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80 Suchergebnisse für „Shift“
- Der Shift: ALLES verändert sich
Du hast mir eine Shift-Frage gestellt und wenn ihr gut energiefühlig seid, dann habt ihr auch schon gemerkt weil ich bei euch quasi angekommen bin, das ist auch deshalb, weil die Fragen nach dem sogenannten Shift A: Lass mich erst sagen, was der Shift alles nicht ist. Das ist irgendwie einfacher.
- #2 Füttere dein Sams
Aber: Mit dem andauernden Shift der Erde in höhere Frequenzebenen vollzieht ihr quasi einen Umzug. U: Nicht alle Aspekte des Karmasystems können den Shift schaffen.
- #3 Verändertes Karma
03. Juli 2021 T: Ich fühle mich die letzten drei Tage wieder ganz anders begleitet als im Monat zuvor. Es stimmt schon, was sich ganz am Anfang meiner Challenge abzeichnete. Das tägliche Channeln ist nicht deshalb gut, weil ich dann Erfolge habe oder weil ich diese tollen Texte schreiben kann. Es ist deshalb genial, weil ich mir dann jeden Tag bewusst bin, dass mich jemand liebevoll begleitet und das Lenkrad meines Lebens mit in der Hand hat, falls es mir mal entgleitet. Ich bin so unendlich gespannt, was du mir noch alles erzählen wirst! Du hast gestern gesagt, das Karma-System ändert sich. Wie genau hast du das gemeint? Wie verändert sich dadurch unsere weitere Zukunft? U: Karma ist – negativ formuliert – eine Fessel. Aber es ist eben auch ein überaus gerechtes System. Was ihr fühlt, wenn ein Kinderschänder, ein Massenmörder, ein Frauenquäler ungestraft bleibt, ist euer Sinn dafür, dass es nicht so laufen kann und darf. Eure Bestrafungen hier sind zwar krude und wenig hilfreich, aber ihr versteht das Prinzip, dass Balance wieder hergestellt werden muss. Dennoch, für diejenigen, die gerade zum großen Bezahlen anrücken müssen, ist Karma wie eine Fußfessel. Aber es ist glücklicherweise RELATIV(!) wenig so heftiges Karma übrig. Vielmehr schiebt ihr kosmisch gesehen mickrige Mengen Schuld und Sühne zwischen euch hin und her, und bei dem Vorgang entsteht eine ähnliche Menge wie durch das »Abbezahlen« selbst. Kennst du das, wenn ein Amt dir sagt, dass es kleinste Beträge nicht eintreibt? Die Person, die das machen muss, wäre teurer. So ähnlich ist euer Zustand jetzt global betrachtet. Im Übrigen habt ihr keine Möglichkeit, zu erkennen, wer mit seiner gesellschaftlich geächteten Tat Schulden anhäuft, und wer sie gerade abträgt. T: Oha. U: Nun hast du recht: Dieser »Schuldenschnitt« wird eure Zukunft in größtem Maße beeinflussen. Aber es ist an der Zeit. Ihr habt nun so lange im Sandkasten gesessen und euch gegenseitig Schaufeln über die Köpfe gehauen, dass ihr währenddessen 18 Jahre alt geworden seid. Und im Allgemeinen legt man in dem Alter diese Art von Spiel von alleine ab. Es verliert seinen Reiz. Mit 18 weißt du (hoffentlich) nicht mehr, warum du das mit der Schaufel weiter durchziehen solltest, wo sich dein Nachbar doch nur dein Sandförmchen ausgeliehen hat. Ihr habt euch entwickelt. Aber: Die Gesellschaft verfolgt verkrustete Regeln und sagt euch weiterhin: Der Nachbar muss bestraft werden! Der hat dir was weggenommen! Nur wenn du erkennst, wie sinnlos dieser Eingriff von außen in euer Leben ist und wenn du dieses Spiel aus Hass und Angst nicht mehr mittragen willst, bist du tatsächlich frei. Eure Intuition leitet euch hier ganz wesentlich. Sie sagt: »Lass es doch einfach gut sein. Es reicht mit Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ich bin müde. Mir wurde vielleicht etwas abgenommen oder zerstört. Ich lebe aber noch, und es geht mir gut. Ich entscheide mich, weiterzugehen.« Und wenn es so weit ist, hast du die Chance, künftige Leben und Geschehnisse ganz anders zu wählen, als du es mit Schulden auf dem Konto könntest ...
