top of page
vibrant-1617470_1280.jpg
vibrant-1617470_1280.jpg

Hexenwunden verstehen II

20. Juni 2026


Anubis: Wir haben gestern angefangen über die Hexenwunde zu sprechen. Das Setting ist schwierig. Wir versuchen es trotzdem. Ich werde erst ein bisschen zusammenfassen und dann mein Angebot von gestern wiederholen. Und ich möchte, dass ihr, wenn ihr das möchtet, unserer neuesten Teilnehmerin ganz kurz berichtet, was euch durch eure Hexenwunde ganz grob eröffnet wurde.

Das könnt ihr aber in der Tiefe machen, in der ihr das möchtet und für richtig haltet. Ich werde auf gar keinen Fall irgendwelchen Zwang ausüben.

[Keine Wortmeldung, völlig verständlich.]

A: Ich hatte gesagt, die sogenannte Hexenwunde ist ein Oberbegriff für viele Schwierigkeiten, die ihr heute in euch entdeckt. Von denen ihr heute wisst, dass sie in euch irgendwie schwelen. Und von denen ihr vielleicht, vielleicht auch nicht, schon bemerkt habt, dass sie aus vergangenen Leben kommen. Man kann nicht immer gleich und sofort den Finger darauf legen, welches Talent und welche Angst aus einem früheren Leben stammen oder eben aus einer Hexenwunde. Generell müssen wir aber auch zu deiner Frage von eben sagen: Reinkarnation macht nur deshalb Sinn, weil ihr Talente und andere Anhängsel in euer aktuelles Leben übertragt. Um mal mit der Popkultur zu sprechen: Ihr levelt ja auf als Menschen. Das ist das Ziel des Spiels. Aufleveln kann man aber nur, wenn man die Gegenstände und Skills aus der Vergangenheit in die aktuelle Gegenwart herüberrettet. Denn sonst fängt man ja wieder bei Level 1 an.

Es ist absolut nicht im Sinne der göttlichen Quelle, dass ihr jedes Leben wieder bei Level 1 startet. Ganz im Gegenteil. Das führt jetzt ein bisschen von der Hexenwunde weg, aber wir müssen diesen Schlenker jetzt trotzdem kurz machen. Ja?

Ti: Ja.


A: Hat sich deine Frage dadurch ein bisschen besser geklärt?

K: Ja, das hat sie.

A: Sehr schön. Also, es ist das absolute Ziel, dass ihr mit so viel Wissen wie möglich und so wenig Schaden wie nötig in dieses aktuelle Leben kommt. Aber, und auch das war korrekt, manche »Schäden« lassen sich nicht vermeiden, weil die Konfiguration in diesem Leben so sein muss, damit gewisse Dinge gesucht werden, gewisse Dinge gemieden werden und gewisse Dinge vorangehen können. Die Frage war also ultimativ: ...


Warum zum Teufel sollte man eine Hexenwunde in das aktuelle Leben schleppen?

Und die Antwort darauf kann man entweder karmisch formulieren, indem man sagt: nun ja, dieses Karma besteht einfach noch und es kann nicht einfach ausradiert werden. Meistens, und besonders bei der Hexenwunde, bedeutet dieses Karma natürlich, du warst diejenige, die verbrannt worden ist. Ist aber trotzdem Karma. Man häuft ja nicht nur Karma an, weil man ein Täter ist, man hat ja auch Karma, weil man das Opfer war. Der Vertrag funktioniert für beide Parteien immer gleich. Das bedeutet im Grunde, dass Leute Schulden bei euch haben. Karmische Schulden. So kann man das formulieren. Das ist ein bisschen mit Fallstricken versehen, weil ihr Karma immer noch mehrheitlich sehr kurz denkt. Und auch sehr in gut und böse, was auch nicht korrekt ist. Aber im Großen und Ganzen könnt ihr es euch karmisch vorstellen.


Es gibt also so und so viele Seelen, die theoretisch relativ bald auf euch zukommen müssten/ sollten/ dürften, um das zu bereinigen. Der Heiler einer Hexenwunde ist im Idealfall der Täter von damals. Und ich weiß, das ist kein einfacher Satz.

