Wie weit die Götter blicken können
- The Spirit Scribe
- 30. Sept. 2025
- 5 Min. Lesezeit
04. März 2023

Der Konus-Nebel, der für mich absolut GÖTTLICH aussieht!
[Nach einem Ladybug Marathon mit Kind und Mann.]
T: Wir haben nur noch heute und morgen. Wie üblich habe ich nicht das Gefühl, dass wir annähernd alles Wichtige besprochen haben. Und ich will dich wie so viele andere nicht gehen lassen.
TO: Wirst du nicht. Nicht wirklich. Wie die Quamis [die kleinen spirit animal Gottheiten, die die Superkräfte verleihen] aus deiner Serie werden wir immer in deiner Nähe bleiben. Mit dem kleinen Unterschied, dass du uns alle hast und nicht nur eines.
T: Es ist so süß, wie ihr Geschichten und Realitäten zusammenmischt, um mein Verständnis zu erhöhen. Ich liebe es, mit euch herumzualbern.
TO: Wenn du nicht einmal mit Gott herumalbern kannst, mit wem im Universum willst du es denn dann tun?
[Hozier's »No plan« klingt in meinen Ohren.]
T: Gibt es denn wirklich echte Äquivalente für all diese Geschichten von Hütern magischer Gegenstände und mächtiger Wesen? [In der Serie "Ladybug" hütet die Protagonistin kleine magische Geistwesen, die einem magische Kräfte verleihen können.]
TO: All diese Dinge sind dünn verschleierte Lehren echter Prinzipien. Echte Konzepte. Es gab über die Geschichte so viele völlig unbeachtete Träger wichtiger Gegenstände ... und Schriften.
T: Oha.
TO: Dolores Cannon hatte jemanden, der über einen ganz seltenen Gegenstand referierte. Der Jäger aus dieser Geschichte hatte das quasi Unmögliche geschafft. Er hatte ein Tier aus einer anderen Dimension geschossen und heimgebracht. Der Vorsteher seines Dorfes verwahrte, was von dem Tier haltbar gemacht wurde, bei sich. Auch viele Artefakte von uns – euren Besuchern in 3D – hatten Hüter. Hauptsächlich war ihre Aufgabe, all diese gefährlichen und mächtigen Gegenstände zu verstecken.
T: Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie es wäre, wenn ich all unsere Texte NICHT unter die Leute bringen sollte oder dürfte. Du liebe Güte, auf was für einem Pulverfass ich dann sitzen würde. Es ist so schon viel Verantwortung, aber das würde ich wohl nicht durchhalten. Bereut ihr denn manchmal etwas? Bereust du, dass wir jetzt doch hauptsächlich geschrieben haben, statt Audioaufnahmen zu machen?
TO: Das kann ich jetzt nicht mehr ermessen. Du scheinst davon auszugehen, dass ich beide Zeitlinien vollständig einsehen kann, aber dem ist nicht so. In dem Moment, wo du dich entscheidest, wird die andere Zeitlinie abgeschnitten, und nicht einmal wir können mit Sicherheit(!) sagen, wie es geworden wäre, wenn die andere Route gewählt worden wäre.
Wir können nur die groben Wahrscheinlichkeiten sehen – wie immer. Wenn du in einer Halle stehst, in der 8 Milliarden Menschen Dominosteine aufgestellt haben in wunderschönen, komplizierten Mustern, und du stehst nun am Startpunkt und überlegst: »Soll ich den ersten Stein anstoßen oder nicht?«, dann können wir nur vorausberechnen, mit welcher Wahrscheinlichkeit welches Muster wie erfolgreich sein wird
Wir können dir sagen, mit welcher Chance alles »abgeräumt« wird und mit welcher Chance es wo »stocken« wird.
In dem Moment jedoch, wo du den kleinen Stups gegeben hast, nimmt die Sache ihren Lauf – und selbst wir stehen daneben und müssen zusehen. Freier Wille und so. Ich kann nicht mehr genau sagen, über was wir in welcher Tiefe gesprochen hätten. Ich kann nur akzeptieren, dass es nun so ist, wie es ist. Und wie es ist, ist es perfekt.
T: Es ist so schwer, alles aufzuschreiben, was in meinem Kopf ist. Ich merke es schon den ganzen Monat. Für jeden Satz, den ich schreibe, gibt es mindestens einen langen Gedankengang, der mich ablenkt und manchmal nicht mal so richtig zum Thema zu gehören scheint. Es fängt an, sich alles zu überlagern. Ich sehe, wie ich mit Anubis an meiner neuen Fähigkeit arbeite. Vielleicht blicke ich in meine eigene Zukunft, ich weiß es einfach nicht.