- #11 Das kosmische Uhrwerk
22. Juli 2021 UNA: Du bist es gewohnt, dass die Dinge wie eine Uhr funktionieren. Deshalb ahmt ihr die ganze Zeit Uhrwerke nach. Ihr habt Zugfahrpläne, Schulpläne und so vieles mehr. Alles folgt einem Rhythmus, weil das dein natürlicher Zustand ist. Eine rote Linie auf dem Boden unter euren Füßen. ABER: Eure menschengemachten Zeitpläne sind nicht mit dem universellen Zeitplan identisch. Deshalb fühlen sie sich, besonders heute, nicht wirklich gut für euch an. Ihr fühlt euch von ihnen eingesperrt. Und warum? Weil du Angst hast, einen Teil des Taktes zu verpassen. Man hat dir beigebracht, dass es schlecht ist, aus einem (zufällig von Menschen gemachten) Rhythmus herauszufallen. Das ist einfach nicht der Fall. Wenn du deinen Zug in der Großstadt verpasst, wird es einen anderen geben. Wenn du einen Kurs, einen Schultag oder einen Arbeitstag verpasst, geht das Leben weiter. Man fühlt sich so müde und genervt, weil man nur noch den menschengemachten Rhythmen folgt – nicht den natürlichen. Niemand fühlt sich durch die fortschreitenden Monate wirklich gestresst. Durch die Ankunft von Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Abgesehen von vielleicht einem Sonnenwendfest muss man in der kurzen Tageslicht- oder Zeitspanne keine besonderen Dinge tun! In den Wintermonaten muss man heute in deinem Teil der Welt kaum Sorgen darüber machen, wo die nächste Mahlzeit herkommt. Und doch ist man nicht friedlicher, sondern gestresster. Die Dinge, die dir eigentlich helfen sollten, helfen dir nicht mehr. Deshalb unterbrechen wir viele Rhythmen und Zyklen. Besonders in letzter Zeit. Du hast nie gewusst, wann du aufhören sollst, weil du es nicht gewohnt bist, mit etwas aufzuhören. Es gibt nie eine Notwendigkeit oder einen Grund oder eine Möglichkeit, den Takt Gottes zu unterbrechen, warum solltest du dich also um dieses Konzept kümmern? T: [in einem lauten Zug ohne Kopfhörer] Meine Konzentration ist heute mies, um es nett auszudrücken. Tut mir leid. U: Das Wichtigste ist: Mach dir keine Sorgen, wenn der Beat endet. Das tun nur die Menschengemachten. Im Nachhinein bist du meistens froh, dass wir dir geholfen haben, ihn zu beenden. Nimm als Beispiel die große Corona-Pause. Daran hast du heute schon gedacht. T: Das ist wahr. Ich sagte zu mir selbst: Zehn Jahre lang bin ich zu meinem alten Job gefahren. JEDEN Tag. Wir hatten nie die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten – obwohl ich zu 100 Prozent Bildschirmarbeiterin bin. Jetzt, nach Corona, kann ich nicht glauben, dass ich das kampflos hingenommen habe! U: Siehst du? Die Uhren ändern sich, könnte man sagen. UND ZWAR ZUM BESSEREN! Immer, immer zum Besseren. Und nebenbei bemerkt: Man kann den Rhythmus Gottes nicht verlassen. Denn jeder einzelne Rhythmus, den das Universum kennt, befindet sich IN dem Uhrwerk namens Gott. Es gibt kein Anhalten. Es gibt immer nur kleine Stolperfallen, und das ist für uns völlig in Ordnung. T: Ich danke dir.
- #8 "Ein Shuttlebus nach Hause" (TW)
U: Wir sagen euch doch seit Jahren, dass bei weitem nicht alle den Shift nicht bis zum Ende mitgehen
- "Samen, die nicht gepflanzt werden, bilden keine Bäume aus"
das ist natürlich kein Zufall, denn du siehst das Leid um dich herum, das diejenigen trifft, die vom Shift
- Der erste Kontakt mit den Zwillingen
Plötzliche Ausdehnung einer Seele, Shift in neue Energie. Meist sehr vorteilhaft, aber nicht immer. Erde hilft extrem, Shift im Menschen zu halten. T: Das ist so interessant.
