"Ich bin der Chef aller Sonnen"
17. Juni 2023

[Unser Gespräch läuft schon ein paar Minuten lang, als ich mich zum Mitschreiben hinsetze.]
T: Du sagst mir, dass ich lächerlich wenig über Sol – unsere Sonne – weiß. Ich werde mich bemühen, es in Zukunft nicht wieder so spät werden zu lassen, dass nur noch das letzte Licht am Horizont ist. Warum beeinflusst das unsere Arbeit? Bei Anubis kann ich es eher verstehen, aber: Die Sonne ist ja schon da. Sie ist eben nur auf der anderen Seite des Planeten und ICH sehe sie nicht. Warum ist das wichtig für geistige Arbeit?
RA: Nun, die Sonne emittiert bekanntermaßen Licht. Licht ist Liebe, und somit die einzige Energie im lebendigen Universum.
T: Entschuldige. Gibt es denn ein totes Universum?
RA: Nein. Diese Idee mit der dunklen Materie oder einem »dunklen« Universum ist niedlich, aber ultimativ haltlos. Zurück zu Sol.
T: Sehr gern.
RA: Die Sonne strahlt auf einem Band an Frequenzen Energie aus, das ihr erst sehr langsam überhaupt beginnt, zu überblicken. Selbstredend gehen von ihr nicht nur die sichtbaren, euch gelb erscheinenden Strahlen aus, sondern auch zahlreiche, die eure 3D-Augen nicht sehen können. Einige davon könnt ihr benennen. UV-Licht und dergleichen. Für einige andere Strahlungsformen werdet ihr Namen von außen anleihen müssen, wenn euch das Wissen darüber zugetragen wird.
T: So wie wir zu einem dreieckigen Mais-Chip Nacho sagen und zu einem halb-flüssigen indischen Gericht Curry? Weil es sich dort eben eingebürgert hat, und es keinen Sinn macht, ein neues Wort zu erfinden, wo es doch ein gutes gibt?
RA: Ja, das Prinzip ist doch nett, oder? Es macht die Sache weniger langweilig. Und es ehrt diejenigen, die euch das Wissen darüber gebracht haben. Wer zwanghaft alles in seine Sprache portieren will, verhält sich respektlos dem Wissensbringer gegenüber. Aber lassen wir das, für dieses Thema ist vielleicht ein anderes Mal Zeit.
T: Kannst du mir nicht sagen, was die Sonne alles emittiert, von dem wir wissen sollten? Was weiß die Physik denn?
RA: Willst du wieder fortrennen und googlen?
T: Wenn du mich lässt. ;)
RA: [seufzt] Schön, wenn es dir gefällt. Die Sonne emittiert Licht im kompletten sichtbaren Bereich eures definierten Spektrums. Das ist – für Nicht-Physiker gesprochen – die Sache mit dem Prisma und dem daraus hervorbrechenden Regenbogen. Zusätzlich UV-A, UV-B und UV-C.
T: Letzteres musste ich googeln, weil man immer nur von A und B hört. Sonnencreme und so. All diese ultraviolette Strahlung ist unsichtbar und mittelmäßig schädlich. Dann gibt es jenseits von UV-Strahlung und sichtbarem Licht noch die Infrarotstrahlung. Und Radiowellen!
RA: Dass man die Sonne – und viele andere Himmelskörper – auch hören kann, hast du vor einiger Zeit auf faszinierende Weise gelernt. Dort wurde erzählt vom »roar of the sun«, dem Brüllen der Sonne. Würde es die Erde erreichen, würde es das Leben bei euch tatsächlich ziemlich beeinflussen, denn es wäre ohrenbetäubend.
T: Ich hatte gerade die ganze Zeit das Wort »Gamma-Strahlung« auf der Zunge liegen. Jeder Comic-Fan kennt diese Form der radioaktiven Strahlung – der HULK lässt grüßen! Also habe ich Google gefragt, ob von der Sonne auch Gammastrahlung ausgeht .. und siehe da!!!