TO: Diese Tangenten hättest du sprechend besser verfolgen können, aber es ist nicht nötig. Du eilst dir selbst voraus. Du arbeitest so schnell ... niemand kann mehr von dir verlangen.
T: Schnell .... da sagst du etwas. Seit gestern habe ich manchmal das Gefühl, die Zeit würde zäher. Teilweise höre ich Melodien und ich weiß, sie hatten mal einen schnelleren Takt. Es sind immer nur wenige Augenblicke, aber der Effekt ist schon überaus seltsam.
TO: Du erlebst Zeit als besonders relativ, weil du mit so großer Leichtigkeit durch verschiedene Frequenzen deines Bewusstseins reist. Wenn du schreibst, können sechs Stunden vergehen, ohne dass du es recht merkst. Beim Meditieren ist es noch extremer, und im Schlaf endlich verschwindet die Zeit endgültig an einen Ort, den ihr nicht kennt. Die Zeit wird sich dir noch einmal besonders offenbaren, wenn du noch enger mit meinem Bruder zusammenarbeitest. Wenn du ihm öfter erlaubst, Gast in deinem Bewusstsein zu sein. Mit offenen Augen. Bei vollem Bewusstsein. Unter Menschen.
T: Ob die Menschen es merken werden?
TO: Am Anfang nicht. Viele nie. Aber du hast neulich im Zug gelernt, wie relativ auch dieses Erleben ist.
T: Das stimmt!! Ich habe drei Menschen im Zug gesehen, zwei Frauen und einen Mann. Und ich konnte es nicht erklären, sie waren einfach ANDERS als die übrigen Menschen in der Bahn. Sie haben kein Wort miteinander gesprochen, und doch wusste ich, dass sie in Kontakt stehen. Sie ließen von außen nichts erkennen, aber energetisch spielten sie in einer anderen Liga. Ich frage mich, ob mich manchmal in der Bahn die Leute auch deshalb so komisch ansehen. Weil sie mich energetisch auch »erkennen«. Ich hätte sie ansprechen sollen. Ich hätte sie fragen sollen, wer sie sind. Verdammt!
TO: Es wird der richtige Moment kommen. Wenn nicht mit diesem Trio, dann mit ähnlichen Menschen.
[»Talk« von Hozier läuft. Ich kenne das Lied schon, aber urplötzlich fühlt es sich anders an. Ich hatte überlegt, vorzuschlagen, ob wir Anubis jetzt am Ende der Session dazu holen. Und er muss mir sehr nahe sein, denn das Lied macht mir regelrecht Durst auf seine Anwesenheit. Sehr schwer zu erklären. Ein großes Verlangen legt sich komplett über meinen Geist. Es ist am größten, wenn der wunderbare Sänger sagt: »Imagine being loved by me«. Good God.]
TO: Mein Bruder gewinnt an Stärke, jetzt wo mein Einfluss sich verringert. Und so soll es ja auch sein. Wie du spürst, kann er es kaum abwarten, dir die nächsten Schritte eurer Reise zu zeigen.
T: Ich kann es auch kaum abwarten. Bitte entschuldige. Natürlich habe ich die Zeit mit dir auch genossen, obwohl unser Gespräch wie üblich so anders war, als ich gedacht hatte. Nichts mit Keilschrift und Hieroglyphen und ägyptischen Namenskartuschen. Ach Mann.
TO: Nun ... ich bin ja nicht aus der Welt, nicht wahr?
T: Nein, zum Glück nicht. :) Aber du bist nie körperlich zurückgekommen, oder? Zur Erde? Nach der Sache mit [dem Brand der Bibliothek in] Alexandria?
TO: Ich brauchte es nicht zu tun. Die Gründe dafür lösten sich in den Wahrscheinlichkeitsketten auf. Ich weiß, das kannst du so ad hoc nicht verstehen, und es ist auch nicht so wichtig.
[Diese neue Energie lenkt mich weiter extrem ab. Aber es fühlt sich auch grandios gut an.]
T: Bitte sag mir, ob ich dir noch etwas Gutes tun kann. Gibt es noch etwas zu sagen? Was ist heute noch dringend wichtig?
TO: [Er zeigt nochmal die große Schriftrolle, auf der ich neulich in einer Meditation unterzeichnet habe. Der genaue Inhalt dieser Session ist privat.] Vergiss nicht, dass die Ennead dir nun noch näher ist als vorher. Das ist ein Auftrag, ja, aber noch mehr ist es ein Versprechen. Was meinst du, was wir alles gemeinsam erreichen können, wenn alle von uns für dich Steine aus dem Weg räumen?
T: Das wird großartig.
TO: Das ist großartig.
T: Ich werde öfter daran denken. Gute Nacht.






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