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Landung in Ägypten

21. April 2023


***Hinweis: Man kann die folgenden Ausführungen kaum oder gar nicht verstehen, wenn man diese Video-Reihe von mir nicht gesehen hat und Hathors vorherige Blog-Artikel nicht gelesen hat! ***



T: Bitte erzähl einfach, was du für wichtig hältst.

H: Ich möchte aus meiner Warte erzählen, wie die Landung für uns war, und die Eingewöhnung unter euch.

T: Gern. Ich höre zu und schreibe mit.

H: Du wärst überrascht, wie selten wir Gelegenheit erhalten, etwas aus unserer ganz persönlichen Sichtweise und Erinnerung zu erzählen. Die meisten Channels erwarten noch immer eine in sehr schmalen Grenzen verlaufende Kommunikation und generelle Statusmeldungen über die Galaxie. Wenn es Augenzeugenberichte gibt, dann quasi immer aus der Sicht der beteiligten Menschen, und während das ja nichts Schlechtes ist, fragt uns tatsächlich selten jemand, wie unser Erleben war.

T: Das ist mir schon aufgefallen. Es gibt so einen ganz bestimmten Stil, den die meisten Channelings aufweisen, der mich mittlerweile fast etwas nervt, weil er so repetitiv ist. Aber egal jetzt, bitte erzähle.


H: Wie du dir sicher vorstellen kannst, ist der Anflug auf die Erde ein Genuss ganz eigener Art, aber nicht ohne Gefahren. Glaub mir, es gibt Planeten, durch dessen Atmosphäre(n) man viel leichter durchkommt als durch eure. Außerdem ist die Aussicht natürlich fantastisch, keine Frage. Leider kann man die Aussicht nicht durchgehend genießen, weil man so viel im Auge behalten muss. Es verursacht schon Herzklopfen, sein Raumschiff mehr oder weniger in Brand zu setzen, um schließlich bei euch landen zu können!

Man könnte zwar auch seeeehr langsam den Anflug wagen, aber das bringt dann wieder ganz andere Schwierigkeiten mit sich, und die Gravitation bei euch ist auch kein Pappenstiel. Aber irgendwann war es geschehen. Wir waren auf den fantastischen Zug aufgesprungen, den die Erde darstellt.

[Ich bekomme das Bild der Erde, die ja in Wirklichkeit überhaupt nicht statisch ist, sondern mit x Kilometern pro Sekunde durchs All schießt mitsamt den übrigen Planeten, der Sonne etc. pp. Da ist das Bild eines fahrenden Zuges gar nicht so dumm!]

H: Ab diesem Zeitpunkt konnten wir etwas mehr genießen. Es etwas ruhiger angehen lassen. Da wir sehr genau gebrieft worden waren, mussten wir keinen Landstrich für die Landung auswählen, es war alles vorherbestimmt, bis hinunter zu der kleinen Stadt am Rande der Wüste, die später Anu genannt werden sollte. [fun fact: Annunaki bedeutet »children of An(n)u«]


T: Und die lag in Ägypten, nicht in Mesopotamien.

H: Wir landeten im heutigen Ägypten, also in einer Stadt am Nil. Aber wie ich sagte, wir waren weder die ersten noch die letzten eurer Besucher.

T: Haben sich die Leute nicht maßlos erschreckt?

H: Für ein Raumschiff war unseres tatsächlich sehr klein, und es konnte sich sogar noch verkleinern, weil es Solarpanels und andere Technik noch wegklappen konnte. Sonst hätten wir auch niemals auf den Marktplatz gepasst, den wir schlussendlich als »Parkplatz« wählten. Allerdings blieben wir bis kurz vor Schluss phasenverschoben oder cloaked, wie ihr eher sagen würdet. Die Einwohner konnten uns erst sehen, als die allerletzte Landephase eingeleitet wurde und der Sand aufgewirbelt wurde.

