Die Schwerkraft der Sonne
- The Spirit Scribe
- vor 11 Minuten
- 4 Min. Lesezeit
09. Mai 2023

T: Guten Morgen, meine Liebe. Ich habe tatsächlich seit drei Tagen Schmerzen im Brustkorb. Zuerst hatte ich das der Gartenarbeit angelastet, aber so viel habe ich nun auch nicht getan! Außerdem ist das Muskelkater-Gefühl interessanterweise hinten am Rücken, nicht vorne.
H: Wenn du etwas nach vorne reißt, ist der Weg von der Hinterseite bis vor das Objekt der längste, und wurde somit am weitesten überdehnt.
T: Ich .... hätte das nicht in hundert Jahren so schnell so korrekt formulieren können, aber du hast wohl recht. Du und ich, wir scheinen eine wahrlich perfekte Verbindung zu haben. Ich bemerke, dass du besonders wenige Vokabel-Schwierigkeiten hast und selten stockst. In meinem Hirn läuft ein steter Strom von Worten von dir zu mir. Das ist ja weiß Gott nicht bei allen Aspekten bisher so gewesen.
H: Ich habe viel, viel Übung mit euch.
T: Das merkt man. :) Können wir weiter über diese Vorgänge der Schwerkraft sprechen? Diese ganz spezielle Art des Zugs, die auf uns ausgeübt wird? Ohne Demo? ;) [Bei der letzten Übung fühlte es sich an, als Hätte Hathor ein Loch in meinen Brustkorb gerissen, aus dem meine Lebenskraft ausblutet. Sie hatte sich dafür aber tausendfach entschuldigt!]
H: Heh, ja gern.
[Ich google kurz. Die Sonne hat eine 28-mal so hohe Schwerkraft wie die Erde. Ich meinte, mich zu erinnern, dass sie auf jeden Fall welche hat, aber man weiß ja nie... ]
H: Zuerst einmal etwas, das eure Wissenschaftler wissen, aber im Volk nicht weit verbreitet ist: Die Schwerkraft der Sonne beeinflusst die Erde, so groß ist sie. Genau genommen beeinflusst sie das gesamte SONNENsystem, und man könnte durchaus so weit gehen, zu sagen, dass es das Sonnensystem nur deshalb in dieser Form gibt, weil Sol (eure Sonne) das Zentrum bildet.
[Google bestätigt mir, dass die Sonne sogar Einfluss auf unsere Gezeiten hat, aber wegen der großen Entfernung weniger als der Mond. Trotzdem wahnsinnig interessant!!]
H: Hör auf zu googeln und sperr die Ohren auf!
T: Tschuldigung. -.-
H: Ihr seid in der »traurigen« Situation, dass ihr noch kein Erleben außerhalb eures Sonnensystems habt – wir aber schon. Ihr habt nicht einmal ein Konzept, wie es sich anfühlt, auf einem anderen Stein im Universum zu stehen.
Ein Planet ist ein Planet, weil er ein Bewusstsein hat mit mehr oder minder großer vorhandener Schwerkraft. Alles andere ist nur ein Stein, der durch Raum und Zeit reist wie alle anderen. Da ziehe ich den Unterschied, siehst du? Wenn ihr dieses Erleben hättet (ihr habt es im Grunde durch Wissen von anderen Leben, aber das würde hier jetzt zu weit führen), würdet ihr mit eurem Planeten nicht so umgehen, wie ihr es tut.
Und ihr wüsstet GANZ GENAU, was Gott bedeutet, denn ihr hättet den Unterschied bereits gespürt. Und da meine ich nicht die süße Luft, die ihr atmen könnt; und nicht das kühle Wasser, das ihr trinken könnt; und nicht die Sonne, die euch genau im richtigen Maße bescheint.