- Ein neues Zeitalter
18. Januar 2022 T: Verehrte Zwillinge, guten Abend. Z: Wir mögen die Art, wie du Magie denkst. Oder Energiearbeit, nenn es wie du willst. Du hast einen No-Bullshit-approach. Das macht Sinn, denn auch dein Gott ist ein No-Bullshit-Gott. [lächeln.] T: Danke für gestern, auch wenn das mit Schrödingers Katze mir noch lange in den Knochen stecken wird. Z: Belaste dich nicht weiter mit dem Theorem oder Problem. Das Blatt am Baum weiß auch nicht, dass es im Herbst vom Baum fallen und sterben wird. Man muss annehmen, dass dies seine Existenz glücklicher macht. T: Wohl wahr. Könnt ihr mir noch etwas über eure Gesetze erzählen? Wir waren hier nicht weit gekommen, fürchte ich. Oder was sollte ich sonst heute wissen? [Ich schließe einen Moment die Augen und konzentriere mich tiefer. Eine Traurigkeit legt sich übers Schloss, aber keine extreme, denn zu Extremen sind die Zwillinge nicht fähig. Sie geben mir ein kleines, gefaltetes Stück Papier in die Hände.] Z: Das ist für später. Wenn wir fort sind. Du solltest es erst dann lesen. T: In Ordnung. [Um den Zettel sicher zu verwahren, stecke ich ihn in den Mund. Ich weiß, die Nachricht wird hervorkommen, wenn sie gebraucht wird oder es Zeit ist.] Z: Du hast gelesen, dass sich die Planeten heute wieder wie wild um dein Zuhause herum ausrichten. Wir beobachten das sehr genau. Denn wer, glaubst du, brachte deinem Volk bei, in den Sternen zu lesen? T: Oh. So habe ich mir das noch nie überlegt. Z: Die Ereignisse überschlagen sich. Alle sagen es, und sie haben Recht damit. Der Kosmos ist in ebenso großem Aufruhr wie ihr. Alle spüren, dass eine Geburt ansteht. Eine weitere neben vielen anderen, aber keine weniger wichtig als die nächste. Die Erde wird derzeit bevölkert von werdenden Müttern, energetisch gesprochen, und die Zeiten ihrer Niederkunft kommen nun eine nach der anderen. Geboren wird das Neue in jeglicher Ausprägung, deswegen herrscht im Moment ein großer Überschuss weiblicher Energie vor. Es beginnt ein neues Zeitalter des Sich-umeinander-kümmerns, was die letzten paar Tausend Jahre eher unterdrückt worden ist. Dieses umeinander-kümmern schließt auch den Planeten mit ein. Du hast dich einige sehr elementare Fragen dazu gefragt heute, deshalb schließen wir diesen Satz heute mit ein. T: Vielen, vielen Dank. Es ist wahr. Ich habe heute einen viel diskutierten Film gesehen. »Don’t look up« heißt der. Er ist erschreckend und zeigt auf, wie furchtbar falsch noch immer vieles läuft. Es ist eine Parabel auf den Klimawandel, den wir so dringend in den Griff kriegen müssen. Z: Das Schlimmste ist überstanden. Aber die Hoffnung darf nicht verloren gehen – und Hoffnung ist gerade jetzt ein knappes Gut geworden. T: Das ist so wahr. Am Anfang hatte ich noch Hoffnung, dass es nach 2020 wieder aufwärts geht mit Corona und dann alles gegessen ist. Mittlerweile schiebe ich den Punkt nicht mehr vor mir her, auf den ich warte. Er wird nicht kommen. »The new normal« bleibt. Ich musste heute viel an diesen Satz von irgendeinem Philosophen oder so denken. »Und wenn morgen die Welt unterginge, ich würde noch heute ein Apfelbäumchen pflanzen«. Irgendwie so. Ich würde für mich sagen: »Und wenn morgen die Welt unterginge, ich würde noch heute meditieren und das, was ich höre, bestmöglich verbreiten. So gut ich eben kann. Damit hätte ich immerhin meine Aufgabe gemacht. Z: Ihr werdet allesamt