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Warum ihr (noch) Kindersicherungen braucht




04. April 2022

 

[Geschrieben auf dem Bett im Campingbus, kurz vor einer Mini-Wanderrunde]

T: Ich wusste ja schon länger, dass ich im Grunde nomadisch veranlagt bin ... aber mir war nicht klar, wie extrem der Freiheitsdrang im Frühjahr werden kann! Ich will nur noch los. Ins Auto und los! Und LANGE nicht zurückkommen. Einfach nur mit meinen Männern die Landschaften genießen. Entschuldige, das hat nicht wirklich etwas mit Magie zu tun, hm?

i: Das macht der Frühling, das ist ganz normal. Außerdem ist die Energie der Aufbruchsstimmung gerade in jeder Ausprägung stark. Schau dir doch eure Völkerwanderungen an. Alles bewegt sich so viel schneller – und auch umfassender. Alle reduzieren eher ihren Hausstand als ihn zu vergrößern. Die Häuser werden kleiner und mobilder – müssen sie auch, sieh dir die Fluten und Stürme an. Alles wird beweglicher.

[Pink singt »There's not enough rope to tie me down.«]

Du hattest im Grunde genommen einfach nur »Glück«, dass dich das Nomadenvirus deiner Familie so spät getroffen hat. Beziehungsweise, es war eine Schonzeit.

T: Entschuldige, ich habe momentan einfach nicht die Ruhe für dich. Ich muss es später noch einmal versuchen, wenn ich draußen laufen war. Danke aber in jedem Fall für gestern. Die Meditation mit Fio und dem Mentée aus Kolumbien waren Spitzenklasse!!

 

***

[Später]

T: Oooooh, ich habe gerade neue Musik gefunden. Du weißt, wie selten mich etwas fangen kann! YAY!!!

i: Ist dir mal aufgefallen, dass die Musiker der Erde ihrer Kunst nur so nachgehen können, wie sie es tun, weil eure Worte eben NICHT sofort magisch umgesetzt werden?

T: Ja, natürlich. Trotzdem sind wir viel zu unvorsichtig damit. Ich erwische mich ja selber, dass ich fluche wie eine Kesselflickerin. Inklusive einiger Verwünschungen in eure Richtung. Das Ganze mit dem »do not take the Lord's name in vain« muss ich noch üben. :(

i: Tja, auch hier ist es gut, dass eure Kindersicherung noch funktioniert. Die wichtige Betonung liegt hier auf dem Wörtchen noch. Das wird aber nicht mehr ewig so sein. Deshalb müsst ihr euch aber nicht sorgen, denn ihr werdet von ganz alleine spüren, wann es kritisch wichtig wird, ein paar Gewohnheiten zu ändern. Es wird so sein, wie wenn du selbst Auto fahren gelernt hast, und das Radfahren kreuz und quer und zu schnell und in jeder Lücke plötzlich mit völlig neuen Augen siehst! In dem Moment fällt es dir wie Schuppen von den Augen, dass du vielleicht in einigen Situationen mehr Glück als Verstand hattest. Genau so wird es mit dem Fluchen und den Verwünschungen sein. Wenn der Effekt SOFORT erkennbar wird – vor allem der energetische – dann werdet ihr schnell, und vor allem ganz von alleine aufhören.


[Imagine Dragons singt »no time for toxic people« :D]

T: Tut mir leid, ich bin SO unkonzentriert heute. Es ist echt schlimm mit mir.

i: Manche Tage sind eben einfacher als andere. Was soll's. Wichtig ist die Gewohnheit. Das Am-Ball-bleiben. Manche haben Probleme, und in zwei oder vier Wochen ein Mal zu sprechen, aus vielerlei Gründen. Du stehst also wirklich gut da. Aber nicht nachlassen jetzt! ;)

T: Auf keinen Fall! Die meisten unserer Sessions sind sooooo großartig. Und selbst ich brauche meinen regelmäßigen »Fix«, hihi.

i: Alle suchen uns, das weißt du ja. Wir verstecken uns zwar nicht, aber na ja. Menschen nehmen halt gerne Umwege. ;)

T: Amen! Bis morgen.

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