Der Heiler der Hexenwunde von heute ist idealerweise der Täter von damals. Das macht karmisch Sinn und ist trotzdem sehr schwer anzunehmen. Es muss aber so sein, weil Karma nicht über Bande gelöst werden kann. Wenn du eine karmische Verbindung als zwei Punkte siehst in der Raumzeit, dann kannst du diesen, manche Leute sagen Strick, manche Leute sagen Schnur, manche Leute sagen einfach energetische Verbindung, manche Leute sagen Fluch, dann kannst du das nicht auflösen, indem du über Bande spielst. Das ist nicht möglich. Das wird oft versucht. Da gibt es die tollste Akrobatik. Es kann nicht funktionieren. Du kannst Karma nur lösen direkt zwischen den beteiligten Parteien. Maximal ist es möglich, wenn es eine dritte beteiligte Person oder eine vierte, fünfte, sechste, siebte gab ... dass über die Schnüre zu diesen Personen irgendwann der Domino-Effekt zu der anderen Person landet. Das ist das Maximum. Es geht nicht energetisch über Umwege, die nicht über eine andere Seele führen. Das ist jetzt mal rein so energetisch. Wie gesagt, es wird aber oft versucht und scheitert eigentlich immer. Gibt es dazu Fragen?

K: Zwei Fragen dazu: Was passiert, ich meine, freier Wille und so, was passiert, wenn der Täter oder die andere Person, mit der ich diese Verstrickung habe, nicht kommt, aus welchen Gründen auch immer?

A: Oh, du meinst, wenn die andere Person nicht inkarniert ist?

K: Entweder das, oder dass sie, obwohl sie vielleicht ein Gefühl hat, trotzdem dem nicht nachgeht und deswegen das nicht tut.

A: Ja, halt diesen zweiten Gedanken fest, wir klären erst das erste. Das erste ist ganz leicht. Ob die Person 3D existiert gerade oder nicht, ist völlig irrelevant. Und deswegen sollt ihr innere Arbeit machen als Menschen, denn sonst ist es ja schlecht ranzukommen, ne? Es ist ja schlecht, an eine Person ranzukommen, die du hier mit diesen Augen nicht sehen kannst. Also, das glaubt ihr immer. Das ist ja in Wirklichkeit nicht so, aber das glaubt ihr immer. Du kannst sie in deinen Träumen aufsuchen, du kannst sie auf deine Zauberwiese stellen, du kannst zu einem Jenseitsmedium gehen. All das sind natürlich Möglichkeiten. Dass die Person 3D vor dir steht, ist absolut nicht relevant für den Prozess.

Viele karmische Verbindungen werden im Traum oder auf der anderen Seite oder jedenfalls jenseits vom Wachbewusstsein gelöst. In eurem Unterbewusstsein, in euren Schlafphasen, in euren Astralreisephasen, also wenn ihr sehr tief schlaft und eure Seele irgendwo unterwegs ist, auf unserer Seite ... in all diesen Phasen passiert so viel mehr, als ihr denkt. Das war der erste Teil der Frage und jetzt kommt der zweite.

K: Also genau, das zweite war ja, was ist, wenn sie inkarniert ist?

A: Wenn sie es nicht tut.

K: Oder wenn ich gar nicht weiß, wer es ist, im Zweifel.

A: Du hast ja nicht umsonst lauter Helfer und die andere Person auch, die euch nicht steuern, aber sanft stupsen in eine gewisse Richtung. Manchmal auch etwas mehr als sanft stupsen, wenn die Zeit drängt. Was, wenn die Person es nicht tut? Wie erkläre ich dir das jetzt? Also erstens hat die andere Person natürlich auch Phasen jenseits des Wachbewusstseins und die Seele hat das Interesse, das zu lösen.

Also nur weil du einer Person 3D vor die Stirn schaust und weißt, die ist nicht spirituell, die macht die innere Arbeit nicht, heißt das noch nichts. Die Seelen haben diese Absprache. Jetzt gibt es aber natürlich doch Totalverweigerer. Und da kommt es auf den Einzelfall an. Ein Totalverweigerer stellt sich dir so dar, dass er komplett abblockt. Das kann zeitliche Gründe haben, also dass die Zeit einfach nicht reif ist für diesen Prozess. Weil beide Beteiligte noch irgendwas anderes lösen müssen, was vorne dran liegt. Aber ja, natürlich gibt es das. Es wird ja auch nicht jedes Karma immer direkt im Nachfolgeleben gelöst. Das ist eine komplette Fehlannahme. Manches Karma schleppst du 17 Leben lang mit dir rum. Das ist dann eben so. Das ist auch erstmal keine Katastrophe. Kommt natürlich ein bisschen auf die Größe des karmischen Traumas an. Schön wäre anders, sicherlich, aber die Erde ist ja alles andere als perfekt. Und manche Dinge müssen so hingenommen werden. Deswegen ist da aber der grundsätzliche Wunsch immer, dass ihr eure innere Arbeit macht. Das ist der Dreh- und Angelpunkt von allem. Aber ja, manchmal einfacher gesagt als getan. Nimm aber nicht diese sichtbare Verweigerung einer verkörperten Person als letzte Wahrheit.