darauf warten müssen, dass auch die letzte Frau ihren Termin erreicht hat und alles Neue geboren ist. Vorher werden sie nicht aus ihrem Saal oder ihrer gemeinsamen Höhle kommen. Es ist zwecklos, an der Türe zu hämmern und zu verlangen, es solle bitte alles etwas schneller gehen. Aber es ist auch klar, dass der Prozess läuft und sein Ende nun absehen ist. Das war bei weitem nicht immer so. Alleine das ist schon Grund zur Freude. T: Ihr geht, wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, oder? Darauf habt ihr die ganze Zeit gewartet? Zu was macht euch das ... zu Geburtshelfern? Z: Eher zu Reportern. Wie bisher leiten wir die Geschehnisse, die hier vor sich gehen, an viele interessierte Parteien weiter, denn nicht alles lässt sich aus der Ferne gut und richtig betrachten. Du musst Erfahrungen in genau dem Milieu sammeln, wenn du ehrliche Reports abgeben willst. »Hands on Erfahrungen« nennt ihr das. T: Das macht so viel Sinn. Bitte lasst uns genau hier morgen weitermachen. Z: Gern. Bis morgen
- Die letzten ihrer Art
Es wird jetzt rapide besser, weil der Shift fast gänzlich geschehen ist, und bald können wir wohl tatsächlich T: Ihr habt mit dafür gesorgt, dass der Shift geschehen kann. Z: Richtig.
- Die Wirren unserer Zeit
07. April 2022 T: Ich hatte schon den ganzen Tag das extreme Bedürfnis, mit euch zu sprechen. Viel stärker als sonst. Einerseits vernachlässige ich deinen Bruder [Anjubis] schrecklich, und dann muss ich mich oft daran erinnern, dass ich eben doch auch nur ein Mensch bin. Dass ich eben nur so viel schaffe, wie ich schaffe. i: Weißt du, was heute für ein Tag ist? [Evanescence singt: »Underneath golden skies, you will always be there. Where do we go now?«.] T: Nein, was macht heute besonders? Ich kann nicht aufhören, an diese eine Nachricht von der Sonne zu denken, die durch die Nachrichten ging. Dass sich auf ihr ein tiefer Krater geformt hat vor Kurzem. Ich kann die Meldung aber nicht wiederfinden. Es zieht ohnehin mittlerweile so viel an uns vorbei. In Lichtgeschwindigkeit quasi. Auch die guten Sachen. Die technischen Entdeckungen von Fusionsreaktoren, medizinischen Durchbrüchen etc. Es wird alles zu einer großen Suppe. i: Wie du weißt, sagte dir mein Bruder gestern ein paar Takte dazu, bevor du eingeschlafen bist. T: Ja, da war etwas. Und wie üblich bin ich viel zu schnell abgedriftet. i: Unwichtig. Obwohl ihr wirklich fantastische Dinge auf die Beine stellt in den Stunden, die niemandem sonst gehören können. Er sagte, die Zeitqualität der letzten Tage hat eine deutliche Grundschwingung der Verwirrung. T: Können wir ihn dazuholen? [Obwohl ich bis jetzt ohne Bild gechannelt habe, sehe ich Anubis, wie er sich selbst und einen Stuhl unter sich erscheinen lässt. Isis und ich stehen noch. Zwischen uns dreien erscheint ein Outdoor-Teppich, wir sind also draußen, und sein Stuhl ist auch zusammenklappbar für Camping und Co.] A: Na du? Hast du mich schon vermisst? T: Heiße Sitzgelegenheit. Ist da noch Platz? [Der Stuhl kann Schaukeln, als hätten ein Gartenstuhl und eine Hängematte ein Baby bekommen. Genau solche habe ich mit heute im Netz angesehen. Das Teil wird einfach breiter und sich setze mich dazu. Jetzt ist es fast wie eine Hollywoodschaukel, total bequem.] T: So gemein, dass ihr auf mein Memory zugreifen könnt. A: Warum? Wenn du wanderst, bin ich bei dir. Wenn du an einer Felskante entlangläufst, bin ich die unsichtbare Schutzmauer über der Tiefe. Deine Freiheit ist meine Freiheit. [Etwas an dem letzten Satz trifft mich wie ein Truck. Ich kenne das Thema doch schon, aber heute trifft es mich mit voller Wucht, wie Seitenwind.] T: [legt den Kopf zurück und schaut Anubis an] Verwirrung? A: Die Verwirrung steigt, weil der Griff der Zeit zunehmend an Bedeutung verliert. i: [tippt auf eine imaginäre Armbanduhr. Unsere halbe Stunde ist rum.] Au weia, mein Bester. [Wie bestellt ruft meine beste Freundin an. Wir sind verabredet.] A: Macht nichts, so haben wir eben den Boden bereitet für morgen. Oder für später. T: Ist das gemein!! Jetzt bin ich natürlich voll angefixt! A: Hehe. So soll es sein. Dann nur dies noch: Ihr merkt selbst, wie sich eure Gespräche über Zeit verändern. Die zwei Pandemie-Jahre sind trotz allem nun schneller an euch vorbeigezogen, als ihr gucken konntet, und dein Mann sagte heute, dass drei Wochen ja quasi nur noch ein Pups seien. T: [lacht] Na, ganz so sagte er es nicht, aber ja. Ich selbst denke in den letzten Monaten zunehmend, dass zwei Wochen vorbeigehen wie ein Tag früher. Es ist extrem. Da möchte ich morgen wirklich gerne wieder anknüpfen! A: So soll es sein. i: So soll es sein. T: Ich danke euch, ihr seid fantastisch. i: [zwinkert] Nein, wir sind echt. Das ist noch wesentlich besser.
- #7 Glaubst du an uns, Utøya?
28. Oktober 2021 T: Ich war heute in der Großstadt, und ich kann meine wachsende Abneigung diesem Ort gegenüber spüren. Jedes Mal bin ich erleichterter, wenn ich wieder gehen darf, und jedes Mal fällt es mir schwerer, mich zu überwinden, in diese Betonkonstruktion ohne Grün hineinzufahren. Heute hatte ich das Gefühl, dass auch du nicht begeistert von Städten bist und dein Unmut zu meinem noch dazu kommt. Utoya: In der Tat kann ich Städte nicht begreifen. Ihre Frequenz und meine beißen sich. Städte sind das Gegenteil von Ruhe, das Gegenteil von Natur, das Gegenteil von Balance. Kein Wunder werdet ihr darin verrückt und flüchtet, wann immer möglich, aufs Land. Man muss sich von jeder Form der Natur lossagen und die Verbindung zum wilden Anteil in sich selbst kappen, wenn man sein Leben in der Großstadt gestalten will. Und welchen Sinn hat das? Übrig bleibt eine gezähmte Seele in gezähmten Räumen, die gezähmten Tätigkeiten nachgeht. Was der Hund zum Wolf ist, das ist die Stadt zum Umland – eine abgeschwächte Kopie, so nicht erdacht von der Natur. Etwas Menschengemachtes. T: Da hast du wohl recht. Über welches Thema möchtest du heute sprechen? Ich habe in der kurzen Zeit so viel Faszinierendes von dir gelernt. Unerwartet, wie so oft. U: Nun, wenn Menschen immer nur das geschehen würde, was sie von langer Hand erwartet haben, wäre ihr Leben ganz schön leer, nicht wahr? T: [lacht] Das ist wohl wahr. Also ... überrasche mich. U: Das will ich tun. Du weißt gar nicht, wie wichtig es ist, dass ihr euch ab und zu OHNE Vorerwartungen öffnet und überraschen lasst. Da euer unbewusster Wille alles lenken kann, ist er der größte Verhinderer von spontaner Magie in eurem Leben. Von Wundern am Wegesrand. Ihr solltet so viel öfter etwas beginnen, ohne einen Plan zu haben. In eine Richtung fahren, ohne einen Plan zu haben. Du kannst sogar sprechen, ohne einen genauen Plan zu haben – wichtig ist dann nur, dass du dich von Empathie leiten lässt, denn sonst könntest du Leute beleidigen oder verstören. Planende