Ich meine die inhärente Energie Gaias, ohne die kein lebendes Ding langfristig gedeihen kann. Die Balance von Himmel und Erde ist nicht nur ein Hirngespinst von mittelalterlichen Künstlern, wo sich Blasen oder Stoffe über euch spannen, an denen die Sterne befestigt werden. So süß diese Zeichnungen sind, es sind die Gedankenkonzepte kleiner Kinder, wenn man so will. Ungetrübt durch Erfahrung. Das KONZEPT ist aber erstaunlich tragend. Gaia muss für eine feine Balance zwischen sich, dem morphischen Feld, der Atmosphäre und dem »darüber hinaus« halten, denn sonst fällt euch im wahrsten Wortsinne doch noch »der Himmel auf den Kopf«. Sie muss ausgleichen, wer und was an ihr zieht – die Schwerkraft der Sonne, von zyklisch vorbei reisenden Planeten und so weiter.
T: Moment mal. Wird die Schwerkraft der Erde sich dann mit dem Shift erhöhen? Wird die neue Erde eine größere Schwerkraft haben als die jetzige?
H: Das ist sehr wahrscheinlich, aber wir wissen es noch nicht hundert Prozent. Die Antwort auf diese Frage ist Teil des Experiments. Natürlich können wir Vorhersagen treffen, und die lautet: Ja, die Schwerkraft wird sich erhöhen. Aber nicht über ein Maß heraus, das ihr ernsthaft bemerken werdet oder das euch Schwierigkeiten machen wird. Da noch nie ein ganzer Planet den Shift gleichzeitig gemacht hat, sondern immer nur Gruppen an einzelnen Orten, ist der Ausgang in letzter Instanz wie gesagt ungeklärt. Außerdem: Da Körper auf der 5. Stufe wesentlich weniger dicht sind als die auf der 4. Stufe, könnte sich der gefühlte Effekt für euch ausgleichen, oder ihr fühlt euch sogar leichter. Letzteres wird sogar ganz sicher der Fall sein, aber hier spreche ich nicht von Kilos und Pfund, sondern von eurem Alltag und Leben, das leichter werden wird. Heller. Freudiger.
T: Hihi, dennoch sind wir hier dann alle nicht mehr ganz dicht, hm?
[Sie lacht entspannt.]
H: Ja, es sorgt immer für große Heiterkeit, wenn ich das sage. Daran siehst du aber einmal mehr, wie treffend der Volksmund formuliert. »Harte« Zeiten sind hart, weil sie »verdichtet« sind. Nun nehmt ihr an, im Aufstieg geht es nur in eine Richtung, und physikalisch ist das auch durchaus richtig, aber dennoch gibt es Effekte, die ihr als unschön erlebt. Und warum? Weil das unterste Level einer neuen Stufe immer vergleichsweise hart ist.
Ein sehr treffendes Beispiel ist die Schule. Am Ende der alten Schule hast du das Gefühl, du hast den Gipfel der Weisheit erreicht und bist der Checker. Aber dann wechselst du in die erste Klasse der neuen Schule – und plötzlich bist du wieder der Dümmste, der dort rumläuft. Das ist sehr polemisch und hart von mir formuliert, aber das Bild trifft es einfach zu gut, um es nicht anzuführen. Ist die neue Klasse deshalb ungerecht oder härter als nötig? Nein, es kommt dir nur so vor, weil es vorher sehr bequem für dich war.
T: Ich glaube, wir werden noch sehr oft über unsere eigenen Füße fallen jetzt, im Eingang der neuen Schule.
H: Diese Phase ist in vollem Gange, ja. Viele straucheln einige Male, stehen auf und kriegen es dann hin. Wie von liebenden Eltern ist der Ruf viel zu süß und verlockend, sich Sorgen darüber zu machen oder peinlich berührt zu sein. Außerdem fallen alle anderen auch. Sei jedoch besonders gütig zu jenen, die den Ruf hören, und sich selbst verbieten, ihm zu folgen. Es gibt absolut nichts, was du dagegen tun kannst, außer als eines der leuchtenden Beispiele voranzugehen.






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