Tu das nicht. Nimm immer an, dass diese Person ihre Sachen im Traum regelt, im Tiefschlaf regelt. Und wenn es ganz hart auf hart kommt und wir eigentlich wissen, dass die Zeit gekommen ist, das zu klären, und die andere Person bereit ist, das zu klären, und immer noch Verweigerung stattfindet, dann können so Sachen passieren wie Autounfälle, Koma, Schlafkrankheit. Es gibt ja Mittel und Wege, wie die Seele den 3D-Körper zur Ruhe zwingen kann. Und die Seele gewinnt immer, das wisst ihr. Die Seele gewinnt dieses Spiel. Gegen seine Seele zu pokern ist generell keine gute Idee. Sie wird gewinnen. Hat das deine Fragen geklärt?

K: Diese Frage hat es geklärt, ja. Dankeschön.

A: Also ist da noch eine Frage?

K: Das war ja die eigentliche zweite Frage, die noch offen ist. Du hast ja gesagt, es geht nicht über Bande, es geht nur direkt. Heißt das, dass die Hexenwunde nicht über die Ahnenlinie übertragen werden kann? Weil sonst wäre es ja in gewisser Weise über Bande.

A: Nein, nein, die Übertragung ist ja das Formen dieses karmischen Bandes. Also wenn deine Großmutter ... jetzt brauche ich ein Beispiel ... Wenn deine Großmutter deine Mutter zur Übervorsicht erzieht gegenüber Männern, war das eigentlich ihr Thema, was sie auf ihre Tochter übertragen hat. Aus Gründen, das muss man auch dazu sagen, aus Gründen. Aber deine Mutter, also ihre Tochter, hat das selbst so nie erlebt eigentlich. Die Angst wurde vererbt. So, deine Mutter geht jetzt hin und vererbt dir das weiter. Das ist diese karmische Verstrickung. Das ist etwas, was bei dir eigentlich nicht hätte landen sollen, es aber trotzdem getan hat. Und davon habt ihr unendlich viel. Meistens ist es ganz klein, das kann von Fremdenhass, das ständige Gefühl von Mangel und Geldnot, das sind teilweise ganz kleine Sachen. Nichtsdestotrotz sind es Verstrickungen, die irgendwann aufgelöst werden dürfen. Es ist ja nicht alle, jede karmische Verstrickung ist immer so riesig, wie dass sich jemand gegenseitig umgebracht hat. Und ihr denkt das immer viel zu krass.


K: Das heißt ja aber, ich habe den Auslöser, also z.B. von mir aus eine männliche Person, die von mir aus meine Uroma oder je nachdem damals verbrannt hat. Das heißt, wir haben ja schon den Täter und das Opfer. Und das Opfer hat das aber in ihrer Ahnenlinie trotzdem weiter gereicht, statt es selbst aufzulösen. Also das geht schon. Okay, das hat nichts mit diesen Banden jetzt zu tun per se. Das heißt, da sind ja trotzdem automatisch mehrere Personen involviert, obwohl es einen Täter jetzt in Anführungsstrichen gibt.

A: Ja. Ich weiß, was du meinst. Ich weiß, worauf du raus willst. Eine Möglichkeit, diese Verstrickung aus unserem Beispiel jetzt zu klären hast du ja nur dann, wenn du deine Mutter, deine Großmutter und im Idealfall den Täter ins Boot holst. Denn der sogenannte Ahnenfluch, der da abgelaufen ist, ist genau das. Der Fluch-Aussprecher, so gesehen, ist der Täter von damals. Und dieser Fluch wurde weiter getragen über diese drei Frauengenerationen. Das ist dieses in diesem Fall linear eindeutige Band aus Opfer, Täter und Karma. Jetzt hat natürlich deine Oma sehr viel weniger Karma auf sich geladen, diese Angst weiterzugeben, was sie ja eigentlich aus guten Gründen tut, als der Original-Täter auf sich geladen hat. Das sollte hoffentlich klar sein. Aber es hilft nichts, in welcher Absicht das stattfindet. Eine Weitergabe ist eine Weitergabe. Eine Karmische. Es wäre völlig sinnfrei, jetzt zu versuchen über ... nehmen wir das Beispiel ... über ein Coaching zu versuchen, das alles aufzulösen, ohne die Beteiligung von der Mutterseele und der Oma-Seele und der Täter-Seele. Wenn du die natürlich an Bord hast, alles super.