Für diesen Moment hatten wir monatelang trainiert, und dennoch schlug uns allen das Herz bis zum Hals. Es ist einfach nicht WAHR, dass die Aliens immer den großen Macker markieren und total selbstsicher im Eingang ihres Schiffes auftauchen. Wir hatten genau so Muffensausen wie die Menschen, wir versteckten es nur besser! [Sie lacht. Was für ein wunderschönes Geräusch.] Ich erinnere mich, dass RA in unserer Aufstellung in der Mitte stand, und ich durfte – nun ja – sein arm candy [die Zierde an seinem Arm] sein, um es mal in moderne Worte zu fassen. Aber das war okay, es machte mir nichts!


T: Die Tierköpfe?

H: Zur Sicherheit war uns eingetrichtert worden, die Tierköpfe zu verwenden, ja. Wir hatten sie auf dem Schiff erarbeitet und auch geübt, sie an- und auszuschalten, wenn du so willst. RA zeigte den Raubvogelkopf, ich die gehörnte Kuh, Anubis den Schakal, Thoth den Ibis, Khonshu den eher rabenähnlichen Schädel. Ma'at, Geb, Nut und isis zogen es vor, beim ersten Begrüßungskommitee im Bauch des Schiffes zu verbleiben und nicht gesehen zu werden, deswegen werden sie wesentlich seltener oder gar nicht mit Tierkopf gezeigt.

T: Drei von fünf zeigten Vögel. Interessant.

H: Vögel sind frei und schulden niemandem Rechenschaft. Sie bilden in dem Sinne keine starren Hierarchien und können etwas, was die Menschen die allerlängste Zeit nicht konnten – fliegen. Trotzdem haben sie keine Angst vor diesen Tieren. Das war eine ziemlich ideale Mischung.

T: Und der Schakal?

H: Anubis wusste genau, dass er von vielen als Hund wahrgenommen würde, und selbst wenn: Von Schakalen droht dir nicht wirklich Gefahr, denn sie fressen mehrheitlich Aas. Er hatte bei seinen Recherchen die Tiere bemerkt, die überall zwischen den Menschenbeinen umherstreifen und (fast) von jedermann geliebt und umsorgt werden. Der Hund war schon damals der beste Freund der Menschen – gleichauf mit der Katze.

T: Unser Timer ist schon wieder abgelaufen, aber bitte erzähl mir noch die Reaktion der Städter.


H: Tja, es war eine Bilderbuch-Reaktion, nur eben leider keine positive. Alles Neue macht ja grundsätzlich erst einmal Angst, und daher gab es auch große Diskussionen, ob wir nicht VOR dem Stadttor hätten landen sollen, damit die Menschen sich erstmal verbarrikadieren könnten. Nun ja, am Ende ging ja alles gut. Was sollte uns auch passieren? Wir hätten selbst die modernste chinesische Kriegstechnik von damals hunderte von Jahren lang aussitzen können.

Aber die Ägypter waren ehrfürchtig genug, um Götter zu erkennen, wenn sie welchen begegneten. Genau deswegen hatten wir diesen Landstrich gewählt. Das mythische Erbe von glückbringenden, beseelten Vögeln, von Fischen und Herdentieren spielte uns voll in die Hände. Als eines der frühen Völker wussten die Leute von dort, dass Gott nicht darauf aus war, sie auszunutzen oder ihnen anders zuzusetzen. Sie gingen grundsätzlich von einem wohlmeinenden Himmel voller Götter und Geister aus. Das war unser großer, großer Vorteil.


Der Rest war simpel: Wir kamen Hand in Hand von der Rampe unseres Schiffes - denn wer auf beiden Seiten Händchen hält, hat keine versteckte Waffe hinter dem Rücken. Die jeweils äußerste Hand, die sich an keinen von uns halten konnte, trug einen großen Bottich oder Korb mit Obst als erstes kleines Gastgeschenk, um gleich die richtige Message zu senden. Natürlich gab es ein paar schrille Schreie, als das Schiff dröhnend auf dem Boden aufsetzte und die Tür die Sicht auf uns freigab, aber es legte sich eben doch erstaunlich schnell, und niemand kam sofort mit einem Schwert auf uns zugestürmt. Das muss man als Erfolg werten, ganz klar! :)

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