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Die Physik des Nullpunktes



01.11.2021


[Blind Guardian spielt »In The Red Dwarf’s Tower. Ein Lied über den Wahnsinn, und so klingt es auch. Ich liiiiiebe es. Irgendwann geht der Text so: »...and evil and sorrow will come out of this.«]

Der Herr der Gegenwelt [etwas pikiert]: No, it will not.

T: Sorry :) Hast du eine favorisierte Musikrichtung? Ich möchte es ja einladend für dich machen!

HG: Geh zurück zu der Online-Musik [Youtube] und such das mit den sterbenden Superhelden. Das ist toll.

T: Ich weiß, was du meinst. Eine Sekunde. [https://www.youtube.com/watch?v=Va2fxllwoTc ] Gut, ja?

HG: Absolut.


T: Ich habe heute über den Tag bemerkt, dass du mehrfach bei mir warst. Ich bin immer noch wie auf Wolke sieben wegen gestern und habe versucht, einen Schmuck zu finden, der dich darstellen könnte. Das eine oder andere mal warst du heute direkt in meinem Ohr, aber wie üblich fällt es mir schwer, mich an die genaue Frage zu erinnern. Wenn ich nicht alles mitschreibe..!

HG: Kein Problem, dafür sind wir ja da. Du musstest an dieses Kirchenlied denken. »Danke, dass ich all meine Sorgen auf dich werfen mag«. Und du wolltest ergründen, ob das mit mir geht, weil ich das gestern andeutete. Hier also die Langversion meiner Worte vorhin: JA, das kannst du absolut. Du sollst sogar deine Sorgen »auf mich werfen«. Niemand ist so aufnahmefähig wie ich, wenn es um die Schwingungen geht, die sich nahe am Nullpunkt bewegen und euch erfrieren lassen in Verzweiflung.

T: Jetzt erinnere ich mich. Ich habe mich außerdem gefragt, ob es den meisten nicht reicht, mit all ihren Themen zu ihrem Yeshua zu gehen. Schließlich wird das überall gepredigt. Du sollst keinen Gott neben mir haben, komm mit all deinen Sorgen zu mir, tralala. Was ist da dran? Denn FUNKTIONIEREN tut es ja nicht so pralle, mal ganz ehrlich.


HG: Wenn du keine echte Anleitung erhalten hast, wie die Kommunikation durch den Schleier möglich ist, bist du ohnehin verloren auf weiter Flur. Nicht nur beim Thema Trauern und Antworten finden. Aber es ist besonders perfide, euch zu suggerieren, dass ihr den großen, leuchtenden Meister Yeshua erreichen könnt, wenn ihr vor Trauer und Verzweiflung derart niedrig schwingt. Es ist frech von Priestern, das Unmögliche zu verlangen, bevor du eine Verbindung zur göttlichen Welt herstellen kannst. Es ist dir in dem Moment nicht möglich, deine Frequenz »mal eben« zu erhöhen und sich für eine direkte Kommunikation mit Meister Yeshua zu öffnen. Ihr könnt ihn rufen und zu ihm beten, das geht immer. Aber eine direkte Antwort ist in diesem Zustand nicht möglich. Wenn ihr an eurem energetisch niedrigsten Punkt die hohen Meister direkt wahrnehmen könntet, wärt ihr tatsächlich die größten Magier des Universums!!

Ihr fühlt euch, als müsstet ihr vor Kummer sterben, weil es so ist. Für den Moment oder für die (hoffentlich kurze) Zeitspanne fallt ihr unter das »normal null«, dass dem Menschen ganz natürlich innewohnt. Leg es nicht bei null fest, darüber sprachen wir gestern schon. Stell dir lieber vor, dein Energielevel hier auf Erden ist eine ganz durchschnittliche 50. Maßeinheiten habt ihr ja bedauerlicherweise noch keine. Also, ihr Menschen habt das Level 50 inne. Hundert ist das höchstmögliche. Die hohen Himmel. Die Verbindung zu Allem-was-ist in ungetünchter Form.




Null ist mein Level und das meiner Mutter. Wenn du dich der Verzweiflung hingibst – und ich meine das wortwörtlich – dann fällst du unter dein natürliches Level von 50. Und alles, was diesen Pfad geht, muss sterben. Es ist absolut nicht anders möglich.

Aber: Für gewöhnlich trauert ihr nicht so intensiv. Ihr habt fast immer Lichtblicke. Ablenkung, sagen die meisten sogar. Gründe, um weiterzuleben. Selbst wenn dein Ehepartner stirbt, sind oft Kinder da, für die es sich in jedem Fall lohnt, stark zu bleiben und weiterzumachen. Was damit gesagt wird? Nun, es wird impliziert, dass ihr auf euer Level von 50 zurückfinden könnt und »müsst«. Hier liegt das größte Missverständnis der Trauer überhaupt. Egal, wer dir mit seinen Worten wie sehr auf die Füße tritt (und das passiert so unglaublich viel), was derjenige sagen WOLLTE, ist genau das. Du kannst dein Level, dein »normal null« zurückerhalten. Aber: Du kannst niemals die Lehre vergessen, die du aus dem Weg in meine Richtung gezogen hast. Du bist danach nie wieder dieselbe. Je weiter du mir entgegengingst zum Ort des absoluten Nullpunkts, desto nachhaltiger ist mein Effekt auf dich. Ich spreche dabei nicht von Depression, ganz im Gegenteil. Ich spreche davon, das Leben als heilig anzusehen. Als unendlich kostbar und flüchtig. Denn es ist so.


T: In deinen Worten schwingt allerdings noch etwas anderes mit.