Dann kannst du zu jedem Coach und jedem Heiler gehen, den du möchtest. Sollten die das aber nicht anbieten, sollte das nicht Teil ihrer Arbeit sein, wird es auch nicht funktionieren. Das kann nicht funktionieren. Das ist Energie. Ich brauche alle Beteiligten. Wie willst du denn ein Band zu jemandem durchschneiden, sagen wir mal ein schwarzes Band, zu deiner Mutter und deiner Oma durchschneiden, wenn diese Personen nicht da sind? Es macht logisch einfach keinen Sinn. Das heißt, völlig egal, was dir Leute anbieten an Heilung, wenn sie behaupten, sie können das alles nur mit dir ausmachen, oder am besten bist du noch passiv bei der Sache, das schlägt dann wirklich dem Fass den Boden aus. Das kann nicht funktionieren. Das wird aber immer wieder behauptet.

K: Ja, das ist nämlich genau das Thema. Zum Beispiel ehemalige Beziehungen, dass man einfach von seiner Seite aus praktisch die Trennung macht, nach dem Motto, dann ist der Keks gegessen. Das wird nämlich auch gerne immer..... Das hatten wir ja auch schon mal erlebt.

A: Aber gutes Beispiel. Ich erkläre dir den feinen, aber extrem wichtigen Unterschied. Nur, wenn Cord-Cutting stattfindet, was ja nun mal die Person auch involvieren muss, ob du die in ein Boot setzt und wegschickst, oder was weiß ich, oder einfach den Faden zwischen euch durchschneidest, wie das aussieht, ist ja völlig irrelevant. Aber wenn dieses Cord-Cutting mit der anderen Person nicht stattfindet, kann das nicht funktionieren.

K: Das erklärt, warum es wirklich nicht funktioniert hat.

A: Energiegesetze sind, wie sie sind und lassen da nicht mit sich verhandeln. Und deswegen sage ich das so ausgiebig. Ihr habt so viele Worte dafür. Ihr sagt dazu Ahnenfluch, Familienthema. Und die Hexenwunde ist natürlich ein großes davon. Die Hexenwunde ist diese jahrhundertealte Wunde, dass man euch gesagt hat, habe unbedingt Angst vor Menschenmengen, habe unbedingt Angst vor Feuer, habe unbedingt Angst vor Autorität. Besonders, wenn sie sehr viele Dogmen verwendet. Das Grausame daran ist doch, dass alle Frauen und, ah sorry, hier kommen auch die Männer ins Spiel, dass alle in deiner Ahnenlinie doch auch Opfer waren. Aber nur, weil du das Opfer bist, heißt das nicht, dass du nicht karmisch trotzdem darauf achten musst, was du jetzt tust.

K: Okay, macht Sinn für mich.

A: Es hilft überhaupt nichts, sich als Opfer hinzustellen und zu sagen, ich werde die Welt warnen davor, was passieren kann, wenn x oder y passiert. Das bringt gar nichts. Du trägst die Wunde weiter in die Welt.

Und das ist logisch wieder sehr schwer nachzuvollziehen, weil man natürlich in einer Gesellschaft, ihr seid ja nunmal Menschen, die eine Sippe von Natur aus bilden, ... dass man in einer Sippe natürlich eigene Erfahrungen weitergeben soll. Die Frage ist, wie ist diese Erfahrung gefärbt und wie extrem ist das? Ich immer sage, alle Menschen mit schwarzer Hautfarbe sind der Teufel persönlich, kann gar nicht anders sein.

Das ist eine Aussage, die dir nicht zusteht. Punkt, aus, Ende. Egal, was du erlebt hast, es steht dir nicht zu, dieses universelle Urteil auszusprechen über Personen, die du nicht kennst. Du kannst sagen, da gibt es eine Person, die heißt so und so und wohnt in der Straße, von der solltest du dich fernhalten, weil ... . Das ist ein Tipp. Das hat dann hoffentlich auch Hand und Fuß, und diese Person ist hoffentlich wirklich so fragwürdig, wie du das formulierst. Aber schließe nie von einer Person auf alle anderen. Da fängt die Krux an.


K: Okay, dankeschön.