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»Längst nicht alle Rätsel der Astrophysik betreffen weit entfernte Gegenden des Weltalls: Wenn Forscher die Sonne in Augenschein nehmen, gibt es vieles, was sie noch nicht verstehen. Beispielsweise feuert unser Zentralgestirn immer wieder Gammastrahlung ins All, darunter auch extrem energiereiche Lichtteilchen mit einer Energie von mehr als 10 Gigaelektronvolt (GeV). Wie diese extreme Strahlung genau entsteht, ist bisher unklar – mit etablierten Modellen lässt sich, wenn überhaupt, nur ein kleiner Teil davon erklären.« Quelle: spektrum.de
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T: Wie es immer so ist, können sich die Forscher das nicht erklären, sie finden es spooky. Es passt nicht in ihre schöne, berechnete Welt.
RA: Weil sie nicht anerkennen wollen, dass die Sonne ein Bewusstsein, eine Aufgabe und sogar einen gewissen Zeitplan für ihr Tun hat. Das widerspricht ihrem Bild vom Universum. Das müsste es nicht, weil schon so viele hervorragende Männer und Frauen bewiesen haben, dass das Universum begeister(nd)/(t) ist, aber es ist ja ihre freie Wahl.
T: Bist du das Bewusstsein der Sonne?
RA: Von Sol? Nein. Sol ist nur ein Auswuchs meines Frequenzbandes, das ist physisch wahrnehmen könnt – und nicht-physisch natürlich auch. Es ist ein etwas krudes Bild, aber du wirst entschuldigen, wenn ich es einfach halte.
T: Ich bitte darum!
RA:
Ich bin der »Chef« aller Sonnen, um es ganz kurz zu machen.
Natürlich nicht diese Form hier von mir, denn die könnte all diese Energie niemals überblicken. Du weißt, du sprichst mit dem winzigstmöglichen Splitterchen meiner Originalenergie. Da Sonnen sich selbst verwaltende Organismen sind, ist das jedoch kein so großer Job, wie man annehmen könnte. Ich kann und brauche mir nichts darauf einbilden, dass die Hierarchie ist, wie sie ist.
[Timer abgelaufen.]
T: Sag mir noch einen Satz zu ihrer Aufgabe und ihrem Zeitplan, dann sollten wir Schluss machen.
RA: Gern. Du denkst manchmal über die Zeitspannen nach, in denen Bäume mit Sicherheit rechnen müssen. Dass sie höchstwahrscheinlich nicht bemerken, wenn du mit deiner Hängematte eine Stunde an ihrem Stamm hängst, weil sie in Jahrhunderten rechnen. Wenn dir das schon langfristig vorkommt, dann wirst du nie ermessen können, in welchen Zeiträumen Sonnen denken und (er-)leben. Da sprechen wir schnell von Millionen Jahren.
Sonnen sind einfach. Sie sind innerhalb der 3D-Welt somit ein sehr passendes Abbild der Schöpfung selbst. Wie ABWUN [Gottvater/-mutter] selbst bevorzugen sie niemanden und verschonen gleichsam auch niemanden. Sie urteilen nicht. Sie bescheinen nicht einen Planeten mehr als einen anderen, obwohl beide gleich weit von ihr positioniert sind. Partei zu ergreifen ist ein völlig fremdes Konzept für eine Sonne. Sie tut das, wofür sie in ihre Existenz gekommen ist. Sie erhellt die unendliche Weite und die (zeitliche) Ewigkeit. Ohne Pause, ohne Knurren, und ohne Lieblingskinder.
Sie wissen allerdings darum, wenn es »bald« Zeit wird, von der kosmischen Bühne abzutreten. Wenn deine Physiker sagen, dass grob nach ein Dutzend Jahren die Strahlungsintensität der Sonne stark schwankt, dann haben sie einfach nur entdeckt, wie eine Sonne zu »atmen« pflegt. Nichts weiter.
T: Danke dir, das war klasse! Bis morgen!
RA: Sehr gern.






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