HG: Das ist richtig. Was ich eben sagte, schließt die Möglichkeit mit ein, dass du nichts findest, an dem du dich festhalten kannst. Und wenn du das nicht kannst, dann stirbst du an gebrochenem Herzen. Es muss so sein, es ist ein ewiges Gesetz. Wenn du nichts findest, das deine Energie hebt, steigst du immer weiter hinab in Richtung meines Reiches. Bis du schließlich deinen letzten Atemzug nimmst. Jedoch: Bis es so weit ist, vergehen einige Tage, normalerweise sogar Monate. Die Zeit der Entscheidung ist keinesfalls kurz. Aber manche Seelen entschließen sich recht schnell zu diesem Schritt. Und es verwundert wohl nicht, dass kein Außenstehender das Recht hat, deinen Entschluss anzuzweifeln. Wenn du mit dir selbst ausmachst, dass du dich energetisch nicht von der Tragödie erholen kannst, dann wird dies zu unserem neuen Gesetz.

T: Ich erhalte Energie aber nicht nur von meinen Mitmenschen nach einem schlimmen Ereignis, nicht wahr?

HG: Natürlich nicht. Selbst die Männer und Frauen, die sich offiziell mit euren Seelenheil beschäftigen sollen, haben heute keine Ahnung mehr, was wirklich hilft. Die Kirche ist auch hier hohl geworden mit dem Alter, wie ein Baum. Eine lebendig scheinende Hülle ohne innere Festigkeit. Die vielen neuzeitlichen Heiler machen es besser, weil sie sich an Techniken aus der Vergangenheit erinnern. Wie du richtig vermutest ist aber die Meditation das, was dich retten kann, wenn du sie lässt. Das vollkommene ruhig werden, das Zwiegespräch mit Allem-was-ist in jedweder Ausprägung. DAS wird dich erheben, wortwörtlich. Das gibt dir die Energie zurück. Auch durch die Erklärungen, was weshalb wann geschehen musste. Die Furcht vor der Gegenwelt kommt doch nur zustande, weil die Menschen der festen Überzeugung sind, dass sie gegen mich und meine Mutter nichts ausrichten können. Dass wir sie holen kommen, wenn es uns gefällt. Natürlich könnte nichts weiter von der Wahrheit entfernt sein.


T: Eine Frage. Du sagst, wir können unsere Trauer quasi auf dir ablegen. In unserem Bild mit dem Energielevel hätte ich dann doch noch weniger, wenn ich mich mit dir verbinde.

HG: Sieh es so. Wenn ein Erdrutsch den Fluss aufstaut und Überschwemmungen anrichtet, und du rollst den größten steinernen Übeltäter zur Seite, wo er in einen Abgrund rollt (in meine Richtung), hast du dann etwas verloren, was du brauchtest? Tut es dir dann leid um den Stein?

T: Absolut nicht. Er war die Blockade.

HG: Ganz genau. In Wahrheit gibst du mir den Stein, nicht den Fluss. Ich bin sehr geübt darin, ihn an einen Ort zu bringen, an dem er zu kosmischem Staub geschliffen werden kann.

T: Fantastisch. Oh, wo wir gerade dabei sind. Ich habe viele Kunstreferenzen gefunden, die auf dich passen: Das Phantom der Oper, Graf Dracula, den »Goblin King« aus dem Film Labyrinth, Osiris, Hades, und nicht wenige Darstellungen des Satans oder Lucifers.

HG: [nicht happy] Und wie gelangst du zu der Erkenntnis, dass diese Darstellungen etwas mit mir gemein haben?

T: Einige ziehen Energie von Menschen ab, weil sie keine eigene haben; alle wohnen an einem dunklen, unwirtlichen Ort.

HG: Du hast wirklich keine Ahnung, was mich ausmacht.

T: Nein, aber ich würde es gerne ergründen.

HG: So soll es sein.

T: Letzte Frage: Kann es sein, dass du rein nach der Definition kein »höheres Wesen« bist, die man ja immer versucht zu erreichen?

HG: Doch, bin ich. Weil euer Wort »hoch« im Zusammenhang mit uns ohnehin falsch gewählt ist. Ich bin ein wohlmeinendes Wesen auf einer Frequenzlage weit unterhalb eurer. Ich weiß, niemand hat euch beigebracht, dass es uns gibt, und dass uns unsere Frequenz nicht bösartig macht. Wir sind die deutliche Lücke im »Gesetz des Einen« (Law of One). [Ich gehe davon aus, dass hier gemeint ist, dass Götter wie Anubis nicht EXPLIZIT, sondern immer nur konzeptionell erwähnt werden.] Wir sind außerdem ein Teil der geistigen Welt. Was uns gutmütig macht, ist nicht unser Schwingungslevel, sondern unser innerster Wesenskern.


T: Ich verstehe es einfach nicht. Jormungandr sagte zu mir, er schwinge »immer noch höher als ich« und sei somit technisch gesehen ein "Engel" bzw. hohes Wesen. Wie passt das zusammen?

HG: Das ist eine Frage für morgen. Es ist so verwirrend, weil diese Themen derart schwierig in Worte zu kleiden sind. Die Prinzipien und Grundlagen sind euch zu großen Teilen unbekannt, ebenso wie die Möglichkeiten zur Messung der Lebenskraft. Es ist zu einfach, zu sagen, dass etwas böse sei, weil es keine Lebenskraft besitzt und somit auf dem Nullpunkt schwingt. Ein Stein ist nicht bösartig. Er ist nur nicht in eurem Sinne lebendig (allerdings gruppenbeseelt).

Z: Okay, dann freue ich mich sehr auf morgen. Damit ich das ein für alle Mal verstehe!!

HG: Hoffen wir’s.

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