A: Ich hatte beim letzten Mal gesagt, es ist wichtig, also es wird immer wichtiger, diese Wunden, nicht nur die Hexenwunde, sondern diese Wunden jetzt aufzulösen. Das liegt begründet im Shift, das liegt begründet in eurem Fortkommen und es liegt begründet in der sogenannten Ernte [Konzept aus dem RA-Material], die ja auch noch ansteht. Die Ernte ist der Zeitpunkt, wo das universelle Backup von der Erde gemacht wird. Also jede Menschenseele, die neuesten Erlebnisse und Erfahrungen in unsere ganz große Datenbank einreiht. Und je mehr Mist da mit drin ist, desto blöder ist es für das Gesamtsystem. Wenn ihr bei dieser Moment auf euch zukommt und zwar mit großen Schritten, wäre es unglaublich schön, wenn ihr noch ein bisschen in euch aufräumen könntet, bevor das große Backup gemacht wird.

Weil es nämlich nicht wahr ist, dass du nach dem Tod so einen Universalstriptease bekommst. Die Buddhisten denken das ganz extrem tatsächlich. Die Buddhisten gehen davon aus, dass die Seele, wenn sie aus dem Körper scheidet, ganz und gar unpersönlich gemacht wird. Und das ist nicht wahr. Das wäre überhaupt nicht das Ziel. Das funktioniert so nicht.

Wir würden dann wieder nicht anerkennen, was ihr erlebt und durchlitten habt. Und das wäre unglaublich respektlos euch gegenüber und eurem Erleben gegenüber. Wenn ihr das schon alles durchleidet, dann werdet ihr ganz sicher nicht in eurem Tod irgendjemandem gegenüberstehen, der sagt, gut, zack, das kann jetzt alles in die Tonne. Fresh Start, das wäre unglaublich respektlos. Und deswegen passiert das nicht.

K: Also nichts mit weißem unbeschriebenen Blatt.


A: Überhaupt gar nicht. In den Augen von Babys siehst du alle Welten der gesamten Vergangenheit. ...

Gibt es noch eine Frage?

K: Ich habe nur noch eine, nur nicht zu dem Thema, deswegen macht ihr erst mal.

L: Zu dem Thema habe ich tatsächlich nichts.

A: Es tut mir leid, dass das Ganze jetzt ein bisschen auseinander gedriftet ist und von der eigentlichen Hexenwunde weggekommen ist.

K: Ich finde aber, es hat auch zu viel damit zu tun.

Ti: Nur mal so zum besseren Verständnis. Irgendwann hast du mal gesagt, hier, mal rausgehauen: "Wenn ihr wüsstet, für wie viele Tempelkinder ihr verantwortlich seid ..." . Dann habe ich mir gedacht, im Prinzip ist es ja abgefahren. Du zeugst Kinder, überspringst eine Generation, wenn du eine Absprache hast, springst du in den Körper von deinem Enkel, oder inkarnierst quasi als dein Enkel.

A: Ihr seid eure eigenen Ahnen.

Ti: Ganz genau. Und wenn ich jetzt das Thema weitergebe, dann ist es ja im Prinzip auch möglichst selbst wieder einzusammeln und aufzulösen. Wenn ich das Spiel jetzt weiterspiele.

A: Gott erlebt sich selbst.

Ti: Gut, dass wir darüber gesprochen haben. Dachte ich mir schon, aber ich wollte es nochmal...

A: Es gibt ja überhaupt niemanden außerhalb von Gott. Gott erlebt sich selbst in allen Facetten, Zeiten, Räumen und Möglichkeiten. Also ja, du räumst dir selber hinterher.

Ti: Sehr schön. Dann habe ich auch ein halb so schlechtes Gewissen.

A: Wenn du deinen Ahnen hinterher räumst, räumst du dir selber hinterher. Weil du dich tatsächlich selber bedingst. Auch genetisch.

K: Heißt das, wenn ich selber meine Ahnen bin, wie ist es dann, wenn Inkarnation in ganz anderen Familien stattfindet, die angeblich nie miteinander verwandt waren? Heute bin ich die K. und irgendwann in einem anderen Leben bin ich plötzlich ein Fred auf einem anderen Kontinent oder so, das ist die Frage. Oder jetzt in meinem Fall, ich bin ja noch nicht mal von hier [Gaia].

A: Ja, aber guck mal, du kennst doch bestimmt die Theorie, dass alle Menschen miteinander verwandt sein müssen. Also spätestens über irgendeinen "Lucy", noch halb Affe, schon fast Mensch. Also wenn man es bis dahin zurückverfolgt, dann müsst ihr Menschen alle Geschwister sein. Es gibt keine Alternative dazu. Aber vielleicht in deinen großen Zeiträumen und genetischen Linien.

K: Und wie ist das mit Seelen, die gar nicht von hier sind?

L: Genau, wie in deinem Falle.

K: Unter anderem, aber auch viele andere.

