die wenigsten konnten wir so konstruieren lassen. Ein stehender Sarkophag ist perfekt, weil er zum Universum und zur Erde hin ausgerichtet ist (erinnere dich an die Strahlen, die gesunde Menschen bilden) und dich ganz nebenbei auch am Einschlafen hindert. Aber es half nichts, am Ende mussten fast alle liegen. Jedoch kommt eure Inspiration dort her, dass man in einen Schrank gehen kann, um zu sterben. Ihr nennt das bedauerlicherweise »eiserne Jungfrau«.
T: Entsetzlich.
H: So wurden unsere Werkzeuge im Geiste der Menschen pervertiert. Die Pyramiden zu Gräbern, die heilenden Sarkophage zu Folterwerkzeugen. Das geschieht, wenn du einer Zivilisation Zeug an die Hand gibst, die noch lange nicht bereit dafür ist. [Ich kann die Bitterkeit hinter ihrem Satz quasi schmecken.]
T: Kein Wunder habt ihr uns verlassen.
H: Nur körperlich. Bis morgen.
** Es gibt mittlerweile mehrere Live-Channelings mit Hathor, wo es wesentlich mehr um Frauenthemen geht, vom Stillen über andere interessante Dinge. Ich werde die in der Kategorie "Live-Channelings" veröffentlichen, wenn sie bereinigt sind.






Kommentare