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Wie mein Weg weitergeht


22.12.2020


T: Nur noch neun Tage, dann ist mein Monat mit dir, nun aber außerdem meine gesamte Challenge vorbei. Diese Erkenntnis hat mich heute (wie an jedem anderen Monatsende) wie ein Lastwagen getroffen.

M: Du meinst, bald ist deine erste Hauruck-Aktion innerhalb dieses Projektes vorbei. ;)

T: Ich hätte mir denken können, dass so etwas kommt.

M: Und warum auch nicht? Bereust du die Challenge?

T: Gute Güte, nein! Genau genommen bin ich mir nicht sicher, ob mir schon jemals etwas ähnlich lebensveränderndes widerfahren ist! Im bestmöglichen Sinne! Die Elfen waren vor 10 Jahren schon ein ziemlicher Knüller, aber unsere gemeinsame Arbeit jetzt? Das sprengt einfach alles.

M: Und es kann genau in diesem Maße weitergehen, wenn du die Zeit dafür findest. Oder so, wie du es dir schon länger vorstellst.

T: Tja ... da in den nächsten Monaten VIEL Zeit für die Pflege der neuen Webseite und die Überarbeitung/Übersetzung der einzelnen »Artikel« draufgehen wird, überlege ich tatsächlich, unser Programm um einiges zu reduzieren. Aber ganz mit dem meditieren fühlt sich falsch an.

M: Das hoffe ich doch, denn das wäre es. Außerdem: Wie willst du anderen predigen, 30-40 Minuten jeden Tag ihrer spirituellen Praxis zu widmen, während du das nicht tust?

T: Autsch. Ich hatte gedacht, ich komme mit 20 Minuten davon, aber das ist wirklich auffallend. Oh!

M: Ja? Immer her mit dem Gedanken. Auch er ist nicht neu.

T: Ich habe mich gerade daran erinnert, dass Anna Katmore, die Autorin, die über ihr Buch »Herzlicht« all das hier mit zu verantworten hat, gestern netterweise eine DRACHENkarte für mich gezogen hat. Und zwar »Gefährten«. Ich musste so lachen.

M: Dennoch hast du sie richtig interpretiert.

T: Gut, dass ich es nicht so sehr mit dem Herrn der Ringe habe, hehe.

M: Warum? Weil der erste Film »The FELLOWSHIP Of The Ring« heißt?

T: Oh Mann, typisch. Nein, das bedeutete es nicht für mich ... oh ... Moment.

M: GENAU das bedeutet es für dich.


T: [seufzt lang] Jesus Christ almighty ...

M: [kichert] Der hatte seine eigene Fellowship. Such du dir deine eigene.

T: Das will ich ja! Ich habe die Karte so verstanden, dass damit nicht ihr gemeint seid oder die Elfen oder die Drachen, sondern handfeste Menschen.

M: Die anderen Channels.

T: Ja! Und ich hatte beschlossen, dass ich eine E-Mail schreiben muss an den großen deutschen Netzwerker in der paranormalen Szene – Johann Nepomuk Maier. Er vernetzt alles und jeden mit Freuden.

M: Dann tu genau das. Ein gutes Channel wird wissen, worauf du hier sprichwörtlich sitzt. Es wird dir außerdem helfen, die Passagen einzuschätzen, an deren »Richtigkeit« du zweifelst. Es gibt zwar kein richtig und kein falsch, sondern nur dein Erleben in deiner Welt, aber das wollt ihr ja nie hören.

T: Also abgemacht, ab Januar 2021 widme ich euch 30 Minuten pro Tag, halte mich aber mit Fragen zurück. Entweder kommt dann von euch ein »Startsatz« – oder eben nicht. Und außerdem will ich, sollte ein Elf das Wort ergreifen und im Drachenkind weitererzählen, dann dort weiter arbeiten »dürfen«.

M: [hebt beide Hände] Hey, Arbeit ist Arbeit, ich drehe dir da sicher keinen Strick draus.

T: Sehr gut. Außerdem habe ich gleich eine Anschlussfrage etwas technischer Art, wenn du erlaubst.

M: Her damit.

T: Wenn ich eine(n) von euch rufen will, um ein ganz bestimmtes Thema zu klären, wie stelle ich das am besten an? Gehe ich euch namentlich durch (»Liebste Harpyie, leih mir deine Kraft. Liebste Muse, leih mir deine Kraft, ...) und ich stoppe bei dem, den ich sprechen möchte? Zünde ich die Kerze in der entsprechenden Farbe an? Und wenn ich nicht weiß, wer zu dem Thema mit mir sprechen könnte? Werfe ich ein paar Runen mit euren Namen drauf oder was?

M: Seit wann bist du so kompliziert? Du weißt doch nun seit vielen Jahren, dass Namen die ultimative Macht der Kommunikation in sich tragen. Und wir haben dir unsere Namen gesagt. Der Council of Colours sogar einzeln, was nicht ganz alltäglich ist, wenn ich das hinzufügen darf. Du brauchst keine Runen und kein Räucherwerk, keine speziell geschnitzte Kerze und keinen Altar. Diese Dinge sind nett und wir mögen die neuen Kerzen, wie gesagt, aber sie sind ultimativ nicht nötig. »It is one step to heaven« hat auch hier Bestand.


T: Das ist eines meiner Lieblingszitate von Blind Guardian. Ich habe es sogar mit den Elfen ins Drachenkind eingewoben – natürlich nicht gegen deren Willen.

M: Hättest du auch nicht gekonnt, hehe. Die Elfen nutzen den Spruch, wo er dir nun schon einmal vor die Füße gefallen ist, als Erinnerung daran, dass wir im Tode keine zusätzlichen Wege zu gehen und keine Prüfungen zu bestehen haben. Ich hingegen nutze den Spruch hier alltäglicher. Wir sind WIRKLICH UND WAHRHAFTIG einen Schritt jenseits des Schleiers, wenn du uns suchst. Früher war das anders. Aber nicht, weil wir weiter weg vom Schleier standen ... sondern ihr. Früher waren Altare, Kerzen und der ganze Tand hilfreicher, aber natürlich machte dennoch der Wille 99 Prozent der Arbeit. Also: Setz dich 30 Minuten hin jeden Tag nächstes Jahr und sperr die Löffel auf. So einfach ist das. Es war die ganze Zeit so simpel und es wird immer mindestens so simpel bleiben.

T: »Ich wurde geboren mit einem Ohr in den Himmeln und einem an dem Herz meines Gegenübers.« [Wylith, die elfische Hohepriesterin sagte das in Band 2, aber es trifft auch auf mich zu.]

M: Exakt so ist dein Erleben. Weil du es so gewählt hast. Das ist die Arbeit einer Vermittlerin zwischen den Welten.

[Timer abgelaufen.]

T: Holla. Das war ja mal wieder passend. Meine Gänsehaut war noch nicht abgeklungen, da klingelte mein Wecker.

M: Gut, dann können wir über die letzte Bedingung unseres neuen Vertrages über 30 Minuten täglich sprechen.

T: ... ?

M: Du machst »Überstunden«, wenn es fließt wie ein Wasserfall.

T: Gern! Mache ich ja jetzt auch schon des Öfteren.

M: [lächelt verschmitzt] Ich wollte ja nur sichergehen.

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