Ti: Irgendwann hast du ja mal hier angefangen, oder nicht?

A: Ja, da würden wir jetzt sehr tief einsteigen in die sogenannten Starseeds, also die Sternenkinder. Und sagen wir mal ganz vorsichtig, Material wird ja auch ausgetauscht zwischen den Planeten. Nicht unbedingt genetisches Material, aber auch Seelenmaterial, meine ich jetzt.

Also Seelen werden ja vom einen Planeten an den anderen aufgeliehen. Aber das Grundprinzip bleibt bestehen. Dass die Wahrscheinlichkeit nicht nur besteht, sondern sehr wahrscheinlich ist, dass du irgendwo entlang einer Linie dein eigener Uhrahn bist. So richtig genetisch. Seelisch aber zu tausend Prozent. Also seelisch gibt es überhaupt keine Alternative. Genetisch kann man unter Umständen schaffen, sehr weit entfernt immer nur zu sein. Du hast ja auch Lieblingsorte. Also zum Beispiel, du und die Erde, ihr werdet eh nicht mehr grün. Ti. zum Beispiel hat einen Lieblingsort. Da ist er zwar gerade nicht, aber er hat einen definitiven Lieblingslandstrich. Übrigens ist es da ziemlich warm. Und das bedeutet, wenn du immer wieder in den gleichen Landstrich kommst, weil du dich dort so wohlfühlst, dann steigt die Chance schon wieder, dass du dein eigener Uhrahn bist.


Ti: [zu J., die zum ersten Mal bei einem Live-Channeling dabei ist.] Hast du keine Fragen?

J.: Nee, eigentlich nicht.

Ti: Erst mal sacken lassen, ne?

J: Nee, ich dachte mir nur so, vielleicht kommt da die Verbindung nach Australien zu mir hin. Da bin ich total gerne.

A: Möchtest du es genauer wissen?

J: Wäre interessant.

A: Möchtest du es genauer wissen?

J: Ja...?

A: War das eine Frage oder eine Antwort? ...

[Man merkt hier ganz genau, wie klar Einverständnis gegeben werden muss für so ein wichtiges Thema. Nur Ja ist Ja in der Energiearbeit!]

[Anubis lässt sich ihre Hand geben.] Was fühlst du, wenn du an Australien denkst? Sehnsucht?

J: Ja. Und es ist ein gewisses Wohlfühlen.

A: Was weißt du über australische Ureinwohner?

J: So gut wie nichts. Nur so nacherzählte Geschichten. Dass viele zum Beispiel ermordet wurden von Engländern, die sie an den Klippen abgeschossen haben. So was.

A: Wie stehst du zu Schiffen? Segelschiffe, Dampffahrtschiffe? Fahren auf dem offenen Meer? Schiffe auf dem offenen Meer?

J: Interessant. Aber auch mit Respekt.

A: [wissend] Hmhm. ... Kannst du Hitze gut vertragen?

J: Konnte ich mal, jetzt mittlerweile nicht mehr so.

A: Dschungel oder Wüste?

J: Lieber Dschungel.

A: Da ist viel. Ich darf darüber aber nicht frei sprechen. Die Verbindung ist aber da. Das bedeutet erstmal nur, dass du recherchieren darfst. Den Norden von Australien, in dem Dschungel wächst. Aber es gibt keinen Anhaltspunkt für dieses Leben, deinen Lebensmittelpunkt dorthin zu versetzen. Es gibt nämlich ein gewisses Level an Propaganda, das euch von Australien erzählt wird. Genauso wie es von den USA in den vergangenen 50 Jahren ein großes Propaganda-Level gab. »Das Land der Freien« und so. Und der unbegrenzten Möglichkeiten, was es da nicht alles gab. Das ist mit Australien ähnlich. Und deswegen darf man das mit Vorsicht genießen. Aber es kann dich niemand aufhalten, denn das Land war auf aller Tiefe zu recherchieren.


J: Okay.

A: Jetzt sind wir wieder schwer vom Thema abgedriftet. Aber das kennen wir ja schon. Wie viel Zeit ist vergangen?

K: Eine gute halbe Stunde. Hat jemand noch eine Frage von euch?

L: Du strahlst so, stell mal dein Frage.

K: Tanja kennt die Frage ja auch schon. Es geht darum, was ich in letzter Zeit bei mir im Wohnzimmer sehe.

A: [freudig] Ah, das habe ich mitbekommen.

[K. sieht in letzter Zeit sehr seltsame Energie in einer bestimmten Ecke ihres Wohnzimmers. Nicht bedrohlich, aber doch merklich vorhanden. Sie kann sich keinen Reim darauf machen.]

