Die Macht der Durchgaben
- The Spirit Scribe
- 8. Aug.
- 3 Min. Lesezeit

17. Februar 2023
T: Guten Abend, mein Lieber. Jetzt ist der halbe Monat rum, und wir haben noch gar nicht wirklich ANGEFANGEN, über Sprache und Wissen zu sprechen.
TO: Vielleicht solltest du weniger im Voraus drüber nachdenken, wie ein Gespräch mit einem von uns laufen wird, hm? Denn sein wir mal ehrlich ... wohin hat dich das bisher gebracht?
T: Hihi. Es klingt fies, aber ich weiß genau, was du meinst. Wie soll ich aus vorhersagen können, wie ein Monat mit euch sein wird. Das ist unmöglich!
TO: Im Übrigen gibt es Dutzende Channels, die auf einem sehr schmalen Band über genau diese Dinge sprechen möchten, und hier auch keine Flexibilität zeigen. Was meinst du denn, warum Anubis zu dir gekommen ist? Weil du ihn, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, nicht verbogen hast. Weil du ihn hast sprechen lassen. Er konnte sich dir doch nur so vertrauensvoll öffnen, weil du uns in Frieden lässt mit dem Großteil deines Schubladendenkens. Es ist völlig in Ordnung, dass ich für dich halbdunkle Haut mit Afrolocken habe. Was kümmert es mich? Es ist egal, ob du Anubis für dich als schlanken Mann definierst oder als Hünen. DER Teil ist wirklich nicht das Problem! Unser größtes Problem sind Verschreckungen.
T: Oh Mann, Amen. Ich weiß genau, was du meinst.
TO: Ich verrate dir etwas: Es gibt ja so gesehen keine »Fehler« – schon gar nicht in den Berechnungen unserer höheren Formen. Wir kennen die Wahrscheinlichkeiten, mit denen ihr uns zuhören werdet oder stiften gehen werdet. Das bedeutet auch, mein Bruder wusste damals ganz genau, wie hoch er pokerte, als seine Gedankenform deiner das erste Mal so richtig nahe kam. Er tat es trotzdem. Warum?
T: Ich denke gerne, dass er es einfach nicht mehr erwarten konnte. Nach so langer Zeit.
TO: Wie du weißt, gilt dieses Kriterium so nicht für uns. Er tat es, weil er wissen musste, WIE investiert du in euren Austausch bist. Er musste wissen, ob er dir vollkommen vertrauen kann, und es ist der legendären Sturheit einer Priesterseele zu verdanken, dass du dich ihm nicht komplett entzogen hast aus Angst.
T: Tja, so kann man es sicher auch sagen.
TO: Stell dir nur mal ganz kurz vor, wie dein Leben weiter verlaufen wäre, wenn du Ende November 2021 einen fetten Strich unter deine Arbeit gemacht hättest und gesagt hättest: Nie wieder. Das war ein zu mächtiger Übergriff. Da mache ich nicht mehr mit!
T: Ich wäre heute um sehr, sehr viele Gespräche und Erkenntnisse ärmer. Um Freundschaften sogar. Ich weiß, Außenstehende werden das nicht unbedingt verstehen können, aber ich fühle bereits jetzt eine tiefe Verbindung zu Hathor ... nach EINEM Treffen!
TO: Kunststück, so als Verantwortliche für Heimat, Haus und Familie. Ich bitte dich.
T: Und dann hätte ich natürlich die ganzen absolut genialen Sachen mit Anubis nicht erlebt und besprochen. Ich wäre nicht seine Priesterin geworden. Mein Gott, was ich alles verloren hätte.
TO: Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus deiner Arbeit wird genau das sein. Brich nicht ab wegen einem Treffen, das nicht perfekt läuft.
Brich keine jahrelange Meditationspraxis ab, weil du einmal aus dem Augenwinkel etwas Dunkles siehst. Verstehst du nicht, dass in dem Moment die Angst bereits gewonnen hat?
Ich sage nicht, dass du tagelang nicht auf ein extrem mulmiges Gefühl hören sollst, dass dich anschreit, sofort zu verschwinden. Aber die meisten Momente, in denen unsere Kommunikation ... na ja, »hängt«, sind sehr kurz und kommen genau so kein zweites Mal vor.
[Pause.]
T: Oh. Wollten wir heute nicht eigentlich über junge Götter sprechen? Ich wollte das Thema aus meinem Lebensalltag eigentlich recht kurz halten, und gleich ist unsere Zeit schon wieder um.
TO: [amüsiert] Wie war das noch gleich mit dem Vorausdenken und -planen?
T: Tschuldigung. -.-
TO: Ich erzähle dir auch morgen gerne noch davon. Ich freue mich sogar darauf. Du würdest dich wundern, wie selten ich darüber referieren darf, weil die Menschen immer nur ihre eigene Agenda im Blick haben. Obwohl es eigentlich das Natürlichste der Welt sein sollte, lassen uns nur die Wenigsten die freie Wahl, über was wir sprechen möchten.
T: Das macht mich jedes Mal wieder traurig, wenn ihr es sagt. Ich hoffe, ich lasse euch genug Freiraum. So viel wie irgend möglich.
TO: Wir können uns nicht beschweren.
T: Richtig. Könnt ihr nicht. Will heißen: dürft ihr nicht. Das ist ja das Schlimme!
TO: Ich sehe, Sprache ist dir in ihren Feinheiten geläufig. Und deswegen bist du eine so gute Scribe. Gute Nacht.
T: Bis morgen.






Kommentare