Wie Bewusstsein Gravitation erzeugt
- The Spirit Scribe
- vor 3 Stunden
- 4 Min. Lesezeit
10. Mai 2023

T: Nur noch fünf Tage, dann ist unsere Zeit offiziell um. Und wir haben kaum über Frauen und Gesellschaft gesprochen, menno!
H: Ich kann mich nicht beschweren, das Thema wird generell ziemlich erschöpfend besprochen unter euch. Ich sagte ja schon einmal: Je größer der Berg an Schriften ist, auf dem du sitzt, desto freier können wir referieren. Möchtest du denn etwas Bestimmtes wissen?
T: Ehrlich gesagt will ich wissen, wie das mit der Schwerkraft nun endet, aber ich glaube, mir fehlt ziemlich viel Fachwissen dafür.
H: Du bist auch keine ausgebildete Psychologin, trägst aber mit Anubis ganz wunderbar heilende Dinge für Trauernde zusammen. Ich verstehe also nicht, warum du das als Grenze wahrnimmst. Oder als Hindernis. Unsere Bilder haben bisher doch immer ziemlich viel Studiertenwissen ersetzt, oder? Wie sagt ihr so schön? Wenn du es nicht mit einem ganz einfachen Bild erklären kannst, taugt es alles nichts.
T: Ja, stimmt schon! :) Dann mal los! Wie entsteht Schwerkraft mit Hilfe von Bewusstsein?
H: Erst einmal grenzen wir kurz die Fliehkraft ab, damit es keine Verwirrung gibt. Wenn du einen Tennisball an eine Schnur bindest und dich so schnell um die eigene Achse drehst, dass der Ball von dir weg nach außen zieht, dann ist das die Fliehkraft. Zentrifugalkraft. Karussell etc. erzeugen sie, das ist keinerlei Hexenwerk. Schwerkraft hingegen kannst du nicht mal eben erzeugen, egal wie viele Seile, Tennisbälle oder Karusselle du hast. Du kannst Masse erzeugen (mehr oder weniger) und manipulieren. Sie schwerer oder leichter machen, indem du Lehm zu einer Figur hinzugibst oder wieder abtrennst. Dass alle Lehmstücke aber auf dem Tisch liegen bleiben, daran hast du als Individuum keinen Anteil. Du erzeugst keine Gravitation, du lebst innerhalb ihrer Grenzen. So weit war es doch gar nicht so schwer, nicht wahr?
T: Nein, alles gut! :D
H: Na also.
Eine Ansammlung von Bewusstsein erzeugt Gravitation.
Das Beispiel eines Planeten ist für euch hier am eingängigsten. Die Erde hat ein Bewusstsein – die meisten nennen es Gaia. Dieses Bewusstsein innerhalb dieser (für euch enormen) Masse bildet Gravitation aus, so wie eine Pflanze Blätter ausbildet. Magie? Tja, schon, wenn man die tieferen Vorgänge nicht kennt!
T: Moment. Eine Ansammlung von Bewusstsein ist gleichsam auch eine Ansammlung von Licht, nicht wahr? Wie passt das zusammen?
H: Ja, es ist immer auch eine Ansammlung von Licht. Ein Lichthaufen, quasi. Das muss ja kein sichtbares Licht sein – das ist den Sonnen vorbehalten. Nur weil du Licht nicht direkt sehen kannst, ist es ja trotzdem da. Es ist in der Masse »versteckt«, wenn man mal im Erlebnisrahmen von Wesen mit Augen bleibt. Licht hat aber seine eigenen Effekte. Es macht zum Beispiel einen Ort hell, wenn es sichtbar ist. Wo Licht ist, dort treten feste Sets an Wirkungen auf. Ursache Licht, Wirkung alles Mögliche. Weil nun aber an dem Ort, wo die Masse sich aufhält – zum Beispiel die Erde – MEHR ist als nur Stein und Magma, muss es eine Messgröße geben, die dir den Unterschied aufzeigen kann. Du kannst in der Physik nicht einen Luftballon voller Luft und einen voller Wasser haben und behaupten, sie benähmen sich komplett gleich. Jedes Kind weiß das im Grunde.
T: Also erzeugt Licht eigentlich Schwerkraft, nicht die Masse?
H: Was ist der Unterschied zwischen einem Vortex und einem Karussell?
T: [Ich sehe einen Hurricane vor dem inneren Auge, der Kühe und Erdbrocken einsaugt.] Ein Vortex zieht Dinge an, eine Karussell schleudert sie fort.
H: Ganz genau. Wie macht der Vortex das?
T: Keine Ahnung!!!
H: Na durch die Richtung. Ein Karussell dreht sich nur in zwei Dimensionen. Die Kraft wird parallel zum Boden, auf dem es steht, wirksam. Ein Vortex hingegen zieht nach innen UND nach unten (oder oben, aber machen wir es nicht zu kompliziert jetzt). Jemand, der noch nie einen Vortex gesehen hat, müsste eigentlich vermuten, dass der Vortex alles ebenso nach außen schleudert wie die Zentrifuge. Denn beides dreht sich schnell um die eigene Achse!
T: Okay. Was hat ein Vortex mit Licht zu tun?
H: Eine Lichtanhäufung – also zum Beispiel ein Planetenbewusstsein – bildet einen Vortex aus, und kein Karussell. Ganz besonders in Planeten mit flüssigem Kern.
T: Ha! Moment, Moment, es gibt da so Bilder im Netz, ich müsste sie jetzt suchen. Sie zeigen so eine Art Donut mit dem obligatorischen Loch in der Mitte. Die Physik ist voll davon.
H: Du meinst, so wie bei MAGNETFELDERN?
T: Aber Schwerkraft und Magnetismus sind doch nicht das gleiche, oder?
H: Nein, aber sie sind auch nicht so verschieden, wie ihr denkt. Sie sind zwei Äste am gleichen Baum. Also: Das LICHT innerhalb eures Planeten erzeugt einen Vortex, und der zieht Dinge nach innen. Gleichsam dreht sich die Erde wie ein Karussell und alles fliegt ein bisschen nach außen. Schwerkraft und Fliehkraft gleichen sich aus, um Satelliten stabile Umlaufbahnen zu erzeugen etc. Die Schwerkraft der Erde setzt sich also TEILWEISE aus diesem Vortex zusammen. Zu einem weiteren Teil wird es gestützt durch das Magnetfeld der Erde. Schließlich ist der flüssige, metallene (und überdies kristalline) Kern des Planeten nicht nur zum Schmuck da oder als Auge des Vortex. Und dann kommt die natürliche Anziehungskraft von Lichtwellen hinzu.
T: Lichtwellen .... ziehen Dinge an.
H: Nein, sie ziehen ihresgleichen an. Was bedeutet es denn, dass Sachen sich »synchronisieren«? Töne und Metronome etc.? Es bedeutet, sie rücken so nahe zusammen, dass sie beginnen, zu harmonieren. Sie schmiegen sich aneinander bzw. übereinander. Ist das keine Anziehung? Licht zieht Licht an, wenn es in seiner Wellenform vorliegt.
T: Ich .... ich bin völlig platt. Wow!!!
H: RA sagte früher immer, ich könnte mit Sicherheit auch einem Stein erklären, wie man läuft. Ich denke, ich habe ein Talent dafür, und das freut mich. Es wird einige geben, die wochenlang in diesem Text aufgehen werden.
T: Das glaube ich allerdings auch. 1000 Dank, mein Liebe! Bis morgen!
H: Es war mir wie immer ein Vergnügen.






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