K: Soll ich die Frage nochmal aussprechen?

A: Nein, ich brauche was anderes von dir. Ich brauche dein kurzes Einverständnis, dass ich in deine Wohnung gucken darf. Das ist ja schließlich dein Safe space.

K: Noch, ja. [Sie ist im Umzug.]

A: ... Jemand möchte mit dir sprechen. Also nicht jetzt. Generell, jemand möchte mit dir sprechen. Deswegen ist da diese Präsenz. .... [anerkennend] Uh, technisch ganz schön gewieft. Was weißt du schon von deinem Heimatursprung?

K: Nur das, was du bei der Seelenaufstellung herausgefunden haben.

A: Es wäre möglich, dass das, was da ist, nicht seelisch, sondern technisch bedingt wird. Mit anderen Worten, dass es funktioniert wie ein Funkgerät und nicht wie ein Besucher. Also nicht wie ein Geist oder so. So meine ich, dass es technisch bedingt ist. Ich möchte dir jetzt keine Angst machen.

K: Ach, Immer frei raus damit.

A: Es beobachtet dich, das war dir aber schon klar. Es ist auch auf keinen Fall auf Schaden aus.

K: Hat sich auch nicht so angefühlt.

A: Sehr schön. Und es wird am neuen Wohnort wieder auftauchen.

K: Okay. Also es möchte mit umziehen.

A: Ja, es wird mit umziehen. Es ist aber dem Helferprinzip verschrieben. Also diese Energie ist eine Helfende. Hat ein eigenes Interesse daran, dir zu helfen.

K: Okay. Gibt es eine Möglichkeit, wie ich da... Also wenn das so eine Art technische Geschichte ist, wie im Funk, wie kann ich das nutzen?

A: Du musst die richtige Frequenz finden. Es ist ein bisschen schwer, zwischen Tür und Angel zu erklären, wie man das anstellt. Aber du solltest mal mit Tanja drüber sprechen. Denn die ist ja schließlich die Meisterin darin, Frequenzen auszuhandeln und dann energetisch korrekt, mit der korrekten Frequenz sich einzuschwingen und dann loszureden. Es liegt im Bereich der Möglichkeiten, dass eine Hörverbindung daraus wird. Muss aber nicht passieren. Es ist leichter, eine Fühlverbindung aufzubauen. Das ist das Leichteste, weswegen es die meisten Leute haben. Die meisten Leute kriegen ja eher ein Feeling als eine Hörverbindung.

K: Das ist direkter, ja.

A: Das ist einfach das Häufigste. So seid ihr Menschen. Du darfst also mal sehr ausgiebig damit experimentieren, auf welcher Frequenz dieses etwas angesprochen werden möchte.

K: Okay. Ist ja schon mal gut, wenn es mit umzieht, dann ist es leichter.

A: Ja, es hat kein Interesse an Orten, wo du nicht bist.

K: Aber es scheint wirklich ein fester Ort zu sein. Das ist nämlich immer nur das Wohnzimmer. Spannenderweise.

A: Wenn du ein Walkie-Talkie irgendwo auf einen Tisch legst, hast du erst wieder Grund, es dort zu entfernen, wenn du einen Grund hast. Es gibt derzeit keinen Grund. Und deswegen ist es da, wo es ist.

K: Okay. Hilft mir aber schon mal sehr weiter. Danke schön.

A: Es ist wichtig, dass du dich nicht verrückt machen musst.

K: Nee, gar nicht. Ich muss mich sogar fokussieren, um es überhaupt wahrzunehmen. Noch. Noch sehe ich das nicht immer, aber wie gesagt, das ist mir dann schon aufgefallen.

A: Wichtig ist, dass die Gegenseite auch experimentiert. Dass sich also auch Fortschritte zeigen werden, wenn du nicht daran arbeitest.

K: Okay, deswegen. Spannend.

L: Ich hätte tatsächlich noch eine kurze Frage. Ich hatte das Gefühl, dass ich vor dieser Session bei der Blockadenarbeit war, dass sich die Farbe meiner Aura dauerhaft verändert hat. Durch die Dinge, die passiert sind. Kannst du mir dazu irgendwas sagen? Es ist nicht so, dass es mich erschreckt oder dass ich es jetzt unbedingt auflösen muss, aber es ist mir aufgefallen, dass es das erste Mal, seit ich mit meiner Aura agiere, dass sie die Farbe geändert hat.