Menschen planen sich nicht nur häufig in Sackgassen hinein (aus denen wir ihnen dann nicht helfen dürfen, weil sie nicht glauben, dass divine interventions/ göttliche Eingriffe existieren), sie planen sich vor allem den langweiligsten aller möglichen Wege, weil Alles-was-ist endlose Kreativität besitzt ... und euer Wachbewusstsein nicht. Dein Wachbewusstsein hat KEINERLEI Möglichkeit, deinen Weg so zu beschreiten, wie Spirit ihn dir ermöglichen kann. Deshalb ist das Leben der Menschen, die alles für möglich halten und die das Wunder des Lebens verstehen, tatsächlich magisch. Es ist überraschend, reich und angefüllt mit wohlwollenden Zufällen. Das alles bedeutet Glauben. GLAUBE, dass das Universum auf deiner Seite ist, denn das ist es! Glaube, dass du einen positiven Unterschied machst an jedem Tag deines Lebens. Denn nur, wenn du das weißt, wird dir auch klar, dass du in ebenso großem Maße einen negativen Unterschied machen kannst. Indem du die Umwelt nicht respektierst oder deine Mitmenschen oder Spirit. T: Glaubst du noch an uns Menschen? U: Das muss ich nicht. Ich sehe euch Menschen. Ich sehe, dass es für jeden Breivik auf der Erde hunderttausende gibt, die seine Bösartigkeit betrauern. Ich sehe, dass es für jeden Despoten oder Diktator hundert hohe Tiere in einem Staat gibt, die es eigentlich besser machen wollen. Ich habe keinerlei Veranlassung, den Menschen die Fackel zu tragen. Ich muss einfach nur warten, wie euer momentanes Spiel ausgeht. Entweder ihr wascht euch gegenseitig die Flausen aus den Köpfen und reißt euch zusammen, oder eure »Runde« im ewigen Spiel wird durch euch selbst beendet. Ich muss nur daneben sitzen und zusehen, genau wie alle anderen Götter. Und nach jeder Runde werden wir euch wieder fragen, ob es das wert war. Ob das Geld es wert war, euer Umfeld zu zerstören. Ob die Macht es wert war, dass ihr euch gegenseitig vernichtet körperlich. Jedes einzelne Mal, wenn die gescheiterte Menschheit nach Hause kommt, sind wir da und fragen euch: Habt ihr etwas gelernt? T: [Kloß im Hals] Und was antworten wir dann? U: Ihr seid dann immer erschrocken, wie ihr so weit vom ursprünglichen Kurs abkommen konntet. Jedes Mal wieder. Die Sache hat mittlerweile eine gewisse Regelmäßigkeit. Atlantis ist ja immer nur das prominenteste Beispiel vieler, vieler gescheiterter Spielrunden der Menschheit. Es gab davor einige, und es gab danach viele Zivilisationen, die sich selbst gekillt haben. Kleinere und größere. Aber dieses Mal ist etwas anders. Denn diese Runde ist die letzte. Wir wollen das alte Spielbrett zur Seite legen und ein neues Spiel spielen. Eines mit feineren Regeln. Eines nicht für Dreijährige, mit grob geschnitzten, klotzigen Figuren, sondern eines für Erwachsene mit feinen Details. Und jeder Mensch, der heute auf der Welt herumgeht und einen tiefen Seufzer ausstößt, weil das alte Spiel keinen Sinn mehr macht und frustrierend geworden ist, der ist bereit für das neue Spiel. Und am Ende ist das alles, was zählt. IHR wollt das alte Spiel fortlegen. Ihr seid gewachsen, und ihr habt das Spiel für Dreijährige satt. Wie lange wir darauf warten mussten, und welchen Stolz uns das ermöglicht, könnt ihr mit euren kurzen Jahren und kleinteiligem Bewusstsein kaum erfassen.
- Wo eine Rasse hingeht, dahin müssen ihre Götter folgen
Eure Reichweite in den Kosmos hinein vervielfacht sich aufgrund des Shifts.