A: Das ist temporär. Das ist temporär. Das bezeugt die Wirkung und ermöglicht Reinigung. Das ist, als hättest du einen Schalter umgelegt und jetzt reinigt sich das System selbst. Es war aber auch klar, dass das passiert, weil du ja dir [im Rahmen der Zauberwiese] Substanzen zuführst. Das ist also ein forcierter Effekt.

L: Das war tatsächlich vorher. Aber ja.

A: Die Menschen sind immer so zeitlich beschränkt in eurem Denken. Es ist sehr gut möglich, dass du in dem Moment, wo du den Intent [die Absicht] dieses Rituals geschlossen hast, ja.

L: Ja, verstehe.

A: Also, ich kann nur das Gleiche sagen wie an dieser Kante. Alles so, wie es sein soll für den Moment. Du müsstest dir erst Sorgen machen, wenn über zwei Wochen lang der Effekt jetzt weiter besteht.

L: Ich werde es beobachten.

A: [zu J.] Du dürftest mir noch eine Frage stellen, wenn du dich traust. So zum Abschluss. Du schlägst dich übrigens hervorragend.

J: Danke. Ich weiß aber nicht, ob das ein bisschen zu groß wäre vielleicht. mich begleitet ja auch gerade das Thema Loslassen. Ja. Und ich frage mich, was genau ich loslassen darf und wie ich das am besten anstelle.

A: Hättest du nicht gesagt, du musstest auch schon ein paar Menschen loslassen?

J: Ja.

A: Wie viele und wen?

J: Mein Papa, meine geliebte Oma und ich vermute, ich hänge immer noch an meinem Ex-Freund.

A: Der lebt noch?

J: Der lebt noch. Aber trotzdem darf ich ihn loslassen.

A: Wann ist das mit Vater und Oma passiert?

J: Oma 2021 und Papa 2018.

A: Du weißt das in dir drin, aber ich weiß auch, dass es aus meinem Mund noch mal etwas wert ist, wenn ich dir sage, es geht ihm gut. Sie sind gut angekommen. Und sie haben im Großen und Ganzen keine Regrets. Also sie haben nichts, wo sie das Gefühl haben, das hätten sie gar nicht geschafft. Und das ist für ein Menschenleben schon viel. Also es ist definitiv genug. Es ist beachtlich. So wünscht man sich das.

Es geht also alles seinen Gang bei den beiden.

J: Das ist schön.

L: Du hast diese Nachricht von anderen schon bekommen. Aber es tut ja nicht weh, mich zu wiederholen. Das mit dem Ex-Freund solltest du noch einmal durchdenken, wenn du diese Aufnahme angehört hast. Es ist üblich, dass man diese Aufnahmen einmal, zweimal, dreimal hören/lesen muss, um wirklich zu verstehen, was gesagt wurde. ... Ich habe das Gefühl, ihr habt jetzt einen Termin?

K: Ich habe noch eine Viertelstunde.

A: Ja. Dann soll es auch reichen. Für heute.

K: Aber es scheint heute besser zu laufen als gestern.

A: Wir sind weiter weg, rein geografisch.

K: Okay, macht Sinn.

A: Das macht es mir einfacher.

K: Stimmt, uns findet auch gerade mal nichts statt ausnahmsweise. [Kein Konzert, keine Durchsagen, keine extremen Rituale.]

A: Schön, dass ihr euch die Zeit genommen habt. Wie immer. Gérard [Tanjas »Schutzengel«] sagt, du sollst deine Kräuterkunde nicht so schleifen lassen.

K: Wir zwei machen mal einen Termin aus.

A: Gut. Dann wünsche ich euch einen schönen, nicht Abschluss des Festes, aber Tagesabschluss des Festes.

Ti: Dankeschön. Bis zum nächsten Mal.

K: Gérard ist immer ganz schön hinterher mit seinen Terminen. Aber er hat ja auch Zeit, er kann das sehr leicht sagen.

Ti: Fein, wenn man tot ist, ne? Und das Beste daran: Er hat überhaupt keine Zeit mehr, hehe.

K: Oder so. Zeit ist für den irrelevant. Hihi.

[Alle verabschieden sich.]

Kommentare


Wenn Dir meine Arbeit auf diesem Blog gefällt, hilft es mir sehr, wenn Du auch meine Bücher kaufst.
Das Thema Trauer behandle ich besonders ausführlich auf meinem Patreon-Account. Über den Button oben gelangst Du dort hin. Schau Dich auch dort mal um für noch mehr Channelings, E-Books und Co.!

  • YouTube

©2020 The Spirit Scribe. Erstellt mit Wix.